Autor: andreas

Coke Bottle Clear Vinyl

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In einer Liste von Neuerscheinungen bin ich über die Bezeichnung des Vinyls gestolpert:

Screenshot JPC website

Nein, es ist nicht der erste April und die Neuauflage von Tori Amos “Little Earthquakes” wird bei JPC tatsächlich als

Limited Edition auf Coke Bottle Clear Vinyl

angepriesen.

In einer Zeit, in der man sogar Farben als Marke eintragen lassen kann: hätte man da vorher die Coca-Cola Company fragen müssen oder verdienen die bereits mit?


Zustellzeitpunkt gestern

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Irgendwie sieht die Meldung der niederländischen Post so freundlich aus, daß ich mich gar nicht richtig ärgern kann:

PostNL Screenshot

Wenn der Vertragspartner streikt, kann man eigentlich nicht viel machen, außer den Zustellzeitpunkt zu streichen.


Von WordPress zu Hugo Teil 1: Ausgangslage

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Im Laufe der rund 25 Jahre, die ich im World Wide Web aktiv bin, wurden verschiedene Systeme zum Verwalten und zur Anzeige meiner Webpräsenzen eingesetzt:

Allererste Gehversuche wurden anfangs mit “handgemachtem HTML” unter der Domain “shadowfire.de” mit dem Editor HTML-Editor Phase 5 durchgeführt, bevor unter dem klangvollen Namen “shadowCMS” ein selbstentwickeltes Content Management System auf Perl-Basis in Betrieb genommen wurde. Auf Dauer war das direkte Erstellen und Bearbeiten von Beiträgen in der Datenbank aber mehr als lästig (und ich fand nie die Motivation, ein brauchbares Backend zu entwickeln) und so sah Joomla! nach einem vielversprechenden Ersatz aus.

Jahre später erfolgte dann die Umstellung von einer klassischen Website in ein Blog. Hier gab es ein kurzes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Serendipity und WordPress, welches letztendlich von WordPress für sich entschieden wurde. Mit dieser Umstellung wurde ein Großteil der vorhandenen Beiträge in Form eines Blogs serialisiert und es änderten sich zum bisher letzten Mal die nach außen verwendeten URLs.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich meine Bedürfnisse und WordPress immer mehr auseinanderentwickelt, weshalb nach reiflicher Überlegung und Sichtung einiger Alternativen die Migtation auf Hugo anstand. Inhalte, URLs und Blog-Struktur sollten hierbei bis auf einige wenige Korrekturen übernommen werden.

WordPress in Hugo

Zum Zeitpunkt der Umstellung war das Blog auf 1.069 Artikel (1.065 Beiträge und 4 Seiten) und 739 Kommentare angewachsen, die alle zur Übernahme anstanden. Gleichzeitig mit der Umstellung sollte auch das 3.192 Dateien umfassende “Uploads”-Verzeichnis aufgeteilt und die zu einem Beitrag gehörenden Medien zusammen mit dem jeweiligen Beitrag in einem Ordner abgelegt werden.

Auf der Hugo-Website werden einige Migrationswerkzeuge gelistet, die aber alle das geplante Einsatzszenario nicht vollständig abdecken konnten. Auch die Idee, mittels z.B. “wget” ein Abbild der fertig gerenderten Website zu erzeugen und weiterzuverarbeiten, wurde als unpraktikabel verworfen.

Als effektivster Weg blieb das Auslesen der Beitragsinhalte und Kommentare direkt aus der WordPress-Datenbank. Dabei sollte auf jeden Fall ein Teil der WordPress-Ausgabefunktionalität wie z.B. wpautop() erhalten bleiben, so daß die einzelnen Beiträge im HTML-Format abgelegt identisch mit den von WordPress dargestellten Beiträgen sein sollten. Weiterhin sollten auch Sonderfälle wie z.B. die Bildergalerien berücksichtigt werden, welche mittels Resources-Einträgen und einem Gallery-Shortcode von Hugo neu erstellt werden sollten.

Deutlich erleichtert wurde die Umsetzung dadurch, daß in meiner WordPress-Instanz keinerlei fremde Plugins aktiv waren und auch die Struktur der Artikel (jeder Beitrag in exakt einer Kategorie, aber dafür mit beliebig vielen Tags versehen) den Export und die Ablage im Dateisystem deutlich erleichterte.

Ebenfalls nervenschonend war die Tatsache, daß nach einem kurzen Ausflug zur 5.x-Schiene WordPress wieder in der Version 4.19.x aktiv war und somit beim Umsetzen der Beiträge nicht auf neuere Gutenberg-Funktionalitäten und -Besonderheiten Rücksicht genommen werden musste.


Google Stadia ist Geschichte

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Heute Morgen war die Anmeldung noch möglich, inzwischen begrüßt die Google Stadia-App nach dem Öffnen mit folgenden Hinweis:

Screenshot

Daß Stadia leider kein großer Erfolg werden würde, hat sich schon länger abgezeichnet. Verantwortlich waren dafür aus meiner Sicht hautpsächlich zwei Gründe:

Es gab keine Möglichkeit, bereits auf anderen Plattformen erworbene Lizenzen zu verknüpfen. Während z.B. bei GeForce Now je nach Spiel eine bereits vorhandene Lizenz bei Steam, Epic Games Store, oder GOG.com zum Spielen verwendet werden kann, mussten für Stadia die meisten Titel erneut gekauf werden. Daß dies einen Teil der potentiellen Kunden abschreckt, sollte klar sein - zumal bei solchen Diensten immer unklar ist, wie lange der Dienst verfügbar sein wird und was anschließend mit dem dort gezahlten Geld passiert.

War ein Spiel einmal gekauft, konnte es auch ohne laufendes Abo gespielt werden - ohne Zeitbeschränkung einer einzelnen Session oder Warteliste. Während bei GeForce Now die Spielzeit der Gratis-Mitgliedschaft auf eine Stunde begrenzt ist und das Spielen i.d.R. erst einmal mit Anstehen in der Warteschlange beginnt, gab es bei Stadia keine diesbezüglichen Limitierungen.

Stelle ich allerdings meine einmalige Ausgabe von rund 20€ für Cyberpunk 2077 der Leistung gegenüber, innerhalb des letzten Jahres zu jedem mir beliebigen Zeitpunkt insgesamt mehr als 100 Stunden in Night City verbracht zu haben, wird schnell klar, daß ich - trotz Mischkalkulation - für Google eigentlich nur ein Verlustgeschäft gewesen sein kann.

V mit Auto

Wir haben uns Dienstag Abend mit einer letzten Runde Sightseeing von Night City verabschiedet, mal schauen, wie es mit dem Game-Streaming weitergeht.


Hörenswert #101: Riverside - Friend or Foe? (Single Edit)

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Link zu Youtube

Konnte mich “Self Aware” beim ersten Durchlauf nicht so recht packen, so ist “Friend or Foe?” ein absoluter Ohrwurm und steigert die Vorfreude auf RIVERSIDEs demnächst erscheindende “ID.Entity” ganz gewaltig. a-ha meets Kraftwerk oder so … bitte mehr davon!