Andreas

MIME::Lite Fehlerbehandlung

13. April 2022 · Programmierung · andreas · Kein Kommentar

Ein Skript, welches MIME::Lite zum Versenden von Mails verwendet, hat sich im Fehlerfall lieber direkt mit einem “SMTP Failed to connect to mail server: Bad file descriptor” beendet, statt gemäß Dokumentation auf den Fehler zu reagieren.

test.pl
use strict; use warnings; use MIME::Lite; MIME::Lite->send('smtp', 'mailserver', Debug => 0); my $msg = MIME::Lite->new( From => 'me@whereever.net', To => 'you@somewhereelse.net', Data => 'Hello World!', Subject => 'testmail', ); $msg->send || die "you DON'T have mail!"; print "... still running ...";

Weder “you DON’T have mail!” noch “… still running …” werden ausgegeben, da diese Stellen im Code auf Grund des Programmabbruchs nicht mehr erreicht werden.

Leider ist die Erläuterung zum Verhalten der Funktion “$msg->send” nicht wirklich hilfreich:

Returns whatever the mail-handling routine returns: this should be true on success, false/exception on error.

Eine Suche im Internet führte zum Blogbeitrag “Perl exception handling”, welcher genau das aufgetretene Verhalten beschreibt und eine Lösungsmöglichkeit mittels “eval” aufzeigt:

test.pl
use strict; use warnings; use MIME::Lite; MIME::Lite->send('smtp', 'mailserver', Debug => 0); my $msg = MIME::Lite->new( From => 'me@whereever.net', To => 'you@somewhereelse.net', Data => 'Hello World!', Subject => 'testmail', ); eval { $msg->send; }; if ($@) { print "you DON'T have mail!"; } print "... still running ...";

So gekapselt läuft das Skript auch nach einem gescheiterten “$msg->send” weiter und auf einen eventuellen Fehler kann reagiert werden.


Hörenswert #64: Pink Floyd - Hey Hey Rise Up (feat. Andriy Khlyvnyuk of Boombox)

11. April 2022 · Hörenswert · andreas · Kein Kommentar

Am 7. April machte überraschend die Nachricht die Runde, daß Pink Floyd eine neue Single veröffentlichen.

Auf der Basis eines Instragram-Videos des Boombox-Frontmans Andriy Khlyvnyuk haben David Gilmour und Nick Mason mit der Hilfe von Guy Pratt und Nitin Sawhney einen Charity-Song eingespielt und entschieden, diesen unter dem Banner “Pink Floyd” zu veröffentlichen. Die Entstehunggeschichte und Hintergründe erläutert David Gilmour im Artikel “‘This is a crazy, unjust attack’: Pink Floyd re-form to support Ukraine” des “The Guardian”.

Musikalisch ist “Hey Hey Rise Up” sicherlich nicht der stärkste und interessanteste Song, den Pink Floyd je veröffentlicht haben - aber darum geht es auch nicht. Es geht vielmehr darum, ein wichtiges Zeichen gegen Krieg und für Frieden und Solidarität zu setzen.


Primal Fear 2004-06-25 Bildergalerie

08. April 2022 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Primal Fear am 25. Juni 2004 beim Bang Your Head Festival in Balingen


Pandemie, Politik und die Realität

04. April 2022 · IMHO · andreas · 1 Kommentar

Es ist nicht ganz klar, wem das Zitat

Kein Plan überlebt den Kontakt mit der Realität.

eigentlich zugeschrieben werden kann, daß aber mehr als ein Körnchen Wahrheit drin steckt, wird aktuell leider mehr als deutlich:

Gefühlt irgendwann um den Jahreswechsel 2021 / 2022 hat sich die deutsche Politik darauf verständigt, daß Ende März / Anfang April (Frühlingsanfang klingt ja auch gut) die Corona-Pandemie vorbei sein wird und man fast alle Vorsichtsmaßnahmen fallen lassen kann.

Leider hat sich die Realität der Pandemie aber nicht an den Plan unserer Re(a)gierenden gehalten und die Infektionsraten in den letzten Wochen in schwindelerregende Höhen getrieben. Statt nun aber als Konsequenz hieraus den Plan zu überarbeiten und der Realität anzupassen, wird offensichtlich gerade versucht, die Realität dem Plan anzupassen.

Nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht in Innenräumen (damit jeder endlich wieder frei und ungestört seine Aerosole mit seinem Mitmenschen teilen kann) wird es ab Anfang Mai voraussichtlich auch nur noch eine freiwillige Isolation nach positivem Corona-Test geben.

Ich hoffe wenigstens, daß die Entscheider die Beweggründe verstehen … auch wenn nicht alles perfekt war, haben wir uns mehr als zwei Jahre besonnen durch die Pandemie bewegt … um jetzt am Ende den Karren mit Schwung an die Wand zu fahren?

Ich verstehe es nicht.


Hörenswert #63: Ronnie Romero - Girl On The Moon

04. April 2022 · Hörenswert · andreas · Kein Kommentar

Gefühlt scheint fast jeder Musiker die Pandemiezeit für ein Cover-Album zu nutzen. So auch Ronnie Romero, der mit “Girl On The Moon” eine hörenswerte Version des Foreigner-Songs abliefert.

Weniger begeisternd ist hingegen die optische Umsetzung mit planlosem Gefuchtel - hier hätten sich Herr Romero und Lebensgefährtin vielleicht vor Videodreh die WhitesnakeTrilogy” ansehen sollen.