Schlagwort: Debian

Debian auf SSD umziehen

Durch den anhaltenden Preisverfall ist der Gedanke naheliegend, auch bei Systemen, die nicht direkt als Arbeitsplatz-Rechner im Einsatz sind, die konventionelle HD durch eine SSD zu ersetzen. Ein typischer Kandidat hierfür ist zum Beispiel ein in der Ecke stehender VDR, der seine Bootzeit nicht nur auf unter 10 Sekunden (inklusive BIOS und GRUB) verkürzt, sondern mit SSD auch so gut wie geräuschlos arbeitet.

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VDR mit Debian

Der Video Disk Recorder (VDR) ist eine feine Sache: einfach eine digitale TV-Karte (entweder C/S oder T) in einen antiquierten PC einbauen und schon steht für wenig Geld ein vollwertiger digitaler Videorekorder zur Verfügung.

Neben speziellen VDR-Distributionen wie z.B. dem c’tVDR eignet sich fast jede Linux-Distribution als Basis. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Installation eines „normalen“ SD-VDR auf Basis von Debian Wheezy.

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Linux-DHCP-Client erzeugt keinen AD-DNS-Eintrag

Verbindet sich ein Windows-Client mit einem Microsoft 2003/2008/2008 R2 DHCP-Server, so wird im Normalfall auch im DNS für diesen Client ein entsprechender Eintrag erstellt. Bei Linux-Clients erfolgt zwar die Zuteilung einer IP-Adresse mitsamt Eintrag im DHCP, der Eintrag im DNS fehlt hingegen.

Den entscheidenden Hinweis liefert das Dokument #816592 „How to configure DNS dynamic updates in Windows Server 2003“ der der Microsoft Knowledge Base im Abschnitt „How DHCP/DNS update interaction works“:

You can use the DHCP server to register and update the PTR and A resource records on behalf of the server’s DHCP-enabled clients.

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DD-WRT, Linux und die Namensauflösung

DD-WRT, Linux und die Namensauflösung

Während sich Windows-Clients standardmäßig beim DHCP-Server von DD-WRT mit Namen anmelden, ist auf der Statusseite des Routers bei Linux-Maschinen im Normalfall nur ein „*“ statt des Rechnernamens zu sehen.

Abhilfe schafft ein Eintrag in der Datei „/etc/dhcp/dhclient.conf“ in Form von

send host-name "HOSTNAMEHERE";

nach dem sich auch ein Linux-Rechner mit Namen beim DD-WRT DHCP-Server meldet.

 

Java meldet „Das Netzwerk ist nicht erreichbar“

Ein aus dem „non-free“ repository nachinstalliertes SUN Java Runtime Environment lief bis auf eine ärgerliche Ausname wie gewünscht: bei jedem Versuch der Netzwerk-Kommunikation scheiterte Java mit der Fehlermeldung „Das Netzwerk ist nicht erreichbar“, obwohl alle anderen Applikationen wie erwartet kommunizieren durften.

Die Behebung des Fehlers findet sich in einem Artikel auf debianforum.de – in der Datei „/etc/sysctl.d/bindv6only.conf“ ist die Konfigurationseinstellung

net.ipv6.bindv6only

vom standardmäßigen Wert „1“ auf „0“ zu ändern, dann kommuniziert auch Java.

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