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Alles in Obi?

Folgende Mail ging gerade an Obi raus:

Betreff: Erfahrung im Obi Markt Kaiserslautern

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern waren wir auf der Suche nach Badmöbeln im Obi Markt in Kaiserslautern.

Nachdem die Badmöbelserie „Grado“ in die engere Wahl kam, erkundigten wir uns an der Information in der Bad- und Sanitärabteilung nach deren Verfügbarkeit. Die Aussage des Mitarbeiters (ohne Listen, Computer o.ä. zu konsultieren) war: die Serie ist vor Ort nicht vorrätig und eine Bestellung dauert voraussichtlich drei Wochen.

Umso überraschter waren wir, daß die komplette Serie im Online-Shop nicht nur als „2-3 Tage Lierzeit inkl. versandkostenfreier Lieferung“ angegeben war, lt. Obi-Website sind zwei der drei Artikel (Waschplatz und Spiegelschrank) mit „Wenige Artikel vorrätig“ sowie der Hochschrank sogar mit „vorrätig“ im Markt Kaiserslautern gekennzeichnet.

In einer Zeit, in der der stationäre Handel beklagt, durch den Internethandel Kunden zu verlieren und Einnahmeeinbußen zu erleiden, ist es umso ärgerlicher, wenn die Mitarbeiter vor Ort offensichtlich keinerlei Interesse an einem Verkauf zeigen und potentielle Kunden zusätzlich durch offensichtlich falsche Aussagen verärgern.

Den Umsatz kann nun die Obi-Zentrale mitsamt Spedition verbuchen – im Markt in Kaiserslautern sollte man sich überlegen, ob man so dem Motto „Support your local dealer“ gerecht wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Thul

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Kundenservice im toom Baumarkt

Letzten Samstag hatten wir im toom-Baumarkt in Landstuhl einen Burg-Wächter „Verona“ endeckt – ein fast neuwertiges Ausstellungsstück, auf einen akzeptablen Preis reduziert.

Also den Briefkasten unter den Arm geklemmt und ab damit zur Info. Leider waren die zugehörigen Schlüssel unauffindbar, weshalb der Verkäufer eine weitergehende Suche mit anschließender Rückmeldung versprach.

Diese kam soeben – die Schlüssel bleiben unauffindbar, ein neuer Zylinder mit Schlüssel könnte aber für 12,xx€ zuzüglich 6,yy€ besorgt werden – diese kämen dann noch zum Kaufpreis HINZU.

Auch eine verwunderte Nachfrage änderte nichts am Ergebnis:

Weder wird der Kasten ohne Schlüssel billiger noch wollen diejenigen, welche die Schlüssel verschlampt haben die Kosten für neue übernehmen – die Kosten für ein neues Schloß soll der Käufer doch bitte selbst zusätzlich zum Kaufpreis tragen.

Naja, dann eben nicht …