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Angra – Temple Of Shadows

Mit „Temple Of Shadows“ veröffentlichen ANGRA ihr zweites Album der Nach-Matos-Ära und bleiben auch weiterhin der mit „Rebirth“ eingeschlagenen Back-To-Angels-Cry-Richtung treu. Während ich einen der Gaststars („Entweder ist das eine schweinegute Immitation oder das Original!“) Kai Hansen schon beim ersten Durchhören erkannt und identifiziert habe, gelang mir das bei Sabine Edelsbacher und Hansi Kürsch nur mit Hilfe der Credits.

Appropos Hansi Kürsch: leider haben ANGRA genau die Schritte wiederholt, die ich schon bei BLIND GUARDIAN mit der „Imaginations From The Other Side“ nicht mehr so recht nachvollziehen konnte: das Album klingt für meine Ohren an vielen Stellen deutlich zu überladen und überproduziert und ich habe mir mehr als einmal während des Hörens gedacht „weniger wäre deutlich mehr gewesen“. So ist es leider oft ein „touch too much“, der die Songs eher an meinem Ohr vorbeiplätschern läßt statt sie darin festzugraben. Schade.

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