Folgende Anzeige von Borland für den “Resource Workshop” habe ich beim Aufräumen gefunden:
Mich würden Zahlen interessieren, wie viele Leute das Design von Borland tatsächlich als attraktiver als das originale Windows-Design empfunden haben. Der Grundgedanke, etwas mehr Farbe in die Dialoge zu bringen, war sicherlich nicht falsch. Mir persönlich waren aber die Icons immer einen Tick zu groß und das Design insgesamt deutlich zu bunt.
In Outlook können einzelne Nachrichten im msg-Format abgespeichert und so z.B. auch im Dateisystem abgelegt werden. Leider stellt man spätestens beim Öffnen fest, daß die Dateien im Binärformat vorliegen und man Outlook benötigt, um die Inhalte lesen zu können.
Hier kommt das Perl-Modul “Email::Outlook::Message” ins Spiel, welches neben einer Bibliothek zur Verarbeitung der Dateien auch das Kommandozeilenprogramm “msgconvert” mitbringt, mit dessen Hilfe auch ohne Perl-Kenntnisse die von Outlook gespeicherten Dateien ins RFC822-Format gewandelt werden können.
Unter Debian wird das Paket “libemail-outlook-message-perl” installiert, dann kann mittels
$ msgconvert test.msg
eine unter dem Dateinamen “test.msg” abgelegte Nachricht konvertiert werden. Sofern keine entsprechende Option gesetzt wurde, wird der exportierbare Inhalt unter dem Quell-Dateinamen mit der Endung “.eml” gespeichert.
Zum gelegentlichen Musik- und/oder Radiohören steht im Büro eine Philips MCM2050 Mini-Stereoanlage, die auch über einen USB-Steckplatz verfügt.
Leider war das Gerät nicht dazu zu bewegen, den eingesteckten USB-Stick zu verwenden bzw. die Dateien auf diesem zu lesen, egal, welches der in der Bedienungsanleitung aufgeführten Formate verwendet wurde:
USB- oder Speicher-Dateiformat:
FAT12, FAT16, FAT32
(Abschnittsgröße: 512 Byte)
Kurz vorm Aufgeben kam beim Blick in die GNOME Laufwerksverwaltung noch ein rettender Gedanke, denn diese zeigte als Partitionerung “GUID-Partitionstabelle” an. Und tatsächlich: nach einer Neupartitionierung mit MBR funktionierte der Stick dann auch wie erwartet.
Anlässlich des 60. Geburtstags von Ian Gillan erschien am 12. August 2005 in der Zeitung “Die Rheinpfalz” folgender Artikel, dessen Originallayout ich für die Darstellung hier im Blog von vertikal auf horizontal geändert habe. Auch habe ich aus urheberrechtlichen Gründen alle Passagen, die nicht zum Verständnis des Eintrags hier notwendig sind, unkenntlich gemacht.
So schön ich die Tatsache als solche auch fand - schon beim ersten Überfliegen sprangen mir direkt einige Fehler ins Auge, zu denen sich bei einem zweiten Durchgang noch ein paar weitere hinzugesellten.
Also schrieb ich der Redaktion am 16. August 2005 folgenden besserwisserischen Leserbrief:
Liebe Rheinpfalz,
zuerst Mal vielen Dank für den Artikel über Ian Gillans Geburtstag, in den sich aber leider ein paar falsche Angaben eingeschlichen haben:
Das Casino in Montreux fing bereits während des Auftritts von Frank Zappa an zu brennen, als ein Zuschauer eine Leuchtpistole abfeuerte.
Tony Edwards war nie Bandmitglied bei DEEP PURPLE, er war der erste Manager der Band. Das zusammen mit Nick Simper ausgestiegene Bandmitglied heißt Rod Evans.
Ian Gillan hatte mit der Verfilmung von “Jesus Christ Superstar” nichts zu tun. Er war der Jesus der Original(ton)aufnahme 1970, hat die Teilnahme am Film, erschienen 1973, aber abgelehnt um mit DEEP PURPLE zu touren.
In Sachen Jazzplatten ist die Zählung sicherlich schwieriger, prinzipiell war es aber nur eine, die u.a. eine Neuaufnahme von “Child in Time” enthielt. Die späteren Alben sind eindeutig in die Kategorie “Rock” einzuordnen.
Bei BLACK SABBATH war Ian Gillan der Ersatz für Ronnie James Dio, der bereits 1979 den Sängerposten von Ozzy Osbourne übernommen hatte.
Ian Gillan trennte sich zwar 1989 von DEEP PURPLE, kehrte aber nicht ein Jahr später sondern erst im Sommer 1992 zur Band zurück.
Auf “Bananas” gibt es kein Duett, es gibt nur erstmals bei DEEP PURPLE deutlich hörbaren weiblichen Backgroundgesang. Seine ersten Duette fanden bei EPISODE SIX zwischen 1965 und 1968 zusammen mit Sheila Carter-Dimmock statt, also noch bevor er Mitglied bei DEEP PURPLE wurde.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Thul
Nachdem ich die Hoffnung auf eine Reaktion (geschweige denn einen Abdruck) schon fast aufgegeben hatte, kam am 9. September doch tatsächlich eine Reaktion:
Ihr Leserbrief vom 16.8.2005
Sehr geehrter Herr Thul,
wir danken Ihnen für Ihr Schreiben vom 16.8.2005. Ihre Ausführungen haben wir mit Interesse zur Kenntnis genommen. Da uns jede Woche im Schnitt mehrere hundert Leserbriefe erreichen, uns aber nur ein begrenzter Platz für Leserbriefe zur Verfügung steht, können wir immer nur eine Auswahl veröffentlichen. Wir bemühen uns dabei, Zuschriften zu möglichst vielen Themen unterzubringen und zugleich einen repräsentativen Querschnitt der Themen abzubilden, die unsere Leser besonders stark bewegen. Vor diesem Hintergrund kann eine Veröffentlichung grundsätzlich nicht garantiert werden.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir Ihren Brief diesmal leider nicht veröffentlichen konnten. Sie dürfen aber versichert sein, dass Ihre Gedanken und Anregungen für uns wichtig und informativ sind. Jeder Brief geht in Kopie der Redaktion zu, die das darin angesprochene Thema bearbeitet. Lesermeinungen gehen somit also nicht verloren . Deshalb möchten wir uns für Ihren Beitrag bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
P____ K_____________
Ist ja schön, daß meine “Gedanken und Anregungen” für die Redaktion “wichtig und informativ” sind - ich persönlich hätte allerdings etwas mehr erwartert. Wobei es mir weder um Ian Gillan noch um meinen Brief als solchen geht.
Bleibt nur zu hoffen, daß bei anderen Artikeln die hoffentlich irgendwie vorhandene Qualitätskontrolle besser funktioniert …
