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Lee Kerslake R.I.P.

Leider meist auf seine Tätigkeit als Schlagzeuger reduziert, war Lee Kerslake über viele Jahre auch die zweite Stimme von URIAH HEEP, deren Fehlen ich beim Konzert in Losheim 2007 schmerzlich vermisst habe.

In besonderer Erinnerung bleibt mir der mittägliche Soundcheck im Rahmen der German Bike Week ’97, den Lee Kerslake in grau-gestreifter Pyjamahose und weinroten Pantoffeln absolvierte.

Lee Kerslake ist am 19. September 2020 verstorben.

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Martin Birch R.I.P.

Das erste Mal bewusst über den Namen Martin Birch bin ich 1986 im Booklet der damals brandaktuellen Compact Disc IRON MAIDEN „Somewhere In Time“ gestolpert. Im Laufe der nächsten Jahre habe festgestellt, daß Martin Birch an vielen Alben beteiligt war, die ich zu meinen Lieblingsalben zähle: DEEP PURPLEs „In Rock“ , RAINBOWs „Rising“ , BLACK SABBATHs „Heaven And Hell“ , WHITESNAKEs „Slide It In“ oder IRON MAIDENs „Seventh Son Of A Seventh Son“ – sie alle tragen auch seine Handschrift.

Sofern discogs.com nicht irrt, ist Roger Glovers „Elements“ das einzige Album, an dem Martin Birch nicht nur als Produzent, sondern auch gleichzeitig als Songschreiber, Musiker und Backgroundsänger mitgewirkt hat.

Am 9. August 2020 ist Martin Birch verstorben. R.I.P.

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Urlaubsimpression V

Begrüßungsansicht der Musikabteilung des fnac in Brügge … ja, das ist eine komplette Wand mit Vinyl.

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Andre Matos R.I.P.

Auch wenn Andre „nur“ bis 2001 Frontman der Band ANGRA war und „nur“ die ersten 3 von inzwischen 10 ANGRA-Alben eingesungen hat, war und ist er für viele immer noch DER ANGRA-Sänger. Bereits mit dem Debutalbum „Angels Cry“ legten ANGRA die Messlatte so hoch, daß die späteren Alben – obwohl durchweg gut bis exzellent – den Erstling nicht erreichen konnten.

Ich habe ANGRA zum ersten Mal am 26. Mai 1995 zusammen mit PSYCHOTIC WALTZ im Schwimmbadclub in Heidelberg gesehen. Ein unvergessliches Konzert, in dessen Verlauf Andre auch bewies, daß die Kate Bush-Coverversion „Wuthering Heights“ nicht mit Hilfe von Studio-Tricks den Weg auf’s Album fand, sondern auch live von ihm gemeistert werden konnte.

Andre Matos ist am 08. Juni 2019 im Alter von 47 Jahren verstorben.

R.I.P.

Das in diesem Beitrag gezeigte Photo von Andre Matos wurde freundlicherweise von Stefan Glas zur Verfügung gestellt.

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Eurovision Song Contest 2019

Auch wenn Lordi 2006 den Wettbewerb gewonnen haben, glänzt der Eurovision Song Contest nicht unbedingt mit besonders rockigen Beiträgen. Ab und an ist dann aber doch ein metallischer Ton zu hören …

So hatten nicht nur die isländischen Teilnehmer von Hatari über weite Strecken alle Regler auf 10, auch Madonna erinnerte als Pausenact an Rob Halford vor rund 10 Jahren: verpackt in eine Mischung aus Leder und Metall, gesanglich vor allem in den Höhen nicht sonderlich treffsicher und man hatte permanent Angst, daß der nächste Schritt auf der Treppe kein gutes Ende nimmt. Last but not least hatten dann Griechenland für die Punktevergabe Gus G. ins Studio geschickt, um die Wertung(en) der griechischen Jury zu verkünden.

Die persönliche Favoriten-Liste sieht allerdings etwas anders als das offizielle Ergebnis aus:

  1. Nevena Božovic – „Kruna“ (Serbien, Platz 17)
  2. Leonora – „Love Is Forever“ (Dänemark, Platz 12)
  3. KEiiNO – „Spirit In The Sky“ (Norwegen, Platz 5)
  4. Hatari – „Hatrið mun sigra“ (Island, Platz 10)
  5. Kate Miller-Heidke – „Zero Gravity“ (Australien, Platz 9)
  6. Sergey Lazarev – „Scream“ (Russland, Platz 3)
  7. Serhat – „Say Na Na Na“ (San Marino, Platz 20)
  8. Zala Kralj & Gašper Šantl – „Sebi“ (Slowenien, Platz 13)
  9. Tamara Todevska – „Proud“ (Nordmazedonien, Platz 8)
  10. Kobi Marimi – „Home“ (Israel, Platz 23)