andreas michael thul

Musik & Technik


Schlagwort: Windows XP

Nicht-Domänen-Rechner remote herunterfahren

In einer Domäne ist es recht einfach, einen Rechner remote heruterzufahren. Einfach an der Kommandozeile

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner

eingeben und sofern der ausführende Benutzer innerhalb der Domäne die benötigten Rechte hat, führt der angegebene Rechner den Befehl klaglos aus.

Nicht so trivial ist das Szenario bei Rechnern im z.B. heimischen Umfeld, wo nur selten eine zentrale Benutzerverwaltung aktiv sein dürfte:

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner
 HerunterzufahrenderRechner: Zugriff verweigert(5)

Als ersten Lösungsansatz stößt man meistens auf den Hinweis, sich zuerst mittels einer administrativen Netzerkverbindung gegenüber dem herunterfahrenden Rechner zu authentifizieren, wofür sich z.B.

 

Skript beim Herunterfahren von Windows XP ausführen

Skript beim Herunterfahren von Windows XP ausführen

Um beim Start von Windows ein eigenes Skript automatisiert starten zu lassen gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber selbst die Funktion “Geplante Tasks” bietet nur die Möglichkeit, einen Task entweder “Beim Starten des Computers” oder “Beim Anmelden” auszuführen:

Um jedoch beim Herunterfahren des PCs einen eigenen Befehl ausführen zu lassen, muß man etwas tiefer in der Werkzeugkiste kramen:

Unter “Start / Ausführen” mittels Eingabe von “gpedit.msc” den Gruppenrichtlinieneditor aufrufen.

 

Grafikkarten-Lüfterregelung mit RivaTuner

Grafikkarten-Lüfterregelung mit RivaTuner

Zwar ist die Palit GTX260 Sonic 216SP dank des vom Referenzdesign abweichenden Kühlers halbwegs leise, im 2D-Betrieb nervt der Lüfter mit seiner Standardeinstellung von 40% aber trotzdem deutlich mehr, als er eigentlich müsste.

Wird die Lüftergeschwindigkeit mittels RivaTuner auf 25% gedrosselt, so bleibt selbst im Sommer die Core-Temperatur bei normaler Desktop-Arbeit unter 50°C und die Karte ist fast unhörbar – das Problem ist nur, den Lüfter im Bedarfsfall wieder automatisch auf die benötigte Geschwindigkeit zu beschleunigen.

 

ISO-Images unter Windows mounten

Unter Linux gibt es die Funktion serienmäßig, unter Windows leider nicht: ein ISO-Image, das auf der Platte (oder wo auch immer liegt) direkt als Laufwerk einzubinden.

Neben vielen kostenlosen und kostenpflichtigen Lösungen gibt es auch eine von Microsoft: das “Microsoft Virtual CD-ROM Control Panel”, das nicht supportet und gut versteck im Downloadcenter sein Schattendasein fristet.

Aufmerksam wird man spätestens dann auf das kleine aber feine Progrämmchen, wenn man sich z.B.

 

Automatische Updates – Neustart-Erinnerung ausblenden

Automatische Updates – Neustart-Erinnerung ausblenden

So sinnvoll die automatischen Updates auch sind, so nervig ist das “Soll der Computer jetzt neu gestartet weden?”-Fenster, das in schöner Regelmäßigkeit sich immer genau dann in den Vordergrund drängt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Leider bietet Microsoft keine auf den ersten Blick erkenn- und benutzbare Lösung (z.B. auf dem Konfigurationsdialog in der Systemsteuerung), so daß man die Hilfe des Gruppenrichtlinien-Editors in Anspruch nehmen muß:

  • Unter “Start” / “Ausführen” “gpedit.msc” eingetippt und mit “Ok” bestätigt.