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Verschiedenes

Urlaubsimpression VI

Die Musikfundgrube in Erfurt hat ihrem Namen alle Ehre gemacht:

Liebe, Tod & Teufel“ als neue CD zum erträglichen Preis zu finden hatte ich bereits aufgegeben, „Nepomuk’s Rache“ gab es ebenfalls als neue CD direkt hintendran.

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Betriebssysteme

Aktualisiertes AppArmor-Profil für Sublime Text

Das AppArmor-Profil für Sublime Text hat sich im Praxiseinsatz bewährt, allerdings sind im Laufe der Zeit ein paar Nebenwirkungen aufgetreten: trotz expliziter Genehmigung des Lese- und Schreibzugriffs auf alle im Besitz des Benutzers befindlichen Dateien unterhalb von „/home“

owner /home/** rw,

war es nicht möglich, z.B. die Datei „.bashrc“ zu bearbeiten. Dies wurde auch entsprechend im Log protokolliert:

apparmor="DENIED" operation="open" profile="/opt/sublime_text/sublime_text" name="/home/buster/.bashrc" pid=5507 comm="file_read_threa" requested_mask="r" denied_mask="r" fsuid=1000 ouid=1000

Ursache hierfür war das Einbinden der Datei „abstractions/evince“

#include <abstractions/evince>

welche wiederum den Regelsatz um den Inhalt der Datei „abstractions/private-files“ erweiterte

#include <abstractions/private-files>

wodurch letztendlich die Regel

deny @{HOME}/.bash* mrk,

im Profil aktiv war. Diese unterbindet den Lesezugriff auf alle Dateien im „Home“-Verzeichnis des Benutzers welche mit „.bash“ beginnen, weshalb die spätere Genehmigung ins Leere läuft.

Das aktualisierte Profil sieht wie folgt aus:

# Last Modified: Mon May 11 20:28:54 2020
# 2020-09-29 athul/replaced abstractions/evince

#include <tunables/global>

/opt/sublime_text/sublime_text {
  #include <abstractions/X>
  #include <abstractions/base>
  #include <abstractions/dbus-session-strict>
  #include <abstractions/fonts>

  deny network,

  /opt/sublime_text/ r,
  /opt/sublime_text/** r,
  /opt/sublime_text/plugin_host mrix,
  /opt/sublime_text/sublime_text mr,
  /proc/filesystems r,
  /usr/share/** r,
  /usr/bin/perl mrix,
  /usr/bin/sassc mrix,
  owner /dev/shm/* rwl,
  owner /run/user/** rw,
  @{HOME}/** rwk,
  @{HOME} rw,
}

Neben dem Ersetzen von „abstractions/evince“ wurde das Profil noch um eine Zugriffsregel für den Perl-Interpreter sowie den Sass CSS-Precompiler erweitert und auf die Variable „@{HOME}“ aus „tunables/global“ statt der statischen Pfadangabe „/home/…“ zurückgegriffen.

Als Best Practice sollte man zur Minimierung von Nebenwirkungen mit Hilfe von „aa-genprof“ die Zugriffsrechte lieber dediziert vergeben statt die vorgeschlagenen Includes einzubinden.

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Verschiedenes

Lee Kerslake R.I.P.

Leider meist auf seine Tätigkeit als Schlagzeuger reduziert, war Lee Kerslake über viele Jahre auch die zweite Stimme von URIAH HEEP, deren Fehlen ich beim Konzert in Losheim 2007 schmerzlich vermisst habe.

In besonderer Erinnerung bleibt mir der mittägliche Soundcheck im Rahmen der German Bike Week ’97, den Lee Kerslake in grau-gestreifter Pyjamahose und weinroten Pantoffeln absolvierte.

Lee Kerslake ist am 19. September 2020 verstorben.

R.I.P.

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Betriebssysteme

Verlauf der Windows-Remoteunterstützung bearbeiten oder löschen

Leider hat Microsoft im Verbindungsdialog der Windows-Remoteunterstützung keine Möglichkeit vorgesehen, Elemente im Verlauf entweder zu bearbeiten oder zu löschen.

Wer dies trotzdem tun möchte, findet den Inhalt des Verlaufs in der Datei „RAExpertHistory.xml“ im Ordner „%localappdata%“.

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IMHO

Preisgestaltung bei Amazon

Sofern ich ein Buch eines englischsprachigen Autors lese, kaufe ich lieber das Original statt der deutschen Übersetzung. Nicht nur, daß man damit eben die Originalversion in Händen hält (und nicht die Interpretation eines Übersetzers), i.d.R. lässt sich Dank fehlender Buchpreisbindung im englischsprachigen Markt auch einiges an Geld sparen.

Auf der Suche nach „Daemon“ von Daniel Suarez bin ich über die Preisgestaltung bei Amazon gestolpert:

Die Suche nach „Daniel Suarez Daemon“ in den „fremdsprachigen eBooks“ liefert als erstes Ergebnis den erwarteten Treffer:

„Daemon (English Edition)“ als Kindle Ausgabe zum Preis von 6,49€, wie auch die Detailansicht bestätigt:

Wechselt man als nächstes zum gebundenen Buch (der manchmal  geringe Aufpreis ist ab und an dann doch ein Kaufargument für Papier), so erscheint eine Kindle Ausgabe zum Preis von 5,59€

Anderer Verlag (Herausgeber von Variante 1 ist Quercus, Herausgeber von Variante 2 ist Dutton), anderer Preis – so weit so gut … leider zeigt Amazon in der Ergebnisliste offensichtlich nicht die günstigste Variante als erstes an.

Zufall oder Absicht? Keine Ahnung. Amazon ist ein Wirtschaftsunternehmen und somit ist Gewinnerzielung logischerweise auch die Antriebsfeder des betrieblichen Handelns. Trotzdem schaden solche „Entdeckungen“ einem positiven Einkaufserlebnis.