andreas michael thul
Musik & Technik

Schlagwort: Windows 7

MTU unter Windows konfigurieren

Auch wenn glücklicherweise nicht mehr in jedem zweiten “Ich optimiere mir mein Windows kaputt”-Beitrag zu Experimenten mit der MTU-Einstellung geraten wird, kann es trotzdem sein, daß je nach Netzwerkkonfiguration eine Änderung des aktuellen Werts notwendig ist. Wenn auch etwas “versteckt”, so kann dies problemlos mit Windows-Bordmitteln bewerkstelligt werden:

Im ersten Schritt muß die Netzwerkschnittstelle ermittelt werden, für welche die Einstellungen modifiziert werden sollen, was – genauso wie die spätere Änderung – mit dem Kommandozeilenprogramm “netsh” möglich ist.

 

aeroCMD: transparency for the Windows command prompt

aeroCMD: transparency for the Windows command prompt

aeroCMD enables transparency for your Windows command prompt:

Inspired by the AutoIt-application “Glass CMD“, the basic idea behind aeroCMD was to do the same thing without the overhead of a scripting system running in the background. There’s already a pure C++ application called “Glassy” out there, but according to it’s description it works on 32bit CMD.exe only.

aeroCMD is a lightweight (48kb) application that works with both, 32bit and 64bit CMD.exe.

 

Nicht-Domänen-Rechner remote herunterfahren

In einer Domäne ist es recht einfach, einen Rechner remote heruterzufahren. Einfach an der Kommandozeile

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner

eingeben und sofern der ausführende Benutzer innerhalb der Domäne die benötigten Rechte hat, führt der angegebene Rechner den Befehl klaglos aus.

Nicht so trivial ist das Szenario bei Rechnern im z.B. heimischen Umfeld, wo nur selten eine zentrale Benutzerverwaltung aktiv sein dürfte:

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner
 HerunterzufahrenderRechner: Zugriff verweigert(5)

Als ersten Lösungsansatz stößt man meistens auf den Hinweis, sich zuerst mittels einer administrativen Netzerkverbindung gegenüber dem herunterfahrenden Rechner zu authentifizieren, wofür sich z.B.

 

Windows 7, Netzlaufwerke und die “Thumbs.db”

Windows 7, Netzlaufwerke und die “Thumbs.db”

Auch wenn viele sehr traurig über das baldige Ende des Wartungszeitraums von Windows XP sind, war nicht alles wirklich gut, was 2002 eingeführt wurde.

Eine der sinnlosen bis ärgerlichen Funktionen war die Speicherung von automatisch generierten Miniaturansichten in Dateien namens “Thumbs.db”, die standardmäßig aktiviert war und bevor man es richtig merkte, die Platte ohne Sinn und Zweck vollzumüllen begann.

Abhilfe war schnell geschaffen: einfach unter “Extras” / “Ordneroptionen” zur Registerkarte “Ansicht” wechseln und den Haken bei “Miniaturansichten nicht zwischenspeichern” setzen und es wurden zumindest keine neuen “Thumbs.db” mehr erzeugt – um die Entsorgung der bereits vorhandenen musste sich der jeweilige Benutzer noch selbst kümmern.

 

Windows 7 findet DD-WRT Samba-Freigaben nicht

Während Windos XP und OpenELEC problemlos mit einem DD-WRT-basierten Samba-Server Daten austauschen konnten, wurden die Freigaben von Windows 7 aus noch nicht einmal angezeigt. Umschifft werden konnte der Fehler durch Auskommentieren der Zeile

max protocol = SMB2

in der Datei “/tmp/smb.conf” und einem Neustart des nmbd und smbds.

Dieses Verhalten widerspricht der Tatsache, daß SMB2 gerade für Windows Vista / Server 2008 und höher eingeführt wurde, so daß das Herausnehmen der Zeile vermutlich ein Herumoperieren an den Symptomen statt die Behebung der Ursache ist.