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Desert Diamond – Desert Diamond

Eine recht interessante Idee, auch wenn ich den Sinn nicht so recht erfasse, hatten DESERT DIAMOND für ihre erste Demo. Am Anfang des Tapes bekommt man zuerst ‚mal eine 6-Minuten-Zusammenfassung von 4 Songs aus dem Repertoire der Band zu hören, so zum Eingewöhnen also. Alles gut und recht, aber warum dann anschließend nur 3 der Songs in voller Länge und die dann auch noch in einer anderen Reihenfolge zu hören sind, ist mir zumindest nicht ganz klar.

Doch nun ‚mal zur Musik. Und die ist alles andere als unklar. Rock’n’Roll, mit gutem Sänger und dominierenden Gitarren – genau das Richtige also für nächtliche Autofahrten auf stinköden Autobahnen. Schickt ??DM an: Adresse.

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Solution Suicide – Illusion Of Existence

Als anspruchsvollen Speed-Metal bezeichnen SOLUTION SUICIDE ihren Stil. Nun ja, vielleicht war er für mich zu anspruchsvoll. Zwar erkannte man an so ziemlich jeder Ecke die Bemühungen um Abwechslung, jedoch tat man des Öfteren des Guten etwas zu viel, was die Songs doch etwas zu unübersichtlich und unstrukturiert wirken ließ, zumal auch der Gesang an manchen Stellen nicht so recht zu Rest der Musik zu passen schien. Da die Band allerdings (laut Info) für die Zukunft aber auch mal plant, etwas langsamere Songs zu schreiben, bleibt eigentlich nur zu hoffen, daß sie an ihren guten Ansätzen noch werkeln und mehr Struktur in ihre Songs bringen. Fünf Songs mit ca. 25 Minuten Spielzeit für 10DM (plus 2 DM für Porto und Verpackung) bei: Adresse.

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Mac Animal – You

ma-you„Wo man gern ist, weil man gut ißt, bei Mc“ – äh, STOP – Zwar schon Mc, aber nicht Donalds sondern Animal. Bei diesem Titel, der Aufmachung des Tapes und nicht zuletzt auch dem recht locker geschriebenen Info erwartete ich ‚mal wieder ’ne 08/15-Pop-Rock-Für-Kleine-Kinder-Band. Weit gefehlt! Was mich erwartete, war Doom-Funk-Metal-Thrash-Sex-Murder-Art-Freak-Hard-Core. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Band für ihr Info, denn von alleine hätte ich diesen Stil sicherlich niemals identifizieren können).

Legt doch vielleicht Eure nächsten 10 DM anstatt sie in Pappburger umzusetzten in ein Kuvert und schickt dieses (inkl. Eurer Adresse) an: Adresse.

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Acacia – Looking For A Dream

acacia-lfadBei Tapes wie „Looking For A Dream“ von ACACIA taucht bei mir vor allem immer wieder eine Frage auf: WARUM?. Mir ist wirklich schleierhaft, warum (da ist sie , die Frage) solche Bands überhaupt eine Demo aufnehmen und warum (und schon wieder unsere Frage) ich mir dann diese „Ergüsse“ auch noch anhören soll.

Es gibt wirklich genügend gute Demobands, so daß man auf Veröffentlichungen wie „Looking For A Dream“ lockerst verzichten kann. Metal, zwar solide eingespielt, dank krassem Ideenmangel leider pure Zeitverschwendung. Wer’s trotzdem haben möchte, sollte 8,000 Lire (incl. Porto) schicken an: Adresse.

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Flacmans Port – Age Of Fear

fp-aof„Age Of Fear“ ist der real existierende musikalische Beweis dafür, daß die Qualität eines Werkes nicht immer von der Ursprungsregion abhängt (sorry, kleiner Scherz – Red.). FLACMANS FORT stammen, wie sie selbst im Info so schön schreiben, aus dem geographischen Mittelpunkt des Saarlandes. Die Band, die seit Herbst ’88 als solche existiert, präsentiert auf „Age Of Fear“ vier Songs aus ihrem ca. 20 Songs umfassenden Repertoire, die sich allesamt mit dem Begriff „Power Metal“ wohl am besten umschreiben lassen. Wer von Euch im SaarPfalz-Gebiet wohnt, sollte einmal die Augen offenhalten, denn für den Herbst hat die Band etliche Liveaktivitäten in besagtem Gebiet angekündigt.