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Adobe Photoshop CS5 unter Debian Bullseye

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War mit dem in Debian Buster vorhandenen Wine bereits die 32-bit-Version von Adobe Photoshop CS5 mit ein paar Tricks zur Kooperation zu überreden, so funktioniert mit dem in Debian Bullseye vorhandenen Wine auch die 64-bit-Version.

Die Installaton und Aktualisierung läuft bis auf ein paar kleine Anpassungen analog zur bereits beschriebenen Vorgehensweise.

Installation

Davon ausgehend, daß die Installations-DVD im Laufwerk liegt, ist die Installation schnell erledigt. Nach dem Anlegen einer passenden Umgebung

$ WINEPREFIX="$HOME/wineps64" winecfg
...

wird auf der Kommandozeile in das Installationsverzeichnis gewechselt und anschließend die Installation gestartet

$ cd /media/cdrom0/Adobe\ CS5/
$ WINEPREFIX="$HOME/wineps64" wine Set-up.exe
...

Eventuell im Laufe der Installation auftretende Wine-Warnungen können ignoriert werden.

Aktualisierung

Da die von Adobe ausgelieferte "AdobePatchInstaller.exe" auch unter Bullseye genauso wenig funktioniert wie unter Buster, wird die Aktualisierung manuell durchgeführt. Nach dem Öffnen einer Kommandozeile innerhalb der Wine-Umgebung

$ WINEPREFIX="$HOME/wineps64" wine cmd

wird die "Setup.exe" aufgerufen. Es ist lediglich zu beachten, daß diese in 64-bit-Umgebungen im Verzeichnis "Program Files (x86)" statt "Program Files" liegt und ggf. der Pfad des entpackten Installationspakets anzupassen:

c:\>"C:\Program Files (x86)\Common Files\Adobe\OOBE\PDApp\core\..\DWA\Setup.exe" --installSourcePath=h:\Downloads\AdobePhotoshop12_5-mul-AdobeUpdate

c:\>Begin Adobe Setup
UI mode: Silent
100.00%
End Adobe Setup. Exit code: 0
002b:err:ole:CoUninitialize Mismatched CoUninitialize

Wichtig ist die Ausgabe, daß die Aktualiserung zu "100.00%" durchgeführt wurde sowie die Ausgabe des korrekten "Exit-Code: 0".


Virtueller Webserver auf Debian-Basis

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Als Test- und Entwicklungssystem für Websites bietet sich ein virtueller Server auf der Basis von LAMP an: Linux, Apache, MariaDB und PHP (Perl, Python, ...). So bleibt der Server mit all seinen Komponenten vom eigentlichen Arbeitssystem getrennt, kann einzeln gesichert und ggf. auch wiederhergestellt werden und Dank Snapshots kann man eventuell fehlschlagenden Experimenten deutlich entspannter entgegensehen.

Sofern das Betriebssystem bereits entsprechende Mechanismen mitbringt, sollte für die Virtualisierung auf Bordmittel zurückgegriffen werden - unter Linux zum Beispiel auf GNOME Boxes oder den Virtual Machine Manager, unter Windows 10 Professional oder Enterprise stattdessen auf Hyper-V. Ansonsten kann auch eine alternative Lösung wie VMware Workstation Player oder Oracle VirtualBox installiert werden.

Auf Details der Virtualisierungsumgebung wird hier nicht weiter eingegangen, diese können bei Bedarf in der jeweiligen Dokumentation nachgelesen werden.

Der Server wird absichtlich "offen" als internes System konfiguriert und sollte in dieser Konfiguration auf keinen Fall aus dem Internet erreichbar sein!

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Einhängepunkte unter /run/user/UID/gvfs werden nicht mehr erzeugt

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Nach dem Update von Debian 10 auf 11 wurden die Einhängepunkte unter /run/user/UID/gvfs nicht mehr automatisch erzeugt. Den entscheidenden Hinweis lieferte Debian Bug Report #956009:

Do you have gvfs-fuse installed? That's the package that is responsible for mounting these FUSE filesystems in Debian.

Tatsächlich war das Paket gvfs-fuse nicht mehr installiert. Nach Reinstallation und Reboot war das Verhalten wieder wie vor dem Update.


Beitragssammlung Debian

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Im Laufe der letzten beiden Jahre sind in unregelmäßigen Abständen mehrere Beiträge rund um den Wechsel von Windows zu Linux erschienen.

Hier die wichtigsten Beiträge in chronologischer Reihenfolge:

Dazu noch ein paar Beiträge, welche sich mit speziellen Themen beschäftigen:

Ansonsten gibt es über die Schlagwortsuche noch ein paar weitere Beiträge zu finden, welche sich i.d.R. mit Lösungen zu eher speziellen Problemen beschäftigen.


Happy Birthday und Danke, Debian!

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Vor wenigen Tagen hatte das Debian-Projekt 28. Geburtstag - nachträglich Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin vor rund 20 Jahren auf Debian gestoßen, als ich genervt von Suse auf der Suche nach einer Alternative für einen Intranet-Server war. Um die Geschichte zusammenzufassen: heruntergeladen, installiert und nie wieder untreu geworden.

Seit rund zwei Jahren läuft Debian auch auf dem heimischen Arbeitsplatz und ich habe mich schon mehr als einmal gefragt, warum ich den Umstieg nicht früher gewagt habe - wer sich für Details interessiert, kann sie im Beitrag "Debian - ein Erfahrungsbericht" nachlesen.

Herzlichen Dank an alle, die im Laufe der Jahre an Debian mitgewirkt, entwickelt und Zeit und Energie in das Projekt investiert haben!