Downgrade eines Synology NAS von DSM 6 auf DSM 5 ohne Datenverlust

28. November 2016 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Bevor es an die Erklärung(en) geht, zuerst eine WARNUNG:

Der hier beschriebene Weg hat bei mir funktioniert, ist aber von Synology weder so vorgesehen noch wird er offiziell unterstützt. Wer über ein Downgrade nachdenkt, sollte über ein aktuelles und verifiziertes Backup verfügen!

Für wen “SSH” ein Fremdwort ist und wer “vi” i.d.R. genervt mit Strg+C beendet, der sollte sich den Beitrag - besonders im Hinblick auf die manuellen Schritte - vorher gründlich durchlesen und überlegen, ob er sich den Downgrade zutraut.

Je nach Version kann es vielleicht auch vorkommen, daß ein Schritt nicht mehr wie hier beschrieben funktioniert oder die Platten hinterher leer sind - ich übernehme keine Verantwortung, falls beim Nachklicken und -tippseln irgendetwas schief geht.

Die grundlegende Vorgehensweise habe ich aus dem Beitrag “Downgrade von DSM Version Beta 6 -> 5.2 … so einfach ist das” des deutschen Synology Forums übernommen und um einige Infos bzw. Schritte, die zu einem tatsächlich sauberen Downgrade notwendig waren, ergänzt.

Ausgangsversion: DSM 6.0.2-8451 Update 4
Zielversion: DSM 5.2-5967

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The Witcher 2 nervt: How to beat the Kayran

26. November 2016 · Spiele · andreas · Kein Kommentar

Auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe lässt sich The Witcher 2 fast wie ein Adventure spielen - auf die Story konzentrieren, sich hauptsächlich mit Dialogen und Rätseln beschäftigen und ab und an ein paar Kämpfe durchklicken.

So weit so gut, wenn die Entwickler nicht ein paar nervige Show-Stopper in Form von Zwischengegnern eingebaut haben. Der erste, an dem viele Spieler hängenbleiben ist der Kayran, ein Monster, das in der Theorie mit ein bißchen Geschick einfach zu besiegen ist, bei dem in der Praxis aber viele Spieler frustriert einen zwangsweisen Zwischenstop der Marke “Live, Die, Repeat” einlegen müssen.

Als Ausweg gibt es verschiedene Möglichkeiten: entweder das Herunterladen von Trainer-Programmen aus fragwürdigen Quellen, das Verwenden von fremden Spielständen oder als Anpassen einer XML-Datei, was aus technischer Sicht wenig bedenklich ist und gleichzeitig das eigene Durchspielen des Kampfes ermöglicht.

Benötigt wird hierzu die Datei “tentadrake.xml”, die entweder aus den bereits installierten “The Witcher 2”-Dateien extrahiert (die “REDkit modding tools” gibt es z.B. bei GOG als zusätzlichen Download gleich zum Spiel dazu) oder von einem der vorhandenen Mod-Projekte übernommen werden kann.

Diese Datei wird in das Unterverzeichnis “abilities” (ggf. vorher erzeugen) im “CookedPC”-Verzeichnis abgelegt und anschließend mit einem Texteditor (Notepad, UltraEdit, …) geöffnet.

Entscheidend sind die beiden Zeilen

CookedPC/abilities/tentadrake.xml
... <damage_min mult="false" always_random="false" min="40" max="40"/> <damage_max mult="false" always_random="false" min="70" max="70"/> ...

welche den Schaden definieren, der von den Kayran-Tentakeln erzeugt wird. Löscht man hier z.B. sowohl bei “40” und “70” jeweils die “0” am Ende, so machen Tentakel-Treffer nur noch 10% des ursprünglichen Schadens und der Kampf sollte für jedermann problemlos durchführbar sein.


Metallica - Hardwired... To Self-Destruct

24. November 2016 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Metallica - Hardwired... To Self-Destruct (Cover)Es ist schon traurig, nach Flops wie “Load”, “Reload” und “St.Anger” einem neuen Metallica-Release mit eher gemischten Gefühlen entgegenzusehen und gedanklich schonmal alles, was nicht unter Totalausfall fällt, als positive Überraschung zu verbuchen.

Das gemischte Gefühl bleibt leider auch nach den ersten Hördurchläufen, denn schnell ist klar, daß sich Metallica mit einer Doppel-CD, auf der wohl jede Idee der letzten acht Jahre verwurstelt wurde, deutlich übernommen haben.

“Hardwired… To Self-Destruct” ist eine Retro-LP mit einer guten “A-Seite” und einer “B-Seite”, auf die ein paar unnötige Füller gepackt wurden. Richtig knackigen Songs wie “Hardwired”, “Atlas, Rise”, “Moth Into Flame” oder “Halo On Fire” stehen Songs wie das nervige “Here Comes Revenge”, das langweilige “Murder One” oder das irgendwo zwischen diesen beiden liegende “Spit Out The Bone” entgegen.

Wie befürchtet, ist “Hardwired… To Self-Destruct” auch klangtechnisch keine Offenbarung, sondern bietet einen Mix aus dem “…And Justice For All” und “Death Magnetc”-Rumpelsound, dessen Wellenform über weite Strecken jegliche Dynamik vermissen lassen.

Wer sich das Album zulegt, sollte ein paar Euro mehr in die 3CD-Deluxe-Edition investieren, denn alleine das “Ronnie Rising Medley” (ursprünglich vom “This Is Your Life” Ronnie James DIO Tribute-Sampler stammend) ist den Aufpreis mehr als wert.


Benutzerdefinierte Auflösung im AMD Catalyst Control Center hinzufügen

10. November 2016 · Hardware · andreas · Kein Kommentar

Etwas versteckt ist im AMD Catalyst Control Center die Möglichkeit, benutzerdefinierte Auflösungen hinzuzufügen.

ccc_benutzerdefiniert

Hierzu ist nach dem Öffnen des Catalyst Control Centers in der linken Menüleiste der Punkt “Meine digitalen Flachbilrschirme” aufzuklappen und der Unterpunkt “Unterstützung für HDTV (digitaler Flachbildschirm)” zu wählen.

In der unten Hälfte dann bei “Vordefinierte und benutzerdefinierte HDTV-Formate” auf “Hinzufügen” klicken und die gewünschte Auflösung einstellen.


Ritchie Blackmore's Rainbow - Memories in Rock - Live In Germany

30. Oktober 2016 · Audio · andreas · Kein Kommentar
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Ritchie Blackmore's Rainbow - Memories in Rock - Live In Germany (Cover)Ever since Ritchie Blackmore speculated about doing a couple of Rainbow shows in 2016, hopes and expectations have lead to very emotional disucssions between fans. To the disappointment of those hoping for one of the former lineups to reunite for the gig, Blackmore didn’t go the easy way and - as often - assembled a new team of musicians to accompany him on this adventure.

The band finally announced consisted of current Blackmore’s Night drummer David Keith, former Blackmore’s Night bass player Bob Nouveau, Blackmore’s Night contributor Jens Johansson and LORDS OF BLACK singer Ronnie Romero, which lead to even more discussions between fans and even former Rainbow members with Joe Lynn Turner claiming the planned lineup will be “a Ritchie Blackmore band, but certainly not Rainbow” overlooking the fact that RAINBOW has always been what Ritchie Blackmore wanted it to be.

Three shows took place, two open air shows in Germany at Loreley and Bietigheim while the third show was staged at the Genting Arena in Birmingham, UK. While the two German shows were recorded on audio and video for a later (November 18, 2016) release, the UK show wasn’t recorded, which is unfortunate as it did not only feature the most consistent band performance of all three evenings but also was the only show featuring “Soldier Of Fortune” and “Burn”.

Sadly, the CD booklet doesn’t explain which song has been taken from from Loreley and which song has been taken from Bietigheim which is odd as the second CD contains some bonus tracks from the “alternative night” (which one?) and introductions like “You wanna sing with me, Loreley?” are still included.

Despite all the discussions about the musicians on stage, the setlist had been the major point of criticism, including way too many DEEP PURPLE songs while leaving out a bunch of Rainbow classics. I won’t repeat details about the performance which have been already covered in my review of the Loreley show, but one of the major surprises on the CD is Jens Johansson which - now being clearly audible - does a far better job than my memories of the show suggested. For a current release, the CD offers an enjoyable sound with clear dynamics and a well-balanced mix between each instrument.

Is “Memories in Rock - Live In Germany” an album worth buying? That’s a question hard to answer. It’s a good live album, but for a band as Rainbow, good just isn’t good enough. There are more impressive live versions of almost every song out there which leaves the group of potential buyers to completists, people being curious how Rainbow sound in 2016 and those who attended at one of the shows now being offered a perfect souvenir.