Kategorie: IMHO

Tripadvisor und das Internet

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Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig von dem Grundgedanken des World Wide Web noch übrig ist und wie viele überflüssige Stolpersteine in Websites eingebaut werden. Ein "schönes" Beispiel dafür ist die Website von Tripadvisor, die mir in den letzten Wochen gleich zweimal unangenehm aufgefallen ist:

Unterstutzte [sic] Browser

Besucht man Tripadvisor mit einem Browser, dessen User Agent-String nicht in einer Positivliste steht, erhält man statt einer vorsichtigen Warnung (die auch suboptimal wäre) gleich einen Fehler mit roten Warndreieck:

Uns ist aufgefallen, dass Sie einen Browser benutzen, der von unserem System nicht unterstutzt [sic] wird. Die Tripadvisor Seite kann daher nicht korrekt dargestellt werden.Wir unterstutzen [sic] die folgenden Browser:
Windows: Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome. Mac: Safari

Coole Sache, daß in der Liste lediglich Desktop-Betriebssysteme aufgelistet werden und Linux vorsichtshalber weggelassen wird. Noch cooler, daß der Screenshot auf einem Android-Tablet gemacht wurde und mobile Betriebssysteme in der Meldung noch nicht mal erwähnt werden.

Autokorrektur beim Login

In die Rubrik "gut gemeint ist oft schlecht gemacht" lässt sich die Autokorrektur beim Login einordnen:

Nein, meine E-Mail-Adresse gehört tatsächlich zu der Toplevel-Domain ".net" und ich bin kein Kunde von "free.fr". Warum muß ich das explizit bestätigen?

Wenn schon so viele automatische Ermittlungen im Hintergrund laufen (uBlock Origin wird beim Blockieren ganz schwindelig) - warum wird dann nicht auch gleich noch ausgewertet, wie viele Benutzer mit einem Browser mit deutschen Spracheinstellungen Kunden eines französischen Providers sind und dies in die Vorschläge einbezogen? Dann könnte einem Webentwicker vielleicht ein Licht aufgehen.


Festplattenbestellung bei Alternate

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Zwar halten Festplatten im ausgeschalteten Zustand einiges aus, bei den Verpackungskünsten mancher Versender möchte man trotzdem die gelieferte Komponente nach Erhalt nicht anschließen. Aus diesem Grund habe ich Festplatten meist in der sog. Retail-Version erworben, nicht wegen der paar mitgelieferten Schräubchen oder der Einbauanleitung, sondern wegen der bereits ab Werk vorhandenen Umverpackung.

Leider scheinen Retail-Versionen (wahrscheinlich auf Grund des erhöhten Preises) langsam aber sicher aus der Mode zu kommen und so habe ich mich - nach dem Querlesen einiger Erfahrungsberichte im Internet - zu einer Bestellung bei Alternate entschlossen.

Die Erfahrung war in jeder Beziehung positiv:

Nachmittags um 16 Uhr bestellt, erfolgte die Lieferung bereits am nächsten Vormittag mit DHL. Statt abenteuerlicher Folien-Konstrukte war die Festplatte einzeln in einem mit Schaumstoff gepolsterten Karton verpackt, der wiederum in einem größeren Versandkarton mit Papierpolsterung steckte.


Lesenswert XXX

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Einmal mit Profis arbeiten

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Gestern kam eine E-Mail von einem vom einem "CREATION MANAGER" aus der Abteilung "DIGITAL MARKETING & CONTENT" bei earMUSIC an. Mit 6 Empfängern im "To:"-Feld, 3 Empfängern im "CC:" und ...

... mit einer 21,4 MB DOCX-Datei im Anhang.

Ich bin immer noch fassungslos.


Bedienungsanleitungen

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Als spannendes Suchspiel sind die "Gebrauchsanleitungen und wichtige Dokumente" bei Siemens Haushaltsgeräte organisiert:

Sollen es nun "Bedienungsanleitungen", "Bedienungsanleitungen" oder "Bedienungsanleitungen" sein? Oder vielleicht doch nur die "Interaktive Gebrauchsanleitung"?