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Blind Guardian – Tokyo Tales

Gerade als ich mich an meinen Rechner gesetzt habe, um noch ein paar Plattenbesprechungen zu
tippen, ist im Radio ‚mal wieder „Oldie-Time“. Und während ich auf den Bildschirm starre, um mir eine
Einleitung zur neuen BLIND GUARDIAN zu überlegen, legen im Hitergrund ALPHAVILLE mit „Big In Japan“ los – Da hätten wir’s also – Danke Jungs!

Aus irgendwelchen, mir selbst immer noch schleierhaften Gründen, ist in Japan deutscher Metal wesentlich angesagter als bei uns (Was gilt der Prophet schon im eigenen Lande ???). Da überrunden GAMMA RAY in den Charts MICHAEL JACKSON und die Tourneen deutscher Metalbands sind (fast immer) komplett ausverkauft. Diese Tatsache bekamen auch BLIND GUARDIAN mit, die uns von ihrer „Somewhere Far Beyond“-Japan-Tour ein Livealbum mitbrachten, welches auf den riesig origenellen Namen „TOKYO TAPES“ (äh, sorry, „TOKYO TALES“) hört.

Mitgeschnitten am 04. Dezember 1992 in Tokyo bietet das Album dem BLIND GUARDIAN Fan (und all denen, die es hoffentlich noch werden) so ziemlich alles, was er erwartet. Neben „Majesty“ vom ersten Album (auf der Europatour schmerzlichst vermißt), gibt es noch „Banish From Sanctuary“ und „Valhalla“ vom Zweiten, sowie „Goodbye My Friend“, „Welcome To Dying“ und „Lost In The Twilight Hall“ vom dritten Album zu hören. Von der aktuellen Scheibe gibt’s dann noch „Journey
Through The Dark“, „Traveler In Time“, „the Quest For Ranelorn“, „Time What Is Time“ und last but not least den Abschlußsong „Barbara Ann“. Alles in allem also eine gelungene Songauswahl, die zudem sowohl feelingmäßig als auch klangtechnisch prima ‚rüberkommt.

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