Padding für Gnome-Console

03. Oktober 2026 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Als Terminal-Emulator kommt hier normalerweise GNOME Consoloe zum Einsatz.

Console aims to serve the casual linux user who rarely needs a terminal

Das trifft zwar auf mein Anwendungsszenario nicht hundertprozentig zu, aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, daß ich von den zahlreichen Zusatzfunktionen von Tilix oder Ptyxis im Endeffekt doch nur wenige verwende und mit Console gefühlt effektiver arbeite.

Was ich etwas störend fand, ist der m.E. zu geringe Abstand des Textes zum Fensterrahmen, den man aber nach einem Blick in das Stylesheet recht einfach mit einer eigenen Vorgabe in der Datei “~/.config/gtk-4.0/gtk.css” anpassen kann:

~/.config/gtk-4.0/gtk.css
.terminal-window vte-terminal { padding: 8px; }

Empire Of Prog-Festival 2026-05-03 Bildergalerie

27. September 2026 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Tag 3 des Empire Of Prog-Festivals in Ramstein

Flame Drop

Dawnation

Franck Carducci & The Fantastic Squad

Die Fotos wurden im Gegensatz zu anderen Konzertbesuchen mit einem Google Pixel 8a aufgenommen.

Du hast gerade einen potenziellen Totalausfall verhindert!

23. September 2026 · IMHO · andreas · Kein Kommentar

Auf einem Proxmox-Host war eine der gespiegelten Boot-Platten defekt. Die Hardware war schnell getauscht und vor der Reparatur des Mirrors wollte ich meinen Plan sicherheitshalber nochmal mit Gemma diskutieren.

Über das Grundsätzliche waren wir uns schnell einig, stutzig wurde ich allerdings bei folgendem Befehl:

Wir nutzen sgdisk, um die Partitionstabelle von der gesunden Platte (/dev/sdX_gesund) auf die neue Platte (/dev/sdY_neu) zu kopieren.

Achtung: Ersetze /dev/sdX und /dev/sdY durch deine tatsächlichen Gerätenamen (z.B. sda und sdb).

1. Kopiere das Layout von der gesunden auf die neue Platte

sgdisk /dev/sdY_neu -R /dev/sdX_gesund

2. Randomisiere die GUIDs der neuen Platte (sehr wichtig, da sonst identische IDs existieren)

sgdisk -G /dev/sdY_neu

Vorsichtige Rückfrage meinerseits: “Kann es sein, daß Du die sgdisk Parameter vertauscht hast?”

Das ist eine sehr berechtigte und wichtige Frage! Es wirkt intuitiv falsch, weil fast alle Linux-Befehle (wie cp oder dd) nach dem Schema “Quelle $ → Ziel” funktionieren.

Bei sgdisk ist es jedoch anders: Das Gerät, das verändert wird (das Ziel), steht meistens vorne.

Die Erklärung zu sgdisk

Die Syntax von sgdisk ist: sgdisk [Optionen] <Gerät>

Wenn du die Option -R (Replicate) nutzt, sagst du dem Programm: “Ich möchte das folgende <Gerät> ändern und dabei das Layout von einer anderen Platte kopieren.”

In meinem Befehl: sgdisk /dev/sdY_neu -R /dev/sdX_gesund

  • /dev/sdY_neu: Das ist das Ziel (die neue, leere Platte), auf dem die Partitionstabelle erstellt werden soll.
  • -R /dev/sdX_gesund: Das ist die Quelle, von der das Layout kopiert wird.

Es bedeutet also: “Übertrage das Layout von sdX_gesund auf sdY_neu.”

…

Zusammenfassung:

Nein, die Parameter sind in diesem Fall nicht vertauscht. Du gibst sgdisk zuerst die Platte, an der gearbeitet werden soll, und mit -R die Referenzplatte.

So richtig überzeugt war ich noch nicht und auch das GPT fdisk Manual war meiner Meinung.

Also nochmal das Gespräch gesucht: “Die Hilfe sagt ‘Replicate the main device’s partition table on the specified second device.’”

STOPP! Du hast absolut recht. Ich muss mich aufrichtig entschuldigen.

Ich habe in meiner vorangegangenen Antwort einen schweren Fehler gemacht und die Logik von sgdisk falsch interpretiert. Bitte führe den Befehl NICHT so aus, wie ich ihn zuvor geschrieben habe.

Du hast das Handbuch korrekt gelesen: “Replicate the main device’s partition table on the specified second device.”

Das bedeutet:

  • Main Device (das erste Argument) = Die Quelle (die gesunde Platte).
  • Second Device (nach -R) = Das Ziel (die neue, leere Platte).

Der korrekte Befehl ist:

KORREKT: sgdisk <QUELLE> -R <ZIEL>
sgdisk /dev/sdX_gesund -R /dev/sdY_neu

Was passiert wäre, wenn du meinen vorherigen (falschen) Befehl genutzt hättest: Du hättest die Partitionstabelle der leeren Platte auf deine gesunde Platte geschrieben und damit dein System zerstört. Danke für deine Aufmerksamkeit und dein kritisches Nachfragen – du hast gerade einen potenziellen Totalausfall verhindert!


Lesenswert XLIV

17. September 2026 · Lesenswert · andreas · Kein Kommentar

Boards Of Canada - Inferno

12. September 2026 · Audio · Klaus Seiler · Kein Kommentar

Boards Of Canada - Inferno (Cover)Ich denke, dieses Jahr wird musikalisch für mich zu einer Art von Wundertüte quer durch eine Menge Genres.

Das schottische Electronic-Duo Boards Of Canada hat sich 13 ganze Jahre Zeit gelassen, um dieses Jahr ein Inferno loszulassen. Ein Inferno im engen Wortsinne ist es sicher nicht, aber eine Art Inferno der nie ausgehenden Ideen, durch welche dieses Duo schon immer in die Schublade “Progressive Electronic” (mit Recht) geschoben wurde.

Ein Album, für das man fast schon eine eigene metaphysische Ebene kreieren mag. Sehr mythologisch, manchmal sogar ein wenig bedrohlich und eines ganz gewiss nicht: irgendwo und irgendwie langweilig, trotz großer Länge mit 18 Songs.

Man sollte sich das Album entweder mit einem guten Kopfhörer oder aber zumindest an einer sehr ordentlichen Anlage mit sehr ordentlichen Lautsprecherboxen zu Gemüte führen. Dann kann man sich in dieses feine Gesamtpaket regelrecht fallen lassen.

Übrigens im Bandcamp zu hören und zu erwerben.