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Metallica – Hardwired… To Self-Destruct

metallica-htsdEs ist schon traurig, nach Flops wie „Load“, „Reload“ und „St.Anger“ einem neuen METALLICA-Release mit eher gemischten Gefühlen entgegenzusehen und gedanklich schonmal alles, was nicht unter Totalausfall fällt, als positive Überraschung zu verbuchen.

Das gemischte Gefühl bleibt leider auch nach den ersten Hördurchläufen, denn schnell ist klar, daß sich METALLICA mit einer Doppel-CD, auf der wohl jede Idee der letzten acht Jahre verwurstelt wurde, deutlich übernommen haben.

„Hardwired… To Self-Destruct“ ist eine Retro-LP mit einer guten „A-Seite“ und einer „B-Seite“, auf die ein paar unnötige Füller gepackt wurden. Richtig knackigen Songs wie „Hardwired“, „Atlas, Rise“, „Moth Into Flame“ oder „Halo On Fire“ stehen Songs wie das nervige „Here Comes Revenge“, das langweilige „Murder One“ oder das irgendwo zwischen diesen beiden liegende „Spit Out The Bone“ entgegen.

Wie befürchtet, ist „Hardwired… To Self-Destruct“ auch klangtechnisch keine Offenbarung, sondern bietet einen Mix aus dem „…And Justice For All“ und „Death Magnetc“-Rumpelsound, dessen Wellenform über weite Strecken jegliche Dynamik vermissen lassen.

Wer sich das Album zulegt, sollte ein paar Euro mehr in die 3CD-Deluxe-Edition investieren, denn alleine das „Ronnie Rising Medley“ (ursprünglich vom „This Is Your Life“ Ronnie James DIO Tribute-Sampler stammend) ist den Aufpreis mehr als wert.

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