Am 22. Juni 1996 feierte Quake seinen 30. Geburtstag.
Ich kann mich noch gut an den Tag bzw. die Nacht erinnern, als die Shareware-Version endlich zum Download bereitgestellt wurde: Nicht nur das Warten auf die Veröffentlichung hat gefühlt ewig genauert, auch der Download der ersten Episode über FTP war mit 56k-Modem eine Geduldsprobe.
In den frühen Morgenstunden, so irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr, war der Download dann vollbracht, die Installation abgeschlossen und es konnte eine erste Runde in der beeindruckenden grafischen Welt gedreht werden. Aber nicht nur die Optik war beeindruckend, auch der von Trent Raznor bzw. Nine Inch Nails komponierte Soundtrack passte perfekt zum Spiel.
Passend zum Geburtstag gibt es bei heise.de “30 Fakten zu 30 Jahren Quake”, in denen u.a. auch die Anzeigenkampagne für “Das spannende Gesellschaftsspiel für die ganze Familie” erwähnt wird.
Nachträglich Happy Birthday!
Was soll man dazu noch sagen, was nicht schon in der Fachpresse (zu Recht) gelobhudelt wurde?
Ein Meisterwerk, ein Ohrenschmaus, Stephan Lill spielt die akustische Gitarre akzentuiert und so fein, als wäre er einer dieser Saitenhexer aus Andalus. Andy Kuntz ist hervorragend bei Stimme und als Highlight wäre da noch eine Frau namens Katri Hiovain-Asikainen, ihres Zeichens sog. “Frontfrau” der finnischen Metal-Band Numento. Ihre Stimme ist hammermäßig, passt hervorragend zu “Healing Tree”, besser und treffsicherer, als jede andere weibliche Stimme aus dem Metal-Bereich.
Bei manchen Bands sind ja “steckerlose” Versionen ihrer Alben oder Songs seit vielen Jahren sehr angesagt, oft gut, manchmal so lala oder auch - wenn nichts anderers einfällt - Lückenfüller in der Discographie. Trifft hier allerdings so ziemlich alles nicht zu, denn dieses Album ist ein ganz dickes musikalisches Ausrufezeichen. Hier hat man eine Menge Hirnschmalz investiert und liefert eigentlich ein ganz eigenständiges Werk ab, welches ältere Songs in wirklich neuem Glanz strahlen lässt und sogar solche Gassenhauer wie “Boat On The River” und “Nothing Else Matters” mehr als nur veredelt.
Das Album ist absolut gesetzt für meine Top 10 in diesem Jahr.
Gefreut habe ich mich über die Mail von Hornbach:
Hallo Andreas Thul,
da Du Dich längere Zeit nicht bei Deinem HORNBACH Kundenkonto angemeldet hast, werden wir Deine Daten sowie Dein HORNBACH Kundenkonto demnächst löschen. Wenn Du Dein bestehendes HORNBACH Kundenkonto weiter nutzen möchtest, logge Dich bitte in den nächsten 4 Wochen dort ein.
…
Viele Grüße
Dein HORNBACH Team
Endlich mal ein Unternehmen, das von selbst aufräumt und nicht mehr verwendete Konten löscht, ohne daß man sich selbst mit ungewissem Ausgang durch einen Irrgarten klicken muß.
Nach der letzten Erfahrung hatte ich sowieso nicht mehr vor dort noch einmal etwas zu bestellen - von daher habe ich mir den Termin auch zur lokalen Löschung meiner Zugangsdaten vorgemerkt.
Auch wenn die Ordnernamen auf dem Server in englischer Sprache sind, so bemüht sich Thunderbird, die Standardnamen bei entsprechender Spracheinstellung mit deutschen Begriffen anzuzeigen.
Leider greift die automatische Übersetzung in “Gesendet” allerdings nur beim Ordnernamen “Sent”, ein Ordner “Sent items” wird weiterhin mit seinem originalen Namen angezeigt.
Eine hübsche Idee zur Lösung des Problems fand sich am Ende des Beitrags “Keine Lokalisierung für den Ordnernamen “Sent Items”” im deutschen Thunderbird-Forum:
Wenn man den Ordner Sent Items mit CSS selektieren könnte, könnte man mit dem Pseudoelement ::before oder ::after und der Eigenschaft content: den Ordner vielleicht umbenennen.
Kann man - und das sogar recht einfach:
li[data-folder-type="sent"] span:first-of-type:after {
content: "Gesendet" !important;;
font-size: 1rem;
}
li[data-folder-type="sent"] span:first-of-type {
font-size: 0;
}
Danke für den Fingerzeig in die richtige Richtung!