Auch wenn der Markt für Android Tablets auf den ersten Blick nach halbwegs Ausahl aussieht - spätestens beim Blick auf die Sicherheitsupdates kommt der Gedanke, daß es um diese nicht nur gefühlt nochmals eine ganze Ecke schlechter bestellt ist als bei Smartphones.
Denkt man gar darüber nach, ein alternatives Betriebssystem wie LineageOS einsetzen zu wollen, bleiben von den aktuell am Markt befindlichen Geräten nur noch wenige übrig. Als “Preis-Leistungssieger” entpuppt sich das Samsung Galaxy Tab S2, welches mit immer noch ausreichender Ausstattung als Neugerät erhältlich und für das offiziell LineageOS 16 verfügbar ist.
Wichtig ist, die richtige Version des Gerätes zu erwischen. Statt der Urversion des S2 von 2015 wird die aktualisierte Version von 2016 benötigt, in welcher der Samsung eigene Exynos-Prozessor durch einen Qualcomm Snapdragon ersetzt wurde. Wie das LineageOS Wiki verrät, handelt es sich hierbei um die Modellnummer SM-T813, Codename “gts210vewifi”.
Im Wiki findet sich auch eine Installationsanleitung, welche sich im Vergleich zu z.B. den Google-eigenen Nexus-Geräten nicht einfach nachklicken lässt, sondern so manchen Stolperstein beinhaltet.
Gerade beim Wechsel zwischen verschiedenen Perl-Versionen über ein Feature (und keinen Bug) gestolpert: seit Version 5.26 ist das aktuelle Verzeichnis nicht mehr im Standard-Include-Pfad @INC enthalten.
Als Grund hierfür gibt perldelta zur Version 5.26 unschöne Begleiterscheinungen der bisherigen Vorgehensweise an:
While convenient, this has security implications: for example, where a script attempts to load an optional module when its current directory is untrusted (such as /tmp), it could load and execute code from under that directory.
Der Beitrag listet auch einige Möglichkeiten auf, wie man das bisherige Verhalten auf sicherem Weg wiederherstellen kann.
Wer es (quick & dirty) genauso unsicher wie vorher haben will, kann auch
use Cwd qw(abs_path);
use File::Basename qw(dirname);
use lib dirname(abs_path(__FILE__));
in seinem Skript verwenden.


