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Bruce Dickinson – Tyranny of Souls

Bruce Dickinson darf man wohl ohne Übertreibung als Workaholic bezeichnen. Während andere Musiker die Pausen ihrer Band dazu nutzen, auszuspannen und sich zu regenerieren, sitzt Mr. Dickinson entweder im Cockpit, moderiert eine eigene Radioshow oder nimmt quasi nebenbei mal wieder eine Soloscheibe auf.

Entstanden ist „Tyranny of Souls“ erneut in Zusammenarbeit mit Roy Z, der diesmal auch gleich alle Gitarrenspuren eingespielt hat. Schade eigentlich, denn mir fehlt Adrian Smith, der meiner Meinung nach „Accident Of Birth“ und „Chemical Wedding“ mit seinem Gitarrenspiel das Sahnehäubchen verpasst hat. So wirkt die Instrumentalarbeit an mancher Stelle etwas uninspiriert und ohne Abwechslung, besonders die Opener „Mars within“ und „Abduction“ rasen auch nach zahlreichen Durchläufen noch immer an meinem Gehör vorbei.

Demgegenüber stehen Songs wie „River of no return“, das mit seinem magischen Riff sofort begeistert oder auch „Navigate the seas of the sun“, das etwas aus dem sonst recht harten Rahmen fällt.

Alles in allem ein gelungenes Album, dem allerdings einige kleine Schwächen den Anspruch auf einen absoluten Spitzenplatz verwehren.

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