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Verlust stiller Räume
Wann haben Menschen eigentlich verlernt, daß man Mobiltelefone auch ohne Lautsprecher verwenden kann? -
The Sweet Spot Of IMDb Is 6.3-7.6
… wobei man auch mit schlechten Filmen viel Spaß haben kann! -
Git Isn’t Just for Developers. It Might Be the Best Writing Tool Ever
Versionierung und Backups sind nicht nur beim Programmieren sinnvoll -
Alles ist gebackupt. Nur der Zugriff nicht.
Der beste Plan hilft nichts, wenn er eine Lücke hat -
IPv6: Die Zukunft, die seit 25 Jahren im Flur steht
“Willkommen im Internet: Übergang als Dauerzustand.”
Ich denke, dieses Jahr wird musikalisch für mich zu einer Art von Wundertüte quer durch eine Menge Genres.
Das schottische Electronic-Duo Boards Of Canada hat sich 13 ganze Jahre Zeit gelassen, um dieses Jahr ein Inferno loszulassen. Ein Inferno im engen Wortsinne ist es sicher nicht, aber eine Art Inferno der nie ausgehenden Ideen, durch welche dieses Duo schon immer in die Schublade “Progressive Electronic” (mit Recht) geschoben wurde.
Ein Album, für das man fast schon eine eigene metaphysische Ebene kreieren mag. Sehr mythologisch, manchmal sogar ein wenig bedrohlich und eines ganz gewiss nicht: irgendwo und irgendwie langweilig, trotz großer Länge mit 18 Songs.
Man sollte sich das Album entweder mit einem guten Kopfhörer oder aber zumindest an einer sehr ordentlichen Anlage mit sehr ordentlichen Lautsprecherboxen zu Gemüte führen. Dann kann man sich in dieses feine Gesamtpaket regelrecht fallen lassen.
Übrigens im Bandcamp zu hören und zu erwerben.
Seit mehr als 10 Jahren ist hier für die Verwaltung der heimischen Software-Projekte Fossil im Einsatz. Da ich beruflich seit einiger Zeit git verwende, lag der Gedanke nahe, auch privat noch einmal über den Einsatz von git nachzudenken.
Eine Versionsverwaltung lässt sich natürlich auch nur auf den lokalen Client beschränkt verwenden, spielt ihre wahren Stärken aber erst zusammen mit einer Plattform wie z.B. GitHub oder Codeberg aus. Fossil hatte dies recht elegant durch einen integrierten Webserver gelöst.
Bei der Auswahl waren für mich zwei Kriterien wichtig:
- Hosting im heimischen Netz möglich und
- ein möglichst geringer Installations- und Wartungsaufwand.
Letztendlich soll die Plattform Arbeit abnehmen, weshalb nach Sichtung der verfügbaren Alternativen Schwergewichte wie z.B. GitLab direkt aus dem Kreis der möglichen Kandidaten gestrichen wurden. Die Wahl fiel letztendlich auf Forgejo, welches als leichtgewichtige und freie Software unter dem Dach des Codeberg e.V. entwickelt wird.
Als Installationsvariante habe ich den Weg “Installation from binary” gewählt, diesen allerdings leicht angepasst bzw. abgewandelt. Zum Betrieb reicht ein schlanker LXC-Container, der mit 1GB Ram und 2 Cores für den heimischen Bedarf fast schon überdimensioniert ist.
Falls noch nicht vorhanden, müssen auf dem zukünftigen Forgejo-System noch ein paar zusätzliche Pakete nachinstalliert werden:
# apt install gnupg2 git git-lfs
Herunterladen
Das Herunterladen und Verifizieren erfolgt gemäß der offiziellen Anleitung:
# wget https://code.forgejo.org/forgejo/forgejo/releases/download/v16.0.2/forgejo-16.0.2-linux-amd64
...
# gpg --keyserver keys.openpgp.org --recv EB114F5E6C0DC2BCDD183550A4B61A2DC5923710
...
gpg: key A4B61A2DC5923710: public key "Forgejo <contact@forgejo.org>" imported
gpg: Total number processed: 1
gpg: imported: 1
# wget https://code.forgejo.org/forgejo/forgejo/releases/download/v16.0.2/forgejo-16.0.2-linux-amd64.asc
...
# gpg --verify forgejo-16.0.2-linux-amd64.asc forgejo-16.0.2-linux-amd64
gpg: Signature made Thu Jul 30 22:59:44 2026 CEST
gpg: using EDDSA key 3BF4E813F84812411DA01E5BC4186DF66F4B6750
gpg: Good signature from "Forgejo <contact@forgejo.org>" [unknown]
gpg: aka "Forgejo Releases <release@forgejo.org>" [unknown]
gpg: WARNING: This key is not certified with a trusted signature!
gpg: There is no indication that the signature belongs to the owner.
Primary key fingerprint: EB11 4F5E 6C0D C2BC DD18 3550 A4B6 1A2D C592 3710
Subkey fingerprint: 3BF4 E813 F848 1241 1DA0 1E5B C418 6DF6 6F4B 6750
Vorbereitung
Abweichend von der offiziellen Anleitung habe ich forgejo mitsamt Daten- und Konfigurationverzeichns komplett unter “/opt/forgejo” installiert.
# mkdir -p /opt/forgejo/bin
# mkdir -p /opt/forgejo/data
# adduser --system --shell /bin/bash --gecos 'Git Version Control' --group --disabled-password --home /home/git git
# chown -R git:git /opt/forgejo
# chmod 750 /opt/forgejo
Auf die ausführbare Datei (Forgejo kommt als Single-Binary) habe ich einen symbolischen Link gesetzt, damit bei einem Update lediglich der Link angepasst werden muss. Auch auf eine zusätzliche Datenbank-Instanz habe ich verzichtet und verwende das integrierte SQLite.
# mv forgejo-16.0.2-linux-amd64 /opt/forgejo/bin/
# chmod +x /opt/forgejo/bin/forgejo-16.0.2-linux-amd64
# ln -s /opt/forgejo/bin/forgejo-16.0.2-linux-amd64 /opt/forgejo/bin/forgejo
Systemd-Dienst
Der Start erfolgt über einen Systemd-Dienst, hier habe ich die Pfade entsprechend angepasst.
[Unit]
Description=Forgejo (Beyond coding. We forge.)
After=syslog.target
After=network.target
[Service]
RestartSec=2s
Type=notify
User=git
Group=git
WorkingDirectory=/opt/forgejo/
ExecStart=/opt/forgejo/bin/forgejo web --config /opt/forgejo/config/app.ini
Restart=always
Environment=USER=git HOME=/home/git FORGEJO_WORK_DIR=/opt/forgejo
[Install]
WantedBy=multi-user.target
Anschließend werden die Systemd-Dateien neu eingelesen und der Dienst gestartet:
# systemctl daemon-reload
# systemctl enable forgejo.service
# systemctl start forgejo.service
Die weitere Konfiguration wird über die Weboberfläche erledigt, diese erreicht man über http://forgejo.internal:3000/ (oder wie auch immer der lokale Server benannt wurde).
Umstellung auf SSL, Port 443
Wer möchte, kann Forgejo auf SSL umstellen und den Standard-Port auf 443 umändern. Hierzu werden als erstes ein paar Einträge in der service-Datei ergänzt, damit der unpriviegierte git-Benutzer die Erlaubnis hat, den Dienst auf einem Port kleiner 1024 zu starten.
...
AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE
CapabilityBoundingSet=CAP_NET_BIND_SERVICE
PrivateUsers=false
...
Zusätzlich werden in der “app.ini” noch ein paar Anpassungen für Protokoll und Port vorgenommen sowie die Zertifikate hinterlegt:
...
PROTOCOL = https
CERT_FILE = /opt/forgejo/config/forgejo.internal.crt
KEY_FILE = /opt/forgejo/config/forgejo.internal.key
ROOT_URL = https://forgejo.internal
HTTP_PORT = 443
...
Nach einem Neustart des Dienstes kann Forgejo dann über die als ROOT_URL angegebene Adresse aufgerufen werden.
Mit “Bring Me Silence” wirft Floor Jansens im Januar 2027 erscheinendes Soloalbum “Hytress” nach “Run” bereits den zweiten Schatten voraus. Deutlich metallischer als die Songs auf “Paragon” nähert sich Floor gefühlt wieder Revamp-Zeiten.
DLCs sind eine Wundertüte: von kosmetischen Änderungen oder zusätzlichen Items bis hin zu einem “Blood & Wine”, welches das Hauptspiel “The Witcher 3” fast in den Schatten stellt, ist vieles denkbar und möglich.
Auch die Erweiterung “A Woman’s Lot” für Kingdom Come Deliverance klingt nach einer guten und interessanten Idee: den Überfall auf Skalitz nicht nur aus der Sicht von Henry, sondern auch aus der Perspektive seiner Retterin Theresa zu erleben.
Leider machen aber das seltsame Speichersystem in Zusammenarbeit mit nur wenigen und schlech gewählten Speicherpunkten sowie künstlich erschwerten Quests das Erlebnis eher zum frustigen Erlebnis - hier einige Beispiele:
Die Quest “Ties that bind” beinhaltet neben einer Suche nach Verbandsmaterial auch die Aufgabe, 10 Merigold-Pflanzen zu beschaffen. Theoretisch kein Problem, allerdings hat man für diesen Questabschnitt offensichtlich die Generierung dieser Pflanzenart im Questgebiet künstlich eingeschränkt, so daß diese nur an einer im Dunkeln eher mühsam auffindbaren Stelle überhaupt wachsen, was zu Threads wie “A Woman’s Lot - Did anyone manage to find the plant Marigold?” führt.
Theoretisch hat Theresa einen Begleiter namens Tinker, der oft stört um dann nicht da zu sein, wenn man ihn brauchen würde. Hat man Tinker im falschen Moment einen “Stay!"-Befehl gegeben, so führt bei der Quest “Aftermath” eine automatisch getriggerte Schnellreise mit Holba zurück in Richtung Skalitz, während der Hund weiterhin am Startpunkt verweilt - nur um in Zwischensequenzen dann doch wieder mit Theresa durch’s Bild zu streifen.
Die Nebenquest “Angel Of Mercy” ist viergeteilt. Während der Abschnitt rund um Julian eher einen “Wie, das war’s schon?"-Moment beschert, sind bei Jarmila und Stanislav jeweils angriffslustige NPCs unterwegs. Warum hier zwischen den Lösungen der Teilaufgaben und auch nach Questabschluss keine automatische Speicherung erfolgt, wissen hoffentlich wenigstens die Entwickler.
Dazu kommen noch viele Kleinigkeiten wie z.B. grundsätzlich fehlende Schnellreisemöglichkeiten, die fehlende Möglichkeit zum Kleidungswechsel oder selbst nach dem Überfall auf Skalitz keine Möglichkeit, ein Pferd benutzen zu dürfen.
Alles in allem fühlt sich “A Woman’s Lot” massiv nach einer vergebenen Chance und nach einem Versuch an, mittels künstlich errichteter Barrieren und Schwierigkeiten eine möglichst hohe “Spieldauer” zu konstruieren.
