Auch wieder ein Album einer Band, welche die Vintage-Rock-Sounds der 1980er hochleben lässt. Bon Jovi meets Journey meets Europe und was weiß ich noch nicht alles. Allzu jung sind die Buben aus Schweden nicht mehr, dafür schauen sie immer noch so aus, als hätten sie die Zeit angehalten.
Geboten wird hier (im positiven Sinne) bester Mainstream-Hardrock, extrem melodisch, sehr okayes Songwriting und eine Leadstimme, die - gerade was diese Art Musik angeht- sehr überzeugen kann. Mir jedenfalls gefällt das Album außerordentlich gut, ich hatte in den letzten Jahren kaum eine Veröffentlichung gehört, die eben diesen Vintage-Rock-Sound kraftvoll und mit einer guten Prise Frischluft auf den Punkt bringt, ohne daß es sich wie abgekupfert oder nach Verwurstung anhört. Zu Anfang gibt es allerdings einen Opener, der einen erst einmal auf eine komplett falsche Fährte führt. Fast schon eine kleine Parodie mit dezentem Hinweis, was danach folgt.
Mal wieder eine eher außergewöhnliche Scheibe im Bandcamp gefunden. Nebenbei: für solche Dinge liebe ich das Camp.
Obwohl ich recht viel an sogenannter “Weltenmusik” oder auch “Afro-Beats” höre, war die Truppe neu für mich.
Eine Art von Multi-Kulti-Projekt aus São Paulo in Brasilien, das mit Brazilian-Afro-Vibes den Turbo zündet. Fast schon ein wenig punkig-schräg, pustet die Band ein Sorte Musik ins Ohr, daß einem fast schwindelig wird. Was wohl auch daran liegt, daß in einem gewissen Umfang eine Art von Big-Band-Sound geboten wird. Jedenfalls ist das für mich ein ganz heißes Album, irgendwie “vogelwild” und mit einem Drive, der seinesgleichen sucht. Ich denke, live ist diese Band ein absoluter Hammer…..musikalisches Red Bull oder so.