Kategorie: Technik

Automatische Anmeldung an der Konsole

Im Produktivbetrieb undenkbar, auf einer lediglich zu Testzwecken eingerichteten virtuellen Maschine aber ein deutlicher Komfortgewinn ist eine automatische Anmeldung an der Linux-Konsole.

Hierbei ist zu beachten, daß sich unter Debian mit der Einführung von systemd die Einrichtung gegenüber den meist noch zu findenden älteren, auf init bezogenen Anleitungen geändert hat.

Als erstes wird von dem „normalen“ getty-Service eine Kopie erzeugt:

cp /lib/systemd/system/getty@.service /lib/systemd/system/autologin@.service

In der soeben erzeugten Kopie wird dann im Abschnitt „[Service]“ die Zeile

ExecStart=-/sbin/agetty --noclear %I $TERM

nach „–noclear“ um den Parameter „-a Benutzername“ ergänzt, so daß die Zeile für den Benutzer „root“ wie folgt aussieht

ExecStart=-/sbin/agetty --noclear -a root %I $TERM

Anschließend wird mittels

systemctl disable getty@tty1

zuerst der getty-Service für tty1 deaktiviert, bevor mit

systemctl enable autologin@tty1

die soeben erzeugte Kopie aktiviert wird.

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Icon für Sublime Text-Kontextmenü

Icon für Sublime Text-Kontextmenü

Standardmäßig wird beim Einrichten des Kontextmenüs von Sublime Text kein Icon für den „Open with Sublime Text“-Eintrag gesetzt, was mit einem kleinen Eingriff in die Registry nachgeholt werden kann:

Im Pfad „HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\Open with Sublime Text“ eine neue Zeichenfolge mit dem Namen „Icon“ und dem Pfad zur ausführbaren Sublime Text-Datei (i.d.R. „C:\\Program Files\\Sublime Text 3\\sublime_text.exe“) anlegen, anschließend wird im Kontext-Menü das Icon der „sublime_text.exe“ angezeigt.

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Lüftersteuerung bei der Synology DS218+

Lüftersteuerung bei der Synology DS218+

Während bei einer Synology DS213j der Lüfter im Modus „Niedriger Energiestatus“ so konfiguriert werden konnte, daß – sofern die Temperaturen stimmen – der Lüfter stoppt, fehlt dieser Modus bei der Synology DS218+ und der Lüfter rauscht auch im Ruhezustand deutlich hörbar permanent im Hintergrund.

Mutige Zeitgenossen tauschen den originalen Lüfter gegen ein alternatives Modell, das bei gleicher Drehzahl eine deutlich geringere Geräuschkulisse verursacht.

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WordPress Kommentar-IP-Adresse anonymisieren

Standardmäßig speichert WordPress neben dem eingegebenen Kommentar auch die IP-Adresse, von welcher der Kommentar übermittelt wurde.

Diese Speicherung lässt sich durch Einsatz eines Filters deaktivieren. In der „functions.php“ des Themes die Zeilen

function replace_comment_author_ip($comment_author_ip) {
	return '127.0.0.1';
}

add_filter('pre_comment_user_ip', 'replace_comment_author_ip');

hinzufügen, damit bei allen neuen Kommentaren statt der tatsächlichen IP-Adresse des Autors die Adresse „localhost“ gespeichert wird.

Sofern bereits Kommentare in der WordPress-Datenbank vorhanden sind, werden diese durch das Hinzufügen des Filters nicht geändert.

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Kommentar-Cookie in WordPress deaktivieren

Standardmäßig setzt WordPress beim Absenden eines Kommentars ein Cookie, welches als Komfortfunktion die eingegebenen Daten (i.d.R. Name und E-Mail-Adresse) des Kommentierenden enthält und fügt diese Daten in allen weiteren Kommentarfeldern als Vorbelegung ein.

Dank der Hooks und Actions in WordPress ist die Deaktivierung des Cookies schnell erledigt:

In der „functions.php“ des Themes die Zeile

remove_action('set_comment_cookies', 'wp_set_comment_cookies');

hinzufügen und schon wird beim Kommentieren kein Cookie mehr gesetzt.

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