Kategorie: Technik

Diskettenlaufwerk unter falschem Buchstaben

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Nicht nur die Festplattenverwaltung von Vista führt zum Nachdenken, auch die Tatsache, daß das Diskettenlaufwerk, das schon seit Urzeiten (zur Erinnerung: Mensch und Gewohnheitstier) als Laufwerk "A:" im System vorhanden war, unter Vista plötzlich "B:" heißt.

Ein ernster Blick über die Computerverwaltung bringt leider keine sinnvollen Erkenntnisse - und somit bleibt nur die Suche nach alternativen Heilmethoden:

In der Registry gibt es den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices" - ein Hinweis darauf, daß unter Unix mittels "mount" eine Lösungsversuch möglich wäre - und siehe da, auch unter Windows gibt es was ähnliches, nur heißt es hier "mountvol.exe".

C:\Windows\system32>mountvol b: /l
    \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\

C:\Windows\system32>mountvol b: /d

C:\Windows\system32>mountvol a: \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\

Anschließend ist das Diskettenlaufwerk wieder als "A:" zu finden, ein Zustand, der erfreulicherweise auch die bisherigen Reboots überlebt hat.


eTrust Antivirus-Reste entsorgen

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Nachdem eTrust-Antivirus von Computer Associates im letzten c't-Test so richtig mies abgeschnitten hat, fiel meinerseits die Entscheidung, eTrust (in meinem Fall die 7.0 - gab's mal mit der PC Professionell) von der Platte zu verbannen und ein paar Euro in ein hoffentlich zuverlässigeres Konkurrenzprodukt zu investieren.

Unter "Start / Systemsteuerung / Software", eTrust deinstalliert und anschließend den Rechner wie gewünscht neu gestartet. Ein routinemäßiger Blick ins "Programme"-Verzeichnis brachte allerdings ein Verzeichnis namens "C:\Programme\CA\SharedComponents\CA_LIC" zum Vorschein, in dem immer noch jede Menge Dateien schlummerten.

Ein mutiger Löschversuch mittels Rechtsklick und "Löschen" scheiterte daran, daß sich eine Datei namens "lic98.dll" noch im Zugriff befand und somit leider auch nicht gelöscht werden konnte.

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Deep Purple - Live In Japan: Selbstzerstörung inklusive?!?

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Wie lange halten CDs?

Auf die Frage gibt es wohl (noch) keine Abschließende Antwort - klar ist allerdings: nicht für immer und ewig. Vor rund zwei Jahren fiel mir auf, daß die CDs2 und 3 meiner DEEP PURPLE "Live In Japan" ihre Oberfläche veränderten, während CD1 weiterhin aussah wie immer. Die CDs schienen blind zu werden und sahen irgendwie "ölig" aus.

Ein erneuter Blick vor ein paar Tagen brachte die Erkenntnis, daß sich die Oberfläche erneut verändert hatte: der ölige Schleier war verschwunden, stattdessen gab's Eiskristalloptik.

Ein Posting im Forum des deutschen DEEP PURPLE Fanclubs "The Aviator" tat ein übriges und so schickte ich die CDs zur EMI nach Köln.

Abgeschickt von Truppi am 04 Juli, 2001 um 00:25:42

In den letzten zwei Monaten haben mich zwei Leute darauf angesprochen, dass sich die Schutzschicht der 3CD von Deep Purple Live In Japan ( EMI 827726-2 )auflößt und die CDs somit reif für den Mülleimer sind. Meine CD fängt jetzt auch an sich zu verabschieden. Insbesondere sind immer die CD2 und CD3 davon betroffen. Ich könnte wetten, dass sich im Regal der Aviatoren noch mehr defekte Live In Japan -CDs befinden, denn wer kontrolliert schon täglich seine CDs ? Sollte das der Fall sein, sollte man vielleicht mal über eine Sammelklage an die Firma EMI nachdenken, denn mein Geld aus dem Fenster werfen kann ich auch so. Versprechen, dass CDs ewig halten und dann nur Einweg-CDs herstellen.

Wem geht´s genauso ? Die Schutzschicht der CDs zieht sich von außen nach innen zusammen, guckt mal nach wie es Eurer CD geht.

Ach ja, was macht Eure "Schüttorf And Other Stories" von Glenn Hughes ?

Sonderlich überrascht schien man in Köln jedenfalls nicht unbedingt zu sein, denn das fehlerhafte Disc-Set wurde seitens der EMI gegen ein fehlerfreies ausgetauscht.