Microsoft SQL-Server mit Icinga2 überwachen

Soll ein Microsoft SQL Server (an der Stelle egal, ob Express- oder Vollversion) mit Icinga2 überwacht werden, so stellt der Name des Dienstes eine kleine Hürde dar:

Wird der Name mit „MSSQL$SQLEXPRESS“ in der entsprechenden Argumentliste angegeben, so beschwert sich Icinga2 beim Überprüfen der Konfiguration mit

critical/config: Error: Validation failed for object '...' of type 'Service'; 
Attribute 'vars' -> 'nrpe_remote_arguments': 
Closing $ not found in macro format string '...!MSSQL$SQLEXPRESS'.

Ein im ersten Reflex eingefügtes Backslash-Zeichen vor dem Dollar-Zeichen löst das Problem nicht, führt aber zu einer neuen Fehlermeldung:

critical/config: Error: Bad escape sequence found: \$

Des Rätsels Lösung bietet – wie so oft RTFM – oder hier RTFAQ, denn dort steht:

How do I properly escape $ in strings
Dollar signs are “strange” in Nagios and has to be escaped using double $$s. Thus in Nagios config you need to put $$.

 

Joomla! component tinyDoc

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tinyDoc is a document management system for Joomla! 2.5.x and 3.x.

It allows you to upload and manage files on your Joomla! site, organize them by folders and assign icons for distinct file types.

This is the component for the administrator section – the output will be done using the tinyDoc module or by linking to a file using the Joomla! menu manager.
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DIO – Dio’s Inferno – The Last in Live

Es gibt Alben, bei denen wundert man sich, warum man sie eigentlich so selten hört – und es gibt „Dio’s Inferno – The Last in Live“, ein Album, bei dem man sich schon beim ersten Hören verzweifelt fragt, ob man es tatsächlich zu Ende hören möchte.

Dabei ist der erste Blick vielversprechend: die Tracklist enthält bis auf „Double Monday“ (von Angry Machines) eine gelungene Retrospektive auf Ronnie James Dios bisheriges Schaffen, angefangen bei RAINBOW, über BLACK SABBATH bis hin zu den Highlights seiner Solo-Alben.

Während Songs wie „Don’t Talk To Strangers“ und „Holy Diver“ noch recht brauchbar aus den Lautsprechern schallen, wird spätestens bei „Heaven And Hell“ klar, daß Tracy G der falsche Mann an der Gitarre ist. Vom Spannungsbogen des Songs bleibt kaum etwas übrig und man wünscht sich sehnsüchtig in Vinnie Appice’s „Drum Solo“ zurück.

Dies ist aber erst ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt, denn Tracy G versucht sich nicht nur an Tony Iommi, sondern zerstückelt mit „Mistreated“ kurz darauf auch einen Song, der einen Großteil seiner Wirkung aus dem gefühlvollen Gitarrenspiel Ritchie Blackmore’s zieht. Um zu zeigen, daß es noch schlimmer geht, wird noch „Catch the Rainbow“ angespielt, bevor es mit dem ziemlich beliebigen „Guitar Solo“ weitergeht.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird zwar keine neuen Tiefpunkte erleben, dafür aber, daß auch „Man On The Silver Mountain“, „Long Live Rock’n’Roll“ und das eigentlich recht robuste „We Rock“ ebenfalls so dargeboten werden können, daß der Finger sich unweigerlich immer weiter der „Skip“-Taste nähert.

Das einzig „Positive“, das man dem Album überhaupt abgewinnen kann ist, daß es den katastrophalen Live-Eindruck der 1998’er Tour perfekt transportiert.

 

Album-Highlights 2016

Meine Album-Highlights des Jahres 2016 in alphabetischer Reihenfolge:

Epica: The Holographic Principle

Die ausführliche Begründung gibt’s im Review.

Julian Dawson: Living Good

Vor inzwischen fast 20 Jahren im Vorprogramm von BLACKMORE’S NIGHT endeckt, begeistert Julian Dawson nicht nur live sondern auch auf „Konserve“.

Mark Knopfler: Tracker

Das Gute an „Tracker“ ist, daß die Scheibe so überhaupt nicht nach DIRE STRAITS klingt.

Rick Wakeman: The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table

Während andere Künster Remaster nach Remaster veröffentlichen und eigentlich nur das ursprüngliche Werk klangtechnisch runinieren, hat Rick Wakeman „The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table“ komplett neu eingespielt und um die bei der ursprünglichen Aufnahme entfallenen Passagen ergänzt.

Serenity: Codex Atlanticus

Inzwischen wieder ohne feste Sängerin begeistern SERENITY auch mit fast ausschließlich männlichen Vocals.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

 

Deep Purple – California Jam 1974

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DEEP PURPLEs „California Jam“ appearance, filmed on April 06, 1974 has been available on DVD since 2005. ear music now offers a new cut of the video as 2016 DVD and Blu-ray release.

While the DVD, issued in a standard DVD case, features the new version and a digitized Super 8 crew recording, the Blu-ray also offers the original video edit as bonus and is published in a nice Digipak. Prior to editing, the material had been processed to improve its quality which results in a brighter and sharper image compared to the unprocessed original cut.

Sadly, Stephan Liehr (who did the additional editing) did not only choose different and maybe better angles for some scenes, but played around with side-by-side pictures and faded overlays. Especially during sequences like Ritchie Blackmore’s guitar solo in „Mistreated“, where the front camera has been faded over the back camera the whole time, the new edit is just annoying and less enjoyable than the original cut which changes the camera from time to time.

As the audio and video quality didn’t improve drastically and the new edit doesn’t add more than some playing around with video editing software, there’s no need to buy the DVD or Blu-ray if you already own „California Jam“ on DVD.