Technik

HP EliteDesk 805 G6 Desktop Mini PC Firmware Update

29. April 2026 · Hardware · andreas · Kein Kommentar

Während z.B. DELL den Firmware-Updatemanager fwupd unterstützt, damit auch Benutzer von Nicht-Windows-Systemen ohne Klimmzüge Firmware-Updates einspielen können, ist bei HP Handarbeit angesagt.

Die hier beschriebene Vorgehensweise wurde auf einem HP EliteDesk 805 G6 Desktop Mini PC erfolgreich durchgeführt und auch auf einem HP Elitebook getestet. Es kann trotzdem nicht garantiert werden, daß dies auch bei anderen HP-Geräten funktioniert und zum gewünschten Ergebnis führt.

Als erstes wird die gewünschte Version der Firmware von der offiziellen HP-Website heruntergeladen und in einem lokalen Ordner gespeichert.

Dann wird die soeben heruntergeladene Datei entpackt

$ 7z x sp166097.exe

und ein neuer Ordner auf der Boot-Patrition anlegegt.

$ sudo mkdir -p /boot/efi/EFI/HP/DEVFW

In diesen Ordner wird die entpacke Firmware unter dem Namen “firmware.bin” kopiert

$ sudo cp S29_02200000.bin /boot/efi/EFI/HP/DEVFW/firmware.bin

Nach einem Neustart des Systems kann im EFI-Menu anschließend der Punkt “Update Firmware” ausgewählt werden und das System startet mit der Aktualisierung.


Drucker über IPP einbinden

22. März 2026 · Hardware · andreas · Kein Kommentar

War früher die Einbindung eines Druckers oder Multifunktionsgeräts in der Regel noch mit viel Suche nach einem passenden Treiber und der Einrichtung fehlender Funktionalität verbunden, so ist dies mit Einführung des Internet Printing Protocols einfacher geworden.

Lexmark CS963e IPP Everywhere

Im Normalfall reicht eine Abfrage mit Hilfe von ipptool, um die Fähigkeiten und benötigten Ports des Druckers zu listen, z.B.

$ ipptool -tv ipp://DRUCKERNAME_ODER_IP:631/ipp/print get-printer-attributes.test

In der Liste der Ausgaben sind auch die URIs zur Kommunikation mit dem Drucker vorhanden, also z.B

$ ipptool -tv ipp://DRUCKERNAME_ODER_IP:631/ipp/print get-printer-attributes.test | grep ipps printer-uri-supported (1setOf uri) = ipp://DRUCKERNAME_ODER_IP:631/ipp/print,ipps://DRUCKERNAME_ODER_IP:443/ipp/print

so daß ein anschließender Aufruf von

$ sudo lpadmin -p 'DRUCKERNAME' -v ipps://DRUCKERNAME_ODER_IP:443/ipp/print -E -m everywhere

ausreicht, um den Drucker ins System einzubinden. Der Parameter “-m everywjere” bewirkt, daß bei der Einrichtung die vorhandene Feature-Liste vom Drucker eingelesen und zur Verfügung gestellt wird. “-E” führt dazu, daß der neu eingerichtete Drucker aktiviert wird und Druckaufträge verarbeiten kann.


Ihr Android-Gerät hat neue Funktionen

13. März 2026 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Schön, daß sich Google darüber freut, daß mein Android-Gerät neue Funktionen hat …

Ihr Android-Gerät hat neue Funktionen

…blöd nur, daß ich die neuen Funktionen weder haben noch nutzen möchte und sie trotzdem ungefragt installiert wurden.


Outlook msg-Dateien in ein lesbares Format konvertieren

20. Februar 2026 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

In Outlook können einzelne Nachrichten im msg-Format abgespeichert und so z.B. auch im Dateisystem abgelegt werden. Leider stellt man spätestens beim Öffnen fest, daß die Dateien im Binärformat vorliegen und man Outlook benötigt, um die Inhalte lesen zu können.

Hier kommt das Perl-Modul “Email::Outlook::Message” ins Spiel, welches neben einer Bibliothek zur Verarbeitung der Dateien auch das Kommandozeilenprogramm “msgconvert” mitbringt, mit dessen Hilfe auch ohne Perl-Kenntnisse die von Outlook gespeicherten Dateien ins RFC822-Format gewandelt werden können.

Unter Debian wird das Paket “libemail-outlook-message-perl” installiert, dann kann mittels

$ msgconvert test.msg

eine unter dem Dateinamen “test.msg” abgelegte Nachricht konvertiert werden. Sofern keine entsprechende Option gesetzt wurde, wird der exportierbare Inhalt unter dem Quell-Dateinamen mit der Endung “.eml” gespeichert.


Philips MCM2050 mag kein GPT

16. Februar 2026 · Hardware · andreas · 1 Kommentar

Zum gelegentlichen Musik- und/oder Radiohören steht im Büro eine Philips MCM2050 Mini-Stereoanlage, die auch über einen USB-Steckplatz verfügt.

GNOME Laufwerke

Leider war das Gerät nicht dazu zu bewegen, den eingesteckten USB-Stick zu verwenden bzw. die Dateien auf diesem zu lesen, egal, welches der in der Bedienungsanleitung aufgeführten Formate verwendet wurde:

USB- oder Speicher-Dateiformat:
FAT12, FAT16, FAT32
(Abschnittsgröße: 512 Byte)

Kurz vorm Aufgeben kam beim Blick in die GNOME Laufwerksverwaltung noch ein rettender Gedanke, denn diese zeigte als Partitionerung “GUID-Partitionstabelle” an. Und tatsächlich: nach einer Neupartitionierung mit MBR funktionierte der Stick dann auch wie erwartet.