Kategorie: Intern

Von WordPress zu Hugo Teil 1: Ausgangslage

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Im Laufe der rund 25 Jahre, die ich im World Wide Web aktiv bin, wurden verschiedene Systeme zum Verwalten und zur Anzeige meiner Webpräsenzen eingesetzt:

Allererste Gehversuche wurden anfangs mit “handgemachtem HTML” unter der Domain “shadowfire.de” mit dem Editor HTML-Editor Phase 5 durchgeführt, bevor unter dem klangvollen Namen “shadowCMS” ein selbstentwickeltes Content Management System auf Perl-Basis in Betrieb genommen wurde. Auf Dauer war das direkte Erstellen und Bearbeiten von Beiträgen in der Datenbank aber mehr als lästig (und ich fand nie die Motivation, ein brauchbares Backend zu entwickeln) und so sah Joomla! nach einem vielversprechenden Ersatz aus.

Jahre später erfolgte dann die Umstellung von einer klassischen Website in ein Blog. Hier gab es ein kurzes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Serendipity und WordPress, welches letztendlich von WordPress für sich entschieden wurde. Mit dieser Umstellung wurde ein Großteil der vorhandenen Beiträge in Form eines Blogs serialisiert und es änderten sich zum bisher letzten Mal die nach außen verwendeten URLs.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich meine Bedürfnisse und WordPress immer mehr auseinanderentwickelt, weshalb nach reiflicher Überlegung und Sichtung einiger Alternativen die Migtation auf Hugo anstand. Inhalte, URLs und Blog-Struktur sollten hierbei bis auf einige wenige Korrekturen übernommen werden.

WordPress in Hugo

Zum Zeitpunkt der Umstellung war das Blog auf 1.069 Artikel (1.065 Beiträge und 4 Seiten) und 739 Kommentare angewachsen, die alle zur Übernahme anstanden. Gleichzeitig mit der Umstellung sollte auch das 3.192 Dateien umfassende “Uploads”-Verzeichnis aufgeteilt und die zu einem Beitrag gehörenden Medien zusammen mit dem jeweiligen Beitrag in einem Ordner abgelegt werden.

Auf der Hugo-Website werden einige Migrationswerkzeuge gelistet, die aber alle das geplante Einsatzszenario nicht vollständig abdecken konnten. Auch die Idee, mittels z.B. “wget” ein Abbild der fertig gerenderten Website zu erzeugen und weiterzuverarbeiten, wurde als unpraktikabel verworfen.

Als effektivster Weg blieb das Auslesen der Beitragsinhalte und Kommentare direkt aus der WordPress-Datenbank. Dabei sollte auf jeden Fall ein Teil der WordPress-Ausgabefunktionalität wie z.B. wpautop() erhalten bleiben, so daß die einzelnen Beiträge im HTML-Format abgelegt identisch mit den von WordPress dargestellten Beiträgen sein sollten. Weiterhin sollten auch Sonderfälle wie z.B. die Bildergalerien berücksichtigt werden, welche mittels Resources-Einträgen und einem Gallery-Shortcode von Hugo neu erstellt werden sollten.

Deutlich erleichtert wurde die Umsetzung dadurch, daß in meiner WordPress-Instanz keinerlei fremde Plugins aktiv waren und auch die Struktur der Artikel (jeder Beitrag in exakt einer Kategorie, aber dafür mit beliebig vielen Tags versehen) den Export und die Ablage im Dateisystem deutlich erleichterte.

Ebenfalls nervenschonend war die Tatsache, daß nach einem kurzen Ausflug zur 5.x-Schiene WordPress wieder in der Version 4.19.x aktiv war und somit beim Umsetzen der Beiträge nicht auf neuere Gutenberg-Funktionalitäten und -Besonderheiten Rücksicht genommen werden musste.


Tschüss WordPress, Hallo Hugo

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Seitdem ich vor mehr als 10 Jahren von einer klassischen Website auf ein Blog umgestellt habe, war im Backend WordPress im Einsatz. Leider haben sich meine Bedürfnisse und WordPress in den letzten Jahren immer mehr auseinanderentwickelt, ein paar Gedanken hierzu habe ich im Beitrag “Gedanken aus dem Maschinenraum” festgehalten.

Dieser Beitrag ist nun der erste, der mit Hilfe eines neuen Backends erzeugt wurde. Die Wahl fiel auf Hugo, einen statischen Websitegenerator. Gerade im Hinblick auf die Tatsache, daß hier im Blog maximal 1-2 Beiträge pro Woche erscheinen, reicht es, wenn die Inhalte nicht bei jedem Aufruf einer Seite neu erzeugt werden, sondern eben nur dann, wenn sich am Inhalt auch tatsächlich etwas ändert.

Alle Beiträge wurden umgezogen und die URLs auch - bis auf einige wenige technisch begründete Ausnahmen - wie von WordPress vergeben beibehalten. Auch alle bisher abgegebenen Kommentare wurden übernommen und sind weiterhin den jeweiligen Beiträgen zu sehen, auch wenn aktuell Antworten nicht direkt als solche ersichtlich sind. Das Kontakt- und Kommentarformular sowie die Suche sehen leicht anders aus und sind der einzige dynamische Teil der Website. In hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wird noch ein detaillierter Blick auf die Migration und den Einstieg in Hugo erscheinen, dieser ist aber noch in Arbeit.

Sollte irgendwo noch irgendetwas klemmen, so bitte ich um entsprechende Nachricht.


Reorganisation der Kategorie "Musik"

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Im Laufe der letzten Jahre wurden die bisherigen Kategorien unterhalb von “Musik” immer weniger zutreffend bzw. sinnvoll verwendet.

In der Kategorie “Tapes” wurde der letzte Beitrag im Dezember 2003 veröffentlicht und in der ursprünglich als “CDs” betitelten Kategorie fand sich im Laufe der Jahre nicht nur einiges an Vinyl, sondern auch die ein oder andere SACD. Analog dazu sah es in der Kategorie “DVDs” aus, in der bereits die ersten Blu-rays landeten und sicherlich in absehbarer Zeit auch der ein- oder andere Beitrag veröffentlicht wird, dessen besprochener Inhalt nicht (mehr) auf physikalischem Bildträger erhältlich ist.

Aus diesem Grund wurden die Unterkategorien von “Musik” neu geordnet: zukünftig gibt es nur noch “Audio” und “Video”, die bisherigen Beiträge wurden in den Schlagwörtern um das jeweilige Format ergänzt und in die neuen Kategorien verschoben.

Gleichzeitig wurden die alten Beiträge, welche ursprünglich für das Underground Empire bzw. dessen Online-Nachfolger geschrieben wurden, noch um die im Laufe der Jahre verloren gegangenen Punkte-Bewertungen ergänzt.

Mit technischer Unterstützung von mod_rewrite sollten alle bisherigen URLs weiterhin funktionieren.


Gastautor Klaus Seiler

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Die Idee ist schon seit einiger Zeit in Diskussion, nun ist aber tatsächlich der erste Gastbeitrag von Klaus Seiler online gegangen.

Ich freue mich sehr über seine Mitwirkung hier im Blog - neben einem mehr oder minder regelmäßigen Austausch über gemeinsame Favoriten hat er auch an einigen Stellen zur Erweiterung meines musikalischen Horizonts beigetragen. Ohne seine Tips hätte ich wahrscheinlich nie etwas von Calvin Russell gehört und Rosanne Cash, die mich mit “Rules Of Travel” auf Anhieb überzeugt hat, wäre in meiner Wahrnehmung wahrscheinlich immer noch “nur” die Tochter von Johnny Cash.

Da passt es gut, daß mit CREYEs “II” gleich eine mir bisher unbekannte Scheibe von ihm besprochen wird.


Bilderflut

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Aktuell bin ich dabei, mich durch meine Konzertfotos von 2006 zu wühlen. Ein Teil davon war vor vielen Jahren auf der alten “shadowfire”-Joomla!-Seite schon einmal online, der Rest hat es aber nie bis ins Internet geschafft. Deshalb habe ich mich entschieden, die alten Backups auch nicht mehr zu sichten, sondern die Fotos komplett neu aufzubereiten.

Sämtliche Fotos wurden mit einer Canon DIGITAL IXUS 400 aufgenommen, die sich auf Konzerten als treuer und fähiger Begleiter bewiesen hat, auch wenn sie bei schlechter Beleuchtung manchmal sichtbar zu kämpfen hatte. Nicht alle Fotos sind in Profi-Qualität, aber nicht nur aus historischer Perspektive ist sicherlich der ein- oder andere sehenswerte Schnappschuss mit dabei.

Beim Überarbeiten des Photoshop-Skripts für das Wasserzeichen ist aufgefallen, daß - obwohl dieses Blog seit 2016 ausschließlich über https ausgeliefert wird - im Text immer noch http als Protokoll stand. Dies wurde nun auch korrigiert. Die alten Wasserzeichen bleiben, wie sie sind - jeder Zugriff mit http wird sowieso automatisch umgeleitet.