Kategorie: CDs

Judas Priest – Defenders Of The Faith (Special 30th Anniversary Deluxe Edition)

Judas Priest – Defenders Of The Faith (Special 30th Anniversary Deluxe Edition)

Während die meisten Bands meist im Gegensatz zu früheren Zeiten neue Alben nur noch im Abstand von Jahren statt jährlich veröffentlichen, haben sich Neuauflagen früherer Alben zu einer einträglichen Nebenerwerbsquelle entwickelt.

In der Regel mit dem Aufdruck „Remaster“ versehen und mit ein oder zwei Bonustracks angereichert, haben – nach einer kurzen Euphriephase – die entsprechenden Sticker inzwischen eher einen abschreckenden Charakter auf einen Teil der potentiellen Käufer.

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Album-Highlights 2015

Album-Highlights 2015

Meine Album-Highlights des Jahres 2015 in alphabetischer Reihenfolge:

ABBA: The Visitors (Original-Release)

Es ist verblüffend, wie anders das Original im Vergleich zu den kaputt-gemasterten späteren Auflagen klingt.

Alice Cooper: Brutal Planet

Nach einer eher poppigen Zwischenphase mit Alben wie „Thrash“ erfolgt der Ausflug zum „Brutal Planet“ mit unvermuteter, aber gekonnter Härte.

John Carpenter: Lost Themes

Das erste „richtige“ Soloalbum von John Carpenter.

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Avatarium – The Girl With The Raven Mask

Avatarium – The Girl With The Raven Mask

Die Highlights 2015 sind noch in Arbeit, aber die Enttäuschung 2015 steht bereits fest: AVATARIUMs „The Girl With The Raven Mask“.

Ich hatte mich von dem vorab veröffentlichten, mitreißenden Titelstück dazu verführen lassen, nach längerer Zeit mal wieder eine Neuerscheinung zum Vollpreis direkt bei Erscheinen zu kaufen – die überschwänglichen Besprechungen in der Fachpresse taten ihr Übriges dazu.

Leider dominiert auf weiten Teilen des Albums grenzenlose Langeweile mit kaum interessanten Parts, die sich zu oft wiederholen – die wenigen Abwechslungen im tristen Einerlei wirken bemüht und konstruiert.

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Last Temptation – Chapter One

Last Temptation – Chapter One

LAST TEMPATION sind das neue Projekt des RAINSTORM PROJECT-Kopfes Thomas Pihale, der sich mit fester Band ohne Projektcharakter zurückmeldet. Während die instumentalen Teile allesamt stimmig und abwechslungsreich daherkommen und sowohl die meist zurückhaltend agierende Gitarre sowie Bass und Schlagzeug gekonnt agieren, kann der Gesang nur wenig begeistern. Wahrscheilich auf hypnotische Wirkung abgezielt, wirkt die Stimme von Sängerin Isa uninspiriert und variationsarm und zieht bei einem Vergleich mit historischen „Vorbildern“ wie z.B.

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Battle Beast – Battle Beast

Battle Beast – Battle Beast

Fast überall ge-hype-d, ist BATTLE BEASTs „Battle Beast“ leider mehr Schein als Sein:

Man nehme die PRETTY MAIDS, kombiniere diese mit Lee Aaron, hier und da ein paar A.S.A.P.-Keyboards oder JUDAS PRIEST-Riffs und fertig ist der Retro-Metal.

Das Ergebnis klingt beim ersten Durchgang gefällig, mit jeder weiteren Runde wird allerdings immer offensichtlicher, daß es an allen Ecken und Enden an Originalität mangelt.

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