The Immortal – Autumn Rain

ti-arIrgendwie ist ein Tape wie der Herbstregen des Unsterblichen immer wieder ein Grund zur Freude für mich, und das gleich aus zwei Gründen:
Erstens einmal macht es ganz einfach Spaß, Musik wie diese zu hören, was einem auch das Schreiben der Kritik um einiges erleichtert.
Zweitens wird sie auch nach dem 198. Mal hören nicht langweilig, was eine gewisse Arbeitsersparnis bedeutet, da man die Kritik nicht noch mal komplett ändern muß.

Unterm Strich stellt THE IMMORTAL’s „Autumn Rain“ für mich persönlich das Highlight der mir vorliegenden Demotapes dar. Von den vier auf dem Tape enthaltenen Songs („Scatterbrained“, „Autumn Rain“, „The Enemy Within“ und „Fear Is The Key“) möchte ich eigentlich keinen hervorheben, da keines den anderen gegenüber besonders hervorsticht oder abfällt, THE IMMORTAL bieten Heavy Metal mit leichten Speed-Einflussen und falls es die Plattenfirmen jemals wieder damit aufhören, die tausendste DEATH-Kopie zu signen, könnte ich ihnen „Autumn Rairl“ nur wärmstens empfehlen. Wer sich von Euch das Tape zulegen möchte, schicke einfach 12.- DM (+ 1.80 DM Rückporto) an folgende Adresse: Adresse.

 

Surrender – Tears Of Sahara

surrender-tosIrgendwie ist SURRENDERs `Teers Of Sahara“ Demo mal wieder so’ne zwiespältige Sache, Auf der einen Seite ist das, was die Österreicher vom Stapel lassen gar nicht schlecht. stellenweise sogar recht genial. Auf der anderen Seite hört man an manchen Stellen jedoch etwas zu deutlich, welche Platten man bei der Band bevorzugt: so wären da z.B. HELLOWEEN oder auch STONEFIELD (wobei ich äußerst stark bezweifele, daß SURRENDER diese Band überhaupt kennen – Stefan Glas) zu nennen, an die man zeitweise (leider) unweigerlich erinnert wird. „Listen to this record loud and clear.
njoy it!“ – so steht es auf der Demo, und abgesehen von obengenanntem Punkt ist das auch kein Problem.

Ah, bevor ich’s vergesse: Falls sich jemand für die technischen Daten interessiert, here they are: 5 Songs, aufgeteilt auf 2 Seiten (mehr wären bei einer Kassette auch schlecht möglich), insgesamt ca. 25 Minuten, Colorcover und zu haben bei: Adresse.

 

Stryctnyne – Metal Warrior

stryctnyne-mwWas würdet ihr wohl von einem Tape erwarten, dessen Macher sich STRYCTNYNE nennen und das als „Metal Warrior` betitelt ist? Ich tippte auf progressiv angehauchten Thrash, und lag (mal wieder) voll daneben…

STRYCTNYNE spielen ‚recht normalen‘ Metal und klingen teilweise so, wie ich mir HELLOWEEN vorstellen könnte, wenn sie mit ihrer „Keeper Of The Seven Keys“-Story nicht ins Lager der Kinderlied-Fabrikanten abgerutscht wären. So finden sich auf dem Tape drei recht starke Songs wieder, von denen mich nur der letzte Song „Gang War Nights“ aufgrund seines schwachen Refrains etwas enttäuschte. Wer sich das Tape zulegen möchte, schicke einen Brief an den Herrn Andy Siry (Adresse: ATTIKA Interview)

2006 english translation

What would you expect from a tape whos creators call themselves STRYCTNYNE and that is titled „Metal Warrior“? I was looking forward to hear some progressive Thrash, but was wrong (once again) …

STRYCTNYNE are offering ’slightly normal‘ metal in the way HELLOWEEN could sound if they hadn’t stared playing childish songs beginning with their „KeeperOfTheSeven Keys“ story. Overall, three powerful songs are on the tape with only the last track „Gang War Nights“ showing some weakness during the chorus.

Those who want to buy the tape, send a letter to Andy Siry (see ATTIKA Interview for address).

 

Seven Wishes – Never Enough

„Never Enough“ ist die nunmehr dritte Demo der Karlsruher Kommerzrockforrnation SEVEN WISHES (ihr zweites Werk „1990“ wurde Euch in Ausgabe Nummer 3 ja schon von Stefan vorgestellt). Leider hatte Stefan vergessen, mir die beiden alten Tapes mit in die Hand zu drücken, wodurch mir leider jegliche Möglichkeit zum Vergleich mit den älteren Demo-Releases genommen wurde. Nun ja, irgendwann wird jeder mal älter und vergeßlicher und so ging ich dann eben ohne irgendwelche „Vorbildung“ ans Werk. Ich wurde nicht enttäuscht. SEVEN WISHES bieten Kommerzrock der gehobeneren Klasse, und man merkt sowohl den Songs, als auch der Eland an, daß sie nicht erst seid gestern zusammenspielen. Für jeden Kommerzrockfreak sollten zudem die Tatsache , daß sich acht Songs mit einer Gesamtspielzeit von ca. 33 Minuten und dazu noch ein Supersound hinter den technischen Daten des Tapes verbergen, ein Grund sein, hier zuzugreifen. Für 10.- DM zzgl. 2.- DM für Porto und Verpakkung erhaltet ihr das Teil bei: Adresse

 

Scarlatyna – Scarlet Ball

Zu den Hightlights am Demohimmel gehört sicherlich SCARLATYNAs „Scarlet Ball“. Das Tape der vier Wetzlar’er kommt spätestens nach einer kurzen Eingewöhnurigsphase absolut gut und dürfte auch wirklich für die meisten Metal-Fans ‚was sein. Sei es nun der Midtempo-Opener „Wings Of The Night“, das etwas schnellere „The Tower‘ oder das leicht balladesk angehauchte „Selfmade Destruction“, die Songs konnten mich alle fast restlos überzeugen. Produziert wurde das ganze von Birger Holm, der manchem (oder mancher) von Euch sicherlich als Produzent von PINK CREAM 69 auch ein Begriff ist.

Wer das Tape haben möchte, wende sich vertrauensvoll mit läppischen acht großdeutschen Märkern an: Adresse