Birgil Kills Straight – Flight Of The Beagle

Der Phantasie mancher Menschen scheint einfach keine Grenze gesetzt zu sein, zumindest wenn es darum geht, sich einen besonders ausgefallen Bandnamen aus den Fingern zu saugen. Und so landete die Band dann wahrscheinlich beim achten oder neunten Finger bei obigem Namen und erhält (zumindest von meiner Seite) den Preis für den originellsten Bandnamen in dieser Ausgabe. Nachdem ich es dann endlich geschafft hatte, den Namen fehlerlos zu lesen und auch wieder zu tippen, wanderten meine Finger zur PLAY-Taste (ABSPIEL-Knopf – für die Deutschfanatiker unter euch).

Die Musik der BIRGILs (ich hoffe, man nimmt mir diese Abwandlung nicht krumm) kann leider mit der Originalität des Bandnamens nicht ganz mithalten. Zwar ist der in klaren Linien strukturierte Metal alles andere als schlecht, aber leider bietet er auch nichts weltbewegend neues. Desweiteren hat die Band – zumindest aus meiner Sicht – noch einen weiteren, viel schwerwiegenderen Schwachpunkt: der Gesang. Das Organ von Jason (weiterer Name nicht bekannt) klingt irgendwie ziemlich nach Ozzy (der mit „ZZY“ nicht „SSI“) im Stimmbruch und reicht leider nicht an das Niveau der anderen Musikkomponenten heran. Alles in allem bleibt also ein Tape recht soliden Metals, das allerdings an einigen Stellen durchaus noch verbesserungswürdig wäre.

Erhältlich ist das Teil für ?? DM bei: Adresse.

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