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GNOME-Panel Transparenz

Standardmäßig wechselt die Transparenz der oberen Leiste in GNOME dynamisch, je nachdem, ob ein Fenster im Vollbild dargestellt wird oder nicht. Besonders auf hellen Hintergründen ist dabei die Transparenz einen Tick zu hoch gesetzt, so daß die Lesbarkeit des Panels  leidet.

Es fehlt zwar eine Einstellmöglichkeit innerhalb der Oberfläche, aber mit einem kleinen User-Theme kann die Transparenz trotzdem problemlos eingestell werden.

Im „home“-Verzeichnis des Benutzers wird die Ordnerstruktur „~/.themes/myTheme/gnome-shell“ erstellt und darin eine Datei namens „gnome-shell.css“ angelegt, welche lediglich zwei Einstellungen setzen muss:

#panel {
    background-color: rgba(47, 52, 63, 0.8); 
}
#panel.solid {
    background-color: rgba(0, 0, 0, 1);
}

Der Selektor „#panel“ steht hierbei für das Panel im Normalzustand, der Selektor „#panel.solid“ für das Panel, wenn ein Fenster maximiert wurde.

In den „Optimierungen“ wird dann (sofern noch nicht geschehen) die Erweiterung „User themes“ aktiviert und ggf. die GNOME-Shell neu gestartet. Anschließend kann unter „Erscheinungsbild“ / „Shell“ das Thema „MyTheme“ gewählt werden.

 

 

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Betriebssysteme

Drucker duerqxesz5090

Gelegentlich tauchte in der Druckerauswahl ein Drucker mit dem sprechenden Namen „duerqxesz5090“, der immer den Status „Aufträge werden abgewiesen“ hatte:

Auffällig war, daß dieser Drucker nicht in den Geräteeinstellungen zu finden war, aber immer dann auftauchte, nachdem der Brother HL-2250DN eingeschaltet wurde. Auf der Suche nach dem Grund entpuppte sich das Internet Printing Protocol als Verursacher.

Nach Deaktivieren der Option und anschließendem Speichern der Konfiguration blieb der Geisterdrucker dauerhaft verschwunden, der HL-2250DN druckt aber weiterhin.

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Funstuff

Fröhlicherkleinermuffin


Irgendwie zu niedlich zum Reinbeißen :-)

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CDs

Pink Floyd – The Final Cut

Auch wenn bei „The Final Cut“ noch der Name PINK FLOYD auf dem Cover steht, auf der Rückseite des Albums verrät der Satz „The Final Cut – a Requiem for the post war dream by Roger Waters. Performed by Pink Floyd“ einiges über die Entstehungsgeschichte des Albums.

Hierbei ist „PINK FLOYD“ mit Vorsicht zu genießen: Keyboarder Rick Wright, auf dem Vorgängeralbum „The Wall“ bereits nicht mehr als vollwertiges Bandmitglied gelistet, fehlt auf „The Final Cut“ komplett. Inwiefern es sich hierbei also um das letzte „klassische“ PINK FLOYD Album oder bereits die erste Roger Waters Soloscheibe handelt, darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

Das Album, 1983 veröffentlicht, ist geprägt vom Kalten Krieg und refernziert auf mehrere damals aktuelle Geschehnisse – insbesondere den Falklandkrieg, welcher von April bis Juni 1982 andauerte.

Wer die Ereignisse nicht mehr so richtig präsent hat, wird spätestens beim Text von „Get Your Filthy Hands Off My Desert“ gleich mehrmals zum Lexikon seines Vertrauens greifen:

Brezhnev took Afghanistan.
Begin took Beirut.
Galtieri took the Union Jack.
And Maggie, over lunch one day,
Took a cruiser with all hands.
Apparently, to make him give it back.

Die textlichen Aussagen sind – wie von Roger Waters gewohnt – oft mehr als deutlich und an einigen Stellen scheint die Musik lediglich dazu zu dienen, die Texte zu transportieren. Dazwischen glänzen Songs wie „The Gunners Dream“ mit einigen der beeindruckendsten Melodien, welche auf einem PINK FLOYD Album zu finden sind.

Der Song „The Fletcher Memorial Home“ zeichnet das Bild eines Heims für unheilbare Tyrannen und Könige, die dort im abgregrenzten Bereich ihre Reden schwingen und Medallien polieren können. Ein fast friedliches Bild, wäre da am Ende nicht die letzen drei Zeilen

Is everyone in?
Are you having a nice time?
Now the final solution can be applied.

Aufhorchen lassen auch die superben Soundeffekte wie z.B. der quer durch den Raum fliegende Jet am Anfang von „Get Your Filthy Hands Off My Desert“, nach dessen ersten Bombenwurf sicherlich der ein oder andere Hörer panisch die heimischen Lautsprecher auf Schäden untersucht hat.

„The Final Cut“ schließt mit „Two Suns In The Sunset“, einem Antikriegssong, der sich mit der Möglichkeit eines Atomkriegs beschäftigt („the sun is in the east, even though the day is done“) und gleichzeitig – passend zum Rest des Albums – neben der stärksten Leistung von David Gilmour mit Andy Newmark am Schlagzeug auf ein weiteres PINK FLOYD-Mitglied verzichtet.

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Anwendungen

Hyundai Multimedia-Anlage sortiert Songs alphabetisch

Auf den ersten Blick erscheint das, was die Hyundai Multimedia-Anlage mit USB-Sticks anstellt, ganz passabel: das Abspielen beginnt bereits, während der Inhalt des Sticks noch fertig ausgelesen wird, ID3V2-Tags werden erkannt und verarbeitet und mittels Coverflow lässt sich ansprechend und intuitiv zwischen den Alben navigieren.

Die erste Überraschung kommt nach dem Befüllen des Sticks, denn die Multimedia-Anlage ignoriert tapfer alle Varianten von „folder.jpg“, „cover.jpg“ u.ä. und benötigt für die Darstellung des Album-Covers in die MP3s eingebettete Bilder.

Fällt dies noch unter „naja“, so ist die nächste Eigenheit deutlich nerviger: wenn ein Album nicht über den Dateibrowser, sondern über die (auf den ID3-Tags basierende) Interpreten- bzw. Albumliste gewählt wird, so werden die im „Track“-Tag definierten Nummern ignoriert und die Songs eines Albums anhand des Titels alphabetisch sortiert.

Dies führt spätestens bei einem Konzeptalbum wie PINK FLOYDs „The Wall“ zu verstörenden Hörer(leb|geb)nissen:

Der Workaround ist simpel wenn auch nervig – sobald die Tracknummer innerhalb des Titel-Tags dem eigentlichen Titel vorangestellt wird, klappt es auch wieder mit der korrekten Reihenfolge. Hierbei ggf. an eine führende „0“ denken!