Stryctnyne – Metal Warrior

stryctnyne-mwWas würdet ihr wohl von einem Tape erwarten, dessen Macher sich STRYCTNYNE nennen und das als „Metal Warrior` betitelt ist? Ich tippte auf progressiv angehauchten Thrash, und lag (mal wieder) voll daneben…

STRYCTNYNE spielen ‚recht normalen‘ Metal und klingen teilweise so, wie ich mir HELLOWEEN vorstellen könnte, wenn sie mit ihrer „Keeper Of The Seven Keys“-Story nicht ins Lager der Kinderlied-Fabrikanten abgerutscht wären. So finden sich auf dem Tape drei recht starke Songs wieder, von denen mich nur der letzte Song „Gang War Nights“ aufgrund seines schwachen Refrains etwas enttäuschte. Wer sich das Tape zulegen möchte, schicke einen Brief an den Herrn Andy Siry (Adresse: ATTIKA Interview)

2006 english translation

What would you expect from a tape whos creators call themselves STRYCTNYNE and that is titled „Metal Warrior“? I was looking forward to hear some progressive Thrash, but was wrong (once again) …

STRYCTNYNE are offering ’slightly normal‘ metal in the way HELLOWEEN could sound if they hadn’t stared playing childish songs beginning with their „KeeperOfTheSeven Keys“ story. Overall, three powerful songs are on the tape with only the last track „Gang War Nights“ showing some weakness during the chorus.

Those who want to buy the tape, send a letter to Andy Siry (see ATTIKA Interview for address).

 

Seven Wishes – Never Enough

„Never Enough“ ist die nunmehr dritte Demo der Karlsruher Kommerzrockforrnation SEVEN WISHES (ihr zweites Werk „1990“ wurde Euch in Ausgabe Nummer 3 ja schon von Stefan vorgestellt). Leider hatte Stefan vergessen, mir die beiden alten Tapes mit in die Hand zu drücken, wodurch mir leider jegliche Möglichkeit zum Vergleich mit den älteren Demo-Releases genommen wurde. Nun ja, irgendwann wird jeder mal älter und vergeßlicher und so ging ich dann eben ohne irgendwelche „Vorbildung“ ans Werk. Ich wurde nicht enttäuscht. SEVEN WISHES bieten Kommerzrock der gehobeneren Klasse, und man merkt sowohl den Songs, als auch der Eland an, daß sie nicht erst seid gestern zusammenspielen. Für jeden Kommerzrockfreak sollten zudem die Tatsache , daß sich acht Songs mit einer Gesamtspielzeit von ca. 33 Minuten und dazu noch ein Supersound hinter den technischen Daten des Tapes verbergen, ein Grund sein, hier zuzugreifen. Für 10.- DM zzgl. 2.- DM für Porto und Verpakkung erhaltet ihr das Teil bei: Adresse

 

Scarlatyna – Scarlet Ball

Zu den Hightlights am Demohimmel gehört sicherlich SCARLATYNAs „Scarlet Ball“. Das Tape der vier Wetzlar’er kommt spätestens nach einer kurzen Eingewöhnurigsphase absolut gut und dürfte auch wirklich für die meisten Metal-Fans ‚was sein. Sei es nun der Midtempo-Opener „Wings Of The Night“, das etwas schnellere „The Tower‘ oder das leicht balladesk angehauchte „Selfmade Destruction“, die Songs konnten mich alle fast restlos überzeugen. Produziert wurde das ganze von Birger Holm, der manchem (oder mancher) von Euch sicherlich als Produzent von PINK CREAM 69 auch ein Begriff ist.

Wer das Tape haben möchte, wende sich vertrauensvoll mit läppischen acht großdeutschen Märkern an: Adresse

 

Razzle Dazzle – Razzle Dazzle

rd-rdDen Preis für den genialsten Bandnamen, zumindest aus meiner Sicht, haben sich in dieser Ausgabe RAZZLE DAZZLE verdient, obwohl auch die Kollegen von RAZZ-MA-TAZZ gute Chancen hatten.
Das Tape selbst klingt aber nicht danach, als wäre es an einem feucht-fröhlichen Abend von ein paar Suffköpfen aus einer Bier-, Wein- oder was-weiß-ich-auch-immer-Laune z sammengezimmert worden, sondern eher nach Musikern die ihr Handwerk verstehen. Das Berliner Trio bietet auf seinem selbstbetitelten Werk eine Mischung aus Power- und Speedelementen, die hauptsächlich von der recht interessanten Arbeit des für die Klampfen zuständigen Carsten Ulrike lebt. Zu erhalten ist dieses 28 minütige 4-Track-Teil bei: Adresse

 

Razz-Ma-Tazz – Razz-Ma-Tazz

Das darf doch nicht wahr sein! Was sich Bands wie RAZZMA-TAZZ bei der Veröffentlichung einer solchen Demo denken, ist mir immer noch recht schleierhaft. Bei drei von vier Songs schallt mir ziemlich einfallsloser 08/15-Rock aus meinen Boxen entgegen, der auch für Einsteiger in Sachen Hard Rock/Heavy Metal denkbar ungeeignet ist, da er eher abschreckend als begeisternd wirkt. Nur der Titeltrack „RazzMa-Tazz“ poliert mit Hilfe seiner recht originellen Ideen das Gesamtbild noch etwas auf.

Bastelt noch etwas an Euren Fertigkeiten herum, überarbeitet Eure Songs noch ‚mal, dann wird’s vielleicht beim nächsten Mal was.