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Der Dienst „SQL Server (SQLEXPRESS)“ konnte nicht gestartet werden

Wenn Windows nach dem Systemstart plötzlich mit einem „Fehler 1069: Der Dienst konnte wegen einer fehlerhaften Anmeldung nicht gestartet werden.“ vermeldet, daß ein Start des „SQL Server (SQLEXPRESS)“ nicht möglich ist, so blickt man im ersten Moment ratlos auf den Bildschirm, denn in der Regel wurden dem Dienst keine expliziten Anmeldedaten zugewiesen.

Die Lösung des Problems ist einfach, wenn auch auf den ersten Blick nicht unbedingt intuituv:

  • Übersicht der Dienste öffnen
  • Den SQL Server Dienst mit der rechten Maustaste anklicken und „Eigenschaften“ wählen
  • Zur Registerkarte „Anmelden“ wechseln
  • Die Punkte in den Kennwort-Feldern löschen
  • Mit „OK“ bestätigen

Dies sollte zur Meldung führen, daß Windows die benötigten Berechtigungen erneut zugewiesen hat und der Dienst sollte sich wieder starten lassen.

Sofern das Problem nach einiger Zeit erneut auftritt, sollte ein Blick in die Gruppenrichtlinien erfolgen, ob hier eine benötigte Einstellung fälschlicherweise überschrieben wird.

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MODIFY FILE failed. Size is greater than MAXSIZE. (Microsoft SQL Server, Error: 5040)

Sofern versucht wird, in den Datenbank-Eigenschaften die maximale Dateigröße des Transaktionslogs auf einen Wert kleiner als die tatsächliche Dateigröße zu setzen wird dies vom SQL-Server mit einem

MODIFY FILE failed. Size is greater than MAXSIZE.
(Microsoft SQL Server, Error: 5040)

quittiert. Erste Suchergebnisse führen in der Regel zu Lösungsvorschlägen unter Verwendung des Befehls „backup log [DATENBANKNAME] with truncate_only“, welche von neueren Versionen des Microsoft SQL-Servers (2008 und später) mit der Fehlermeldung „‚truncate_only‘ is not a recognized BACKUP option.“ quittiert werden.

Stattdessen muss zur Anpassung der Dateigröße das Recovery-Modell geändert werden. Hierzu wird zuerst das aktuell verwendete Modell ermittelt

SELECT name, recovery_model_desc FROM sys.databases
 GO

dann wird im nächsten Schritt das Modell auf „Simple“ geändert:

ALTER DATABASE [DATENBANKNAME]
 SET RECOVERY SIMPLE;
 GO

Nach Ermittlung der anzupassenden Datei

SELECT name ,size/128.0 - CAST(FILEPROPERTY(name, 'SpaceUsed') AS int)/128.0 AS AvailableSpaceInMB
 FROM sys.database_files;

kann dann mittels

DBCC SHRINKFILE ('LOGDATEINAME', GROESSEINMB);
 GO

die Datei auf den gewünschten Wert verkleinert werden.

Als letzter Schritt sollte dann das Recovery-Modell wieder auf den Ausgangswert (i.d.R ‚FULL‘) zurückgesetzt werden :

ALTER DATABASE [DATENBANKNAME]
 SET RECOVERY FULL;
 GO