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Klaus Seilers Album-Highlights 2021

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Meine Album-Highlights des Jahres 2021 in alphabetischer Reihenfolge:

Creye - II

Über dieses Album hatte ich schon in April 2021 ein Review geschrieben, es braucht also keine größeren Ergänzungen dazu. Das Teil drehte sich für Monate immer wieder im Player, eines der besten Oldschool-AOR-Alben der letzten Jahre.

Dave Gahan & The Soulsavers  - Imposter

Dave Gahan ist mehr als der charismatische Frontmann von DEPECHE MODE, er ist ein Crooner reinsten Wassers. Ich mag seine Stimme und ich mag seine Fähigkeiten, tolle Songs zu covern, ohne sie zu verwässern oder gar zu verschlimmbessern. Dazu kommt noch dieses durchgehende "Pop-Noir"-Gefühl, welches das gesamte Album durchzieht.

Nolwenn Leroy - La Cavale

Von der Kritikasterzunft allermeist gerade mal so wohlwollend aufgenommen, ist das Album mit dem darauf enthaltenen French-Pop-Folk-Mix für mich ein akustischer Ohrenschmaus. Luftig, locker, feine Stimme. Könnte man das Album essen, würde ich es als sehr fluffiges Muffin bezeichnen. Sicher nicht jedermanns Sache und über das Coverpic will ich mich jetzt auch nicht auslassen, aber man schwimmt auch gerne mal gegen den Strom.

Robert Plant | Alison Krauss - Raise The Roof

Natürlich gehört dieses Album zu den Top 5, es wurde mehr als genug gewürdigt. Alles, was ich jetzt noch schreibe, wäre simple Wiederholung.

Strand Of Oaks - In Heaven

Und jetzt kommt ein Album, das ich in 2021 wirklich zufällig bei den Reviews von Laut.de entdeckt hatte. Ich mag Folk, ich mag Folk-Rock, ich mag das, was man auch gerne mal als „Americana“ bezeichnet. Und dieses Album ist eine für meine Begriffe wirklich tolle Melange aus diesen Zutaten. Es ist -was selten bei mir vorkommt- eine Band, die man wohl in die berühmt-berüchtigte Indie-Ecke stellen mag. Also ein Bereich, in dem ich normalerweise eher nicht unterwegs bin. Aber für tolle Ausnahmen bin ich trotzdem immer zu haben.


Creye - II

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Von Zeit zu Zeit stöbere ich ganz gerne bei Bandcamp herum auf der Suche nach Künstlern und Bands, die ich bisher absolut nicht kannte. Und da treffe ich dann manchmal auf vollkommen unerwartete Dinge, bei denen meine Ohren bereits nach 1 - 2 Songs spitzer sind als die eines gewissen Vulkaniers.

Vor allem dann, wenn ich höre, dass offenbar der gute alte AOR / Melodic-Rock wunderbar fröhlich Urständ feiert. Diese Band aus Schweden, 2015 vom Gitarristen und Songwriter Andreas Gullstrand gegründet, haben hier nach einer EP und einem Full-Album ihren "Zweitling" abgeliefert.

Das Album ist ein Sahnestück für Freunde des Melodic-Rock, hat seine Wurzeln definitiv in den 1980er Jahren und einen Sänger (August Rauer) am Micro, der das Album mit seiner Stimme jederzeit tragen kann, ohne dass die Instrumentals in den Hintergrund gedrängt werden. Beide Parts halten eine exzellente Balance, der Sound ist "Breitwand galore", die Melodien sind exzellent und setzen massig Widerhaken im Ohr. Dazu kommen großflächige Keyboards, feine Gitarrenriffs und ein Drumming mit Druck und Drall.

In der Summe ein Album, dass ich jederzeit zweimal nacheinander hören mag. Ich bin sicher, dieses Album gehört jetzt bereits in meine Top 10 für dieses Jahr. Müsste ich Punkte vergeben, wäre es knapp unter der Höchstpunktzahl.