Schlagwort: Debian

Gnome NetworkManager zeigt „Kabelgebunden nicht verbunden“

Gnome NetworkManager zeigt „Kabelgebunden nicht verbunden“

Sofern der Gnome-Desktop nachträglich installiert wurde, kann es sein, daß der Gnome NetworkManager den Status „Kabelgebunden nicht verbunden“ zeigt, obwohl die Netzwerkverbindung funktioniert.

Auch ein Klick auf den im Network-Manager angebotenenen Menüpunkt „Verbinden“ hilft nicht und in den Netzwerkeinstellungen taucht die kabelgebundene Verbindung nicht auf.

Die Ursache hierfür liegt an der nachträglichen Installation des NetworkManagers bzw. daran, daß sich der NetworkManager nicht für die kabelgebundene Verbindung zuständig fühlt.

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Gnome ohne Firefox-ESR

Selbst wenn mit gnome-core lediglich das Minimalpaket gewählt wird, wird bei der Installation von Gnome unter Debian der Browser Firefox in der ESR-Version 52 zwangsweise mitinstalliert.

Spätestens wenn parallel eine aktuelle Version von Firefox installiert wurde, wird die ESR-Version nicht mehr benötigt und könnte deinstalliert werden. Leider quittiert die Paketverwaltung ein

# apt remove firefox-esr

nicht nur damit, daß sie auch „gnome-core“ deinstallieren will, zusätzlich wird die Installation von chromium mit eingeplant:

...

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Automatische Anmeldung an der Konsole

Im Produktivbetrieb undenkbar, auf einer lediglich zu Testzwecken eingerichteten virtuellen Maschine aber ein deutlicher Komfortgewinn ist eine automatische Anmeldung an der Linux-Konsole.

Hierbei ist zu beachten, daß sich unter Debian mit der Einführung von systemd die Einrichtung gegenüber den meist noch zu findenden älteren, auf init bezogenen Anleitungen geändert hat.

Als erstes wird von dem „normalen“ getty-Service eine Kopie erzeugt:

cp /lib/systemd/system/getty@.service /lib/systemd/system/autologin@.service

In der soeben erzeugten Kopie wird dann im Abschnitt „[Service]“ die Zeile

ExecStart=-/sbin/agetty --noclear %I $TERM

nach „–noclear“ um den Parameter „-a Benutzername“ ergänzt, so daß die Zeile für den Benutzer „root“ wie folgt aussieht

ExecStart=-/sbin/agetty --noclear -a root %I $TERM

Anschließend wird mittels

systemctl disable getty@tty1

zuerst der getty-Service für tty1 deaktiviert, bevor mit

systemctl enable autologin@tty1

die soeben erzeugte Kopie aktiviert wird.

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NumLock an der Konsole automatisch aktivieren

Standardmäßig ist bei Debian die NumLock-Funktion auf der Konsole nach dem Boot deaktiviert. Ist dies bei physikalischen Servern in der Regel kein größeres Ärgernis, da man nur selten direkt an der Konsole arbeitet und noch seltener neu startet, kann es bei einer auf dem lokalen Arbeitsplatz betriebenen virtuellen Maschine nerven: je nach verwendeter Virtualisierungslösung wird beim Boot der VM auch unter Windows die NumLock-Taste ausgeschaltet, was mehr als nervig ist.

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Kein Netzwerk nach Upgrade von Debian Jessie auf Stretch

Ein Upgrade von Debian Jessie nach Stretch ist schnell erledigt: in der Datei „/etc/apt/sources.list“ alle Einträge, die auf „jessie“ lauten durch „stretch“ ersetzen und anschließend mit

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

das System auf die neue Version aktualisieren.

Das Upgrade lief auch problemlos durch, allerdings war nach einem Reboot kein Netzwerk (mehr) vorhanden:

root@sandbox:~# ifconfig
lo: flags=73<UP,LOOPBACK,RUNNING>  mtu 65536
        inet 127.0.0.1  netmask 255.0.0.0
        inet6 ::1  prefixlen 128  scopeid 0x10<host>
        loop  txqueuelen 1  (Lokale Schleife)
        RX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        RX errors 0  dropped 0  overruns 0  frame 0
        TX packets 0  bytes 0 (0.0 B)
        TX errors 0  dropped 0 overruns 0  carrier 0  collisions 0

Während vor dem Reboot die Netzwerkkarte noch mit „eth0“ identifiziert wurde

root@sandbox:~# networkctl
WARNING: systemd-networkd is not running, output will be incomplete.

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