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xrdp für andere Benutzer als root aktivieren

Sollte nach der Installation von xrdp die Verbindung nur als root funktionieren und für alle anderen Benutzer verweigert werden, so hilft ein Eingriff in die Datei „/etc/X11/Xwrapper.config“: In der Zeile

allowed_users=console

den Wert von „console“ auf „anybody“ ändern.

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Systemfehler 67 beim Zugriff auf eine WebDAV-Ressource

Nach dem Update eines Microsoft Server 2008R2 (über den Umweg Server 2012) auf Server 2016 funktionierte der Zugriff auf eine WebDAV-Ressource nicht mehr und wurde mit einem Systemfehler 67 „Der Netzwerkname wurde nicht gefunden“ beendet.

net use w: https://meintollerserver /user:benutzer kennwort
Systemfehler 67 aufgetreten.

Der Netzwerkname wurde nicht gefunden.

Nachdem vor dem Update alles funktionierte, musste der Fehler irgendwo beim Client liegen und  wurde zunächst in den Netzwerkeinstellungen gesucht, aber sowohl „nslookup“ als auch „ping“ lieferten die zu erwarteten Ergebnisse und der Internet Explorer konnte sich auch probemlos verbinden.

Letztendlich führte die Suche nach einer Lösung zum Microsoft Knowledgebase-Artikel „Using the WebDAV Redirector“ und dort im Abschnitt „Troubleshooting the WebDAV Redirector“ zum entscheidenden Hinweis:

When attempting to map a drive to a WebDAV site, you receive the following error:

System error 67 has occurred.

The network name cannot be found.

This can be caused by one of the following conditions:


You have not installed the WebDAV Redirector on your client system.

Beim Update wurde offensichtlich die Installation der bisher zuständigen „Desktopdarstellung“ nicht in die nun zuständigen Teilpakete aufgelöst.

Nach der Installation des Features „WebDAV Redirector“ über den Servermanager und einen damit verbundenen Reboot funktionierte der Zugriff auf die Quelle wieder wie erwartet.

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Eigene Dateien umziehen

Ablageort

Um Dateien abzulegen, hat sich das freedesktop.org-Projekt ein System von Ordnern ausgedacht, welche direkt bei der Anmeldung im „home“-Verzeichnis jedes Benutzers erzeugt werden: „Bilder“, „Dokumente“, „Downloads“, „Musik“, „Öffentlich“, „Schreibtisch“, „Videos“ sowie „Vorlagen“.

Einen (oder mehrere) davon loszuwerden ist gar nicht so einfach. Löscht man einen der Ordner, meldet sich ab und wieder an, ist der Ordner wieder da. Um dieses Verhalten zu ändern, ist ein Eingriff auf Systemebene notwendig, dieser wirkt sich allerdings auf alle Benutzer und nicht nur auf den aktuell angemeldeten Benutzer aus:

Sysadmins can configure things by editing /etc/xdg/user-dirs.conf. At the moment there are only two settings, you can disable the whole thing, and you can specify the charset encoding used for filenames.

Kopieren oder verschieben?

Beide Methoden haben ihre Vor- bzw. Nachteile: Wer die Dateien kopiert, kann jederzeit nochmal zurück zum Start und im Falle eines Falles von vorne beginnen bzw. hat immer noch ein voll funktionsfähiges Altsystem, auf dem alle Dateien vorhanden sind. Dafür fällt es schwerer, den Überblick zu behalten, ob tatsächlich alles kopiert wurde und nicht noch irgendwo in einem Ordner ein paar eigentlich benötigte Dateien vergessen wurden.

Wer verschiebt, weiss ganz sicher: was im Altsystem weg ist, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im neuen System gelandet. Dafür ist ab dem ersten Schritt kein einfaches „Zurück“ mehr möglich, auch weil bei einem Verschiebevorgang zurück u.U. die Zugriffsberechtigungen des Windows-Systems nicht mehr rekonstruiert werden können.

Wenn genügend Platz vorhanden ist, kann natürlich auch eine Kombination der beiden Methoden eingesetzt werden: Zuerst eine Kopie der gesamten Widows-Ordnerstruktur in einem Arbeitsverzeichnis erstellen und von dort dann verschieben.

Berechtigungen

Eine  Klippe bezüglich der Dateiberechtigungen ist beim Kopieren bzw. Verschieben allerdings zu umschiffen: da Windows seine Dateien innerhalb des NTFS-Dateisystems speichert und dies keinerlei brauchbaren Informationen bezüglich der unter Linux zu verwendenden Dateiberechtigungen beinhaltet, müssen diese neu erzeugt werden.

Wer die Dateien gerne grafisch kopieren möchte, öffnet hierzu Gnome-Dateien (interner Name: Nautilus) und wechselt in der linken Leiste auf „Andere Orte“. Dort findet er die Laufwerke seines Windows-Systems, welche sich mit einem Klick einbinden lassen.

Beim Kopieren haben sich die Entwickler entschieden, den neu angelegten Dateien die maximal möglichen Berechtigungen zu erteilen.

 4 drwxrwxrwx 2 andreas andreas 4096 Aug 11 15:02 'a directory'
52 -rwxrwxrwx 1 andreas andreas 1234 Aug 11 14:52 file.txt

Dies ist auf einem Einbenutzer-System kein Problem, auf einem System mit mehreren Benutzern allerdings ein potentielles Sicherheitsrisiko.

Umgehen lässt sich dies durch das manuelle Kopieren der Dateien auf der Kommandozeile:

Zuerst wird das benötigte Windows-Laufwerk manuell eingebunden und anschließend die Dateien mittels „cp“-Befehl (oder „mv“) an den neuen Ort kopiert (oder verschoben). Der „cp“-Befehl berücksichtigt hierbei die sogegannte UMask, die Berechtigungen, unter denen neue Dateien eines Benutzers standardmäßig angelegt werden sollen. Mit ein paar zusätzlichen Parametern werden die zu übertragenen Dateien dann im neuen System angelegt:

$ cp -r --no-preserve=owner,mode --preserve=timestamp /media/VonWoAuchImmer ~/ZielOrdner/

 

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Debian pausiert beim automatischen Login

Nach Aktivieren des automatischen Logins legte Debian während des Startvorgangs eine Pause ein, in der zumindest für den Benutzer nichts Sichtbares passierte.

Ein Blick in die Meldungen des Kernels brachte die Erkenntnis, das die Pause in Wahrheit für das Initialisieren des Zufallszahlen-Generators verwendet wurde:

[ 6.278178] IPv6: ADDRCONF(NETDEV_CHANGE): eno1: link becomes ready
[ 83.784868] random: crng init done

Das Problem wird durch die Art und Weise verursacht, wie der Kernel die Initialisierung durchführt:

The random number generator gathers environmental noise from device drivers and other sources into an entropy pool.

Sofern für den Login-Schirm der Graphikartentreiber initialisiert wird und der Benutzer Maus und Tastatur zur Anmeldung verwendet, wird offensichtlich genügend „environmental noise“ für die Initalisierung generiert, ansonsten dauert’s eben länger.

Eine Lösungsmöglichkeit bietet die Installation eines Pseudo-Zufallszahlen-Generators wie haveged, welcher zwar lediglich Algorithmus-basierte Pseudozufallszahlen generiert, den Bootprozess aber merklich beschleunigt.

Nach einem

$ sudo apt install haveged

sieht der Systemstart dann wieder wie erwartet aus:

[ 2.917662] intel_rapl: Found RAPL domain uncore
[ 3.115268] random: crng init done
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GNOME-Panel Transparenz

Standardmäßig wechselt die Transparenz der oberen Leiste in GNOME dynamisch, je nachdem, ob ein Fenster im Vollbild dargestellt wird oder nicht. Besonders auf hellen Hintergründen ist dabei die Transparenz einen Tick zu hoch gesetzt, so daß die Lesbarkeit des Panels  leidet.

Es fehlt zwar eine Einstellmöglichkeit innerhalb der Oberfläche, aber mit einem kleinen User-Theme kann die Transparenz trotzdem problemlos eingestell werden.

Im „home“-Verzeichnis des Benutzers wird die Ordnerstruktur „~/.themes/myTheme/gnome-shell“ erstellt und darin eine Datei namens „gnome-shell.css“ angelegt, welche lediglich zwei Einstellungen setzen muss:

#panel {
    background-color: rgba(47, 52, 63, 0.8); 
}
#panel.solid {
    background-color: rgba(0, 0, 0, 1);
}

Der Selektor „#panel“ steht hierbei für das Panel im Normalzustand, der Selektor „#panel.solid“ für das Panel, wenn ein Fenster maximiert wurde.

In den „Optimierungen“ wird dann (sofern noch nicht geschehen) die Erweiterung „User themes“ aktiviert und ggf. die GNOME-Shell neu gestartet. Anschließend kann unter „Erscheinungsbild“ / „Shell“ das Thema „MyTheme“ gewählt werden.