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Automatische Updates – Neustart-Erinnerung ausblenden

So sinnvoll die automatischen Updates auch sind, so nervig ist das „Soll der Computer jetzt neu gestartet weden?“-Fenster, das in schöner Regelmäßigkeit sich immer genau dann in den Vordergrund drängt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Leider bietet Microsoft keine auf den ersten Blick erkenn- und benutzbare Lösung (z.B. auf dem Konfigurationsdialog in der Systemsteuerung), so daß man die Hilfe des Gruppenrichtlinien-Editors in Anspruch nehmen muß:

  • Unter „Start“ / „Ausführen“ „gpedit.msc“ eingetippt und mit „Ok“ bestätigt.
  • Anschließend zu „Computerkonfiguration“ / „Administrative Vorlagen“ / „Windows-Komponenten“ / „Windows Update“ navigieren und dort die Richtlinie „Erneut zu einem Neustart für geplante Installationen auffordern“ bearbeiten
  • Hierzu die Richtlinie auf „Aktiviert“ stellen und einen beliebigen Zeitraum (z.B. 999 Minuten) angeben.
  • Mit „OK“ bestätigen
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Button für den Ruhezustand in Windows XP hinzufügen

So nervig es auch ist, daß unter Windows XP der Button für den Ruhezustand im „Computer ausschalten“-Dialog erst nach Drücken der „Shift“-Taste angezeigt wird – im Artikel 893056 der Knowledge Base bietet Microsoft eine Lösung.

ruhezustand

Bis zum heutigen Tag ist der Fix für Service Pack 2 allerdings nur auf direkte Nachfrage bei Microsoft erhältlich – eine gute Gelegenheit, mal mit den ausgesprochen hilfsbereiten Mitarbeitern bei Microsoft zu telefonieren, trotzdem aber etwas nervig.

Freundlicherweise wurde der Fix aber in den Service Pack 3 für Windows XP mit integriert, so daß nach Installation nur noch die entsprechenden Änderungen in der Registry (und noch nicht mal ein Reboot) nötig sind:

  • Regedit starten
  • Zum Schlüssel ‚HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows‘ navigieren
  • Den Schlüssel ‚System‘ anlegen und in diesen wechseln
  • Den Schlüssel ‚Shutdown‘ anlegen und in diesen wechseln
  • Das DWORD ‚ShowHibernateButton‘ mit dem Wert ‚1‘ anlegen
  • Regedit verlassen
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Extended Partitions unter Vista

Schon zu seligen DOS-Zeiten war meine Platte gevierteilt: 1x System, 1x Temp, 1x Daten und 1x Games. Das System war hierbei in einer primären Partition untergebracht, die restlichen als logische Laufwerke in einer erweiterten Partition angelegt.

Nachdem die Datenträgerverwaltung von Vista glücklicherweise noch immer mittels Rechtsklick auf ‚Computer‘ und ‚Verwalten‘ zu finden ist, geht’s ans Einrichten: die ersten 3 Partitionen kann man – wie auch immer man klickt – nur als primäre Partitionen anlegen, die 4. wird dafür automatisch als logisches Laufwerk in eine erweiterte Partition gepackt. Vista macht das so und damit basta – auch wenn die Hilfe, die ins Microsoft Technet (zur Server 2003 Doku) linkt, was von Auswahl des anzulegenden Typs schreibt.

Eine kurze Suche im Netz bringt das ernüchternde Ergebnis, das dieses Verhalten wohl gewollt ist – und den ersten Kontakt mit dem Werkzeug diskpart.

Microsoft DiskPart Version, 6.0.6000
Copyright (C) 1999-2007 Microsoft Corporation.
Auf Computer: SYDNEY

DISKPART> select disk 0

Datenträger 0 ist jetzt der gewählte Datenträger.

DISKPART> create partition extended

Die angegebene Partition wurde erfolgreich erstellt.

DISKPART> exit

Na bitte – nach dem Öffnen der Datenträgerverwaltung strahlt eine erweiterte Partition in leuchtendem Grün, in der nun mittels Rechtsklick logischen Laufwerke erstellt werden können.

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Diskettenlaufwerk unter falschem Buchstaben

Nicht nur die Festplattenverwaltung von Vista führt zum Nachdenken, auch die Tatsache, daß das Diskettenlaufwerk, das schon seit Urzeiten (zur Erinnerung: Mensch und Gewohnheitstier) als Laufwerk „A:“ im System vorhanden war, unter Vista plötzlich „B:“ heißt.

Ein ernster Blick über die Computerverwaltung bringt leider keine sinnvollen Erkenntnisse – und somit bleibt nur die Suche nach alternativen Heilmethoden:

In der Registry gibt es den Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices“ – ein Hinweis darauf, daß unter Unix mittels „mount“ eine Lösungsversuch möglich wäre – und siehe da, auch unter Windows gibt es was ähnliches, nur heißt es hier „mountvol.exe“.

C:\Windows\system32>mountvol b: /l
    \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\

C:\Windows\system32>mountvol b: /d

C:\Windows\system32>mountvol a: \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\

Anschließend ist das Diskettenlaufwerk wieder als „A:“ zu finden, ein Zustand, der erfreulicherweise auch die bisherigen Reboots überlebt hat.