Angélique Kidjo - Hope!!

16. Oktober 2026 · Audio · Klaus Seiler · Kein Kommentar

Angélique Kidjo - Hope!! (Cover)Was wäre ein Jahr ohne Musik aus Afrika, meinem mehr oder weniger heimlichen Steckenpferd seit vielen Jahren?

Dieses Mal kommt die von mir sehr verehrte Angélique Kidjo mit ihrem neuen Album “HOPE!!” zum Zuge und liefert - zuverlässig wie eigentlich immer - einen musikalischen Ho(r)chgenuss für mich ab. Und sie hat etliche hochkarätige Mitstreiter(innen) an Bord geholt, die zusätzlich für ein paar Glanzpunkte sorgen. Herausragend hier der Soweto Gospel Choir bei dem Song “Sunlight to My Soul”. Oder auch die Mitarbeit des französischen Abenteurers Florent Pagny bei “Malaika”. Ein wundervoll epischer, sehr gefühlvoller wie trauriger Song und ein Klassiker afrikanischer Musik. Nach meinen Recherchen stammt das Original Anfang der 1990er Jahre von einem Musiker aus Kenia.

Auch noch sehr fein: “For me” mit der Soul-Legende Charlie Wilson. Und da kommt der einzige klitzekleine Kritikpunkt: dem hätte sie durchaus etwas mehr Raum gönnen können.

Und dann wäre da noch “Jerusalema”, orchestral-symphonische Umsetzung eines Songs, den sie zur Wiedereröffnung der Kathedrale Notre-Dame Ende 2024 als eine Art von Friedensbotschaft ansah. Eigentlich könnte man sich jeden Song einzeln vornehmen, aber lassen wir es damit gut sein.


Padding für Gnome-Console

03. Oktober 2026 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Als Terminal-Emulator kommt hier normalerweise GNOME Consoloe zum Einsatz.

Console aims to serve the casual linux user who rarely needs a terminal

Das trifft zwar auf mein Anwendungsszenario nicht hundertprozentig zu, aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, daß ich von den zahlreichen Zusatzfunktionen von Tilix oder Ptyxis im Endeffekt doch nur wenige verwende und mit Console gefühlt effektiver arbeite.

Was ich etwas störend fand, ist der m.E. zu geringe Abstand des Textes zum Fensterrahmen, den man aber nach einem Blick in das Stylesheet recht einfach mit einer eigenen Vorgabe in der Datei “~/.config/gtk-4.0/gtk.css” anpassen kann:

~/.config/gtk-4.0/gtk.css
.terminal-window vte-terminal { padding: 8px; }

Empire Of Prog-Festival 2026-05-03 Bildergalerie

27. September 2026 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Tag 3 des Empire Of Prog-Festivals in Ramstein

Flame Drop

Dawnation

Franck Carducci & The Fantastic Squad

Die Fotos wurden im Gegensatz zu anderen Konzertbesuchen mit einem Google Pixel 8a aufgenommen.

Du hast gerade einen potenziellen Totalausfall verhindert!

23. September 2026 · IMHO · andreas · Kein Kommentar

Auf einem Proxmox-Host war eine der gespiegelten Boot-Platten defekt. Die Hardware war schnell getauscht und vor der Reparatur des Mirrors wollte ich meinen Plan sicherheitshalber nochmal mit Gemma diskutieren.

Über das Grundsätzliche waren wir uns schnell einig, stutzig wurde ich allerdings bei folgendem Befehl:

Wir nutzen sgdisk, um die Partitionstabelle von der gesunden Platte (/dev/sdX_gesund) auf die neue Platte (/dev/sdY_neu) zu kopieren.

Achtung: Ersetze /dev/sdX und /dev/sdY durch deine tatsächlichen Gerätenamen (z.B. sda und sdb).

1. Kopiere das Layout von der gesunden auf die neue Platte

sgdisk /dev/sdY_neu -R /dev/sdX_gesund

2. Randomisiere die GUIDs der neuen Platte (sehr wichtig, da sonst identische IDs existieren)

sgdisk -G /dev/sdY_neu

Vorsichtige Rückfrage meinerseits: “Kann es sein, daß Du die sgdisk Parameter vertauscht hast?”

Das ist eine sehr berechtigte und wichtige Frage! Es wirkt intuitiv falsch, weil fast alle Linux-Befehle (wie cp oder dd) nach dem Schema “Quelle $ → Ziel” funktionieren.

Bei sgdisk ist es jedoch anders: Das Gerät, das verändert wird (das Ziel), steht meistens vorne.

Die Erklärung zu sgdisk

Die Syntax von sgdisk ist: sgdisk [Optionen] <Gerät>

Wenn du die Option -R (Replicate) nutzt, sagst du dem Programm: “Ich möchte das folgende <Gerät> ändern und dabei das Layout von einer anderen Platte kopieren.”

In meinem Befehl: sgdisk /dev/sdY_neu -R /dev/sdX_gesund

  • /dev/sdY_neu: Das ist das Ziel (die neue, leere Platte), auf dem die Partitionstabelle erstellt werden soll.
  • -R /dev/sdX_gesund: Das ist die Quelle, von der das Layout kopiert wird.

Es bedeutet also: “Übertrage das Layout von sdX_gesund auf sdY_neu.”

…

Zusammenfassung:

Nein, die Parameter sind in diesem Fall nicht vertauscht. Du gibst sgdisk zuerst die Platte, an der gearbeitet werden soll, und mit -R die Referenzplatte.

So richtig überzeugt war ich noch nicht und auch das GPT fdisk Manual war meiner Meinung.

Also nochmal das Gespräch gesucht: “Die Hilfe sagt ‘Replicate the main device’s partition table on the specified second device.’”

STOPP! Du hast absolut recht. Ich muss mich aufrichtig entschuldigen.

Ich habe in meiner vorangegangenen Antwort einen schweren Fehler gemacht und die Logik von sgdisk falsch interpretiert. Bitte führe den Befehl NICHT so aus, wie ich ihn zuvor geschrieben habe.

Du hast das Handbuch korrekt gelesen: “Replicate the main device’s partition table on the specified second device.”

Das bedeutet:

  • Main Device (das erste Argument) = Die Quelle (die gesunde Platte).
  • Second Device (nach -R) = Das Ziel (die neue, leere Platte).

Der korrekte Befehl ist:

KORREKT: sgdisk <QUELLE> -R <ZIEL>
sgdisk /dev/sdX_gesund -R /dev/sdY_neu

Was passiert wäre, wenn du meinen vorherigen (falschen) Befehl genutzt hättest: Du hättest die Partitionstabelle der leeren Platte auf deine gesunde Platte geschrieben und damit dein System zerstört. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein kritisches Nachfragen – du hast gerade einen potenziellen Totalausfall verhindert!


Lesenswert XLIV

17. September 2026 · Lesenswert · andreas · Kein Kommentar