Kategorie: Spiele

Fallout 3 AddOn: Operation: Anchorage

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Ähnlich der Quest "Tranquility Lane" in Vault 112 taucht der Lone Wanderer in "Operation: Anchorage" in eine virtuelle Welt ein - diesmal die Befreiung von Anchorage, Alaska von den chinesischen Invasoren in den Jahren 2076/2077.

Nach Installation des Addons empfängt der Lone Wanderer ein Radio-Signal der Outcasts, einer Abspaltung der Brotherhood Of Steel. Diese benötigen dringend externe Hilfe und so darf sich der Spieler auf den Weg zum Outcast Outpost machen, um seine Unterstützungsleistung anzubieten.

Wer allerdings auf freundlichem Empfang hofft, ist auf dem Holzweg - die Stimmung ist mindestens genauso frostig wie die Außentemperaturen in Alaska und so sollte sich der Lone Wanderer schnellstens in den Simulator begeben, bevor er vielleicht noch Lust bekommt die rostigen Ritter ...

"Operation: Anchorage" zeigt Fallout 3 von einer gänzlich anderen Seite als das Hauptspiel, sowohl im Guten als auch im Schlechten.

Vorbei die Zeiten, als sonnenverbranntes Wüsteland und Dürre die Landschaft ausmachten, stattdessen ist die Welt in verschneites Weiß getaucht und öfter als einmal steht ein NPC fröstelnd in der Deko.

Spielerisch ist die Simulation eher dürftig und lässt einen Großteil dessen vermissen, was Fallout 3 ausmacht. Fast keinerlei Gegenstände sind untersuch- oder aufnehmbar, Waffen und Bekleidung nutzen sich nicht ab und sowohl Munition als auch Lebenspunkte werden einfach an den entsprechenden Spendern per Klick wieder aufgefüllt.

Die Missionen sind - genau wie die Wege - extrem linear und während "The Guns Of Anchorage" mit einer gelungenen Mischung aus "Die Kanonen von Navarone" und James Bond noch einiges an Charme verbreitet, sind die Folgemissionen  "Paving The Way" und "Operation: Anchorage!" kaum mehr als lästige Pflichtübungen.

Die Simulation kann zu jedem Zeitpunkt des Spiels betreten werden, besonders bei Charakteren in höheren Levels macht sich aber der gemäßigte Schwierigkeitsgrad bemerkbar: wer sich bereits mit Death Claws und Super Mutant Overlords herumgeplagt hat, für den stellen die als extrem gefährlich beschriebenen Crimson Dragoons nur eine mittelschwere Zielübung dar.

Ohne große Eile ist die Erweiterung in rund 3 Stunden durchgespielt und es bleibt deutlich mehr ein "War's das schon?"-Gefühl denn ein "Bitte mehr davon!".


Terminals in Fallout 3 leicht-ge-hack-t

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Eines der Minispiele in Fallout 3 ist das Hacken der Computerterminals, das auf den zweiten Blick gar nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

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Quake 2 OpenGL-Renderer unter Windows 7

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Versucht man standardmäßig, Quake 2 unter Windows 7 mit einer anderen Einstellung als dem Software-Renderer zu betreiben, führt dies in der Regel zu einem Absturz des Spiels.

Sofern eine NVIDIA-Karte verbaut ist, ist des Rätsels Lösung in der NVIDIA Systemsteuerung unter "3D Einstellungen" / "3D Einstellungen verwalten" zu finden und nennt sich "Erweiterungsbeschränkung".

nvidia-quake2

Wird diese vom Default-Wert "Aus" auf "Ein" umgestellt, so startet Quake 2 auch mit dem OpenGL-Renderer.


Star Wars: Empire at War-Gold Pack mit alten Spielständen

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Nachdem mit STAR WARS: EMPIRE AT WAR seit langer Zeit endlich wieder ein konkurrenzfähiges Spiel aus George Lucas' Universum für kleines Geld zu haben ist, bietet es sich an, statt dem Basisspiel + Erweiterungspack gleich in den "Gold Pack" zu investieren, der beide Komponenten enthält und kaum mehr kostet als eine der Einzelkomponenten.

Wer allerdings so wie ich vorher schon EMPIRE AT WAR installiert hatte und seine Spielstände übernehmen will, wird sich trotz der Tatsache, daß er bei der Deinstallation des Basisspiels auf das Löschen der Spielstände verzichtet hat, vor einer leeren "Load Game"-Auswahl wiederfinden.

Ursache des Bugs (oder Features?) ist die Tatsache, daß Petroglyph eine neue Dateiendung für die Spielstände eingeführt hat und das Spiel somit die ursprünglichen Dateien nicht mehr findet.

Als Notlösung bietet sich an, in das Spielstand-Verzeichnis zu wechseln und dort mittels 'ren'-Kommando die Dateien in einem Rutsch umzubenennen:

cd %APPDATA%\Petroglyph\Empire At War\Save
ren *.sav *.PetroglyphEaWSave

Anschließend sind die Spielstände wieder zum Laden im Spiel vorhanden, wenn auch leider nur mit so sprechenden Namen wie "slot7" oder "slot20".