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„Nicht genügend Speicherplatz“ beim Erstellen eines Systemabbilds

Sollte Windows 7 das Erstellen eines Systemabbilds mit einem Fehler 0x8004231F „Nicht genügend Speicherplatz“ abbrechen, so können die Ursachen vielfältig sein, liegen aber oft im Bereich der Volumenschattenkopie.

Ein erster Klick sollte deshalb in die Computerverwaltung führen, wo neben dem tatsächlich noch freien Platz in der Datenträgerverwaltung auch gleich der Status des Dienstes „Volumenschattenkopie“ überprüft werden sollte: dieser darf nicht auf „Deaktiviert“ stehen, sondern muß beim Starttyp „Automatisch“ oder „Manuell“ als Eintrag haben.

Als nächtes sollte in einer administrativen Eingabeaufforderung der Befehl „vssadmin list shadowstorage“ ausgeführt werden, der Auskunft über die aktuelle Konfiguration gibt.

Sofern hier ein „Es wurde keine Ergebnisse für die Abfrage gefunden.“ zurückgegeben wird, ist die Ursache lokalisiert: es ist zwar Speicherplatz auf dem Datenträger vorhanden und der Dienst wurde gestartet, es steht aber kein dedizierter Speicherplatz für die Schattenkopien zur Verfügung.

Dieser kann entweder manuell eingerichtet werden oder alternativ über ein kurzzeitiges Aktivieren (und anschließendes Deaktivieren) des Systemschutzes für das zu sichernde Laufwerk, damit ggf. die fehlenden Zuweisungen automatisch vorgenommen werden.

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Hier noch eine wichtige Information

Zwar hat Microsoft inzwischen im laufenden Betrieb die Werbung für Windows 10 weitesgehend eingestellt, dafür aber an anderer Stelle plaziert:

„Hier noch eine wichtige Information“ prangt nach erfolgter Windows 7-Installation auf dem Bildschirm und der Text lässt vermuten, daß der Weg zur ewigen Glückseeligkeit ausschließlich im Upgrade auf Windows 10 liegt, während „Update auf Windows 7 (SP1)“ (für das sehr wohl noch Windows Update-Sicherheitsfixes erhältlich sind) im gleichen Stil wie „Diese Meldung nicht mehr anzeigen“ dargestellt wird. Daß auch nicht explizit darauf hingewiesen wird, wie man Windows 7 sicher betreiben kann, versteht sich fast von selbst …

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Betriebssysteme

fwtsqmfile00.sqm im „Temp“-Ordner

Bei der täglichen Aufräumarbeit im „Temp“-Ordner beschwerte sich das zuständige Skript auf einem Windows 7-PC immer wieder über eine Datei mit Namen „fwtsqmfile00.sqm“, welche zwar leer war, aber nicht gelöscht werden konnte.

Die Suche nach dem Dateinamen führte zum Thread „fwtsqmfile00.sqm in my temp folder- are these malicious?“ der Microsoft Community, welcher eine auf den Erzeuger der Datei hinwies:

Software Quality Metrics (SQM) files contain data on usage habits, error reporting, and performance for Microsoft branded software programs, which is compressed and sent to Microsoft using very little bandwidth. Microsoft uses the data these files provide to improve existing applications, fix bugs or upgrade features as necessary. SQM data is an essential element in upgrading customers‘ experiences. Your participation in this Customer Experience Improvement Program (CEIP) is optional, you agree to participate or not when installing Windows and/or when installing a particular application. The data is fully anonymous – no Personally Identifiable Information (PII) is sent to Microsoft.

Das manuelle Aussortieren aller Microsoft Updates, welche mit dem Customer Experience Improvement Program oder dem Telemetrie-Dienst zusammenhängen hatte offensichtlich einen Teilerfolg gebracht – es wurden keine Daten gesammelt, so dass lediglich der leere Container angelegt wurde.

Nachdem der Verursacher identifiziert war, konnte die Suche nach dessen Deakivierung beginnen, die zum Technet-Artikel „Verwalten des Datenschutzes: Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und daraus resultierende Internetkommunikation“ führte, welcher das komplette Deaktivieren des „Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit“ mit Hilfe von Gruppenrichtlinien innerhalb einer Domäne beschreibt. Für lokale Rechner ist lediglich der Editor für lokale Richtlinien zu verwenden:

  1. Klicken Sie auf Start, geben Sie „gpedit.msc“ im Feld „Programme/Dateien durchsuchen“ ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  2. Erweitern Sie „Computerkonfiguration“, erweitern Sie „Administrative Vorlagen“, erweitern Sie „System“, erweitern Sie „Internetkommunikationsverwaltung“ und klicken Sie dann auf „Internetkommunikationseinstellungen“.
  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf „Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren“ und ändern Sie die Einstellung auf „Aktiviert“.

Nach manuellem Löschen der Datei „fwtsqmfile00.sqm“ und einem Neustart des Rechners wird diese nicht mehr angelegt.

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Betriebssysteme

„Netzwerk 2“ umbenennen

Es ist zwar nur ein kosmetisches Problem, aber trotzem irritierend, daß Windows nach einem Routerwechsel die vorhandene Netzwerkverbindung plötzlich als „Netzwerk 2“ bezeichnet – zumal die Möglichkeit, dies zu ändern, auf den ersten Blick nicht unbedingt intuitiv ist.

netzwerkname

Unter Windows 7 ist hierzu mittels Rechtsklick auf das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste das „Netzwerk- und Freigabecenter“ zu öffnen. Anschließend in der Rubrik „Aktive Netzwerke anzeigen“ auf das Symbol neben dem zu ändernden Netzwerknamen klicken und es öffnet sich ein Fenster, in dem der Netzwerkname angepasst werden kann.

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Betriebssysteme

„Rufen Sie Updates für weitere Microsoft-Produkte ab“ funktioniert nicht

windows_update_kompatibilitaetSofern der Link innerhalb von Windows Update statt zu der erwarteten Einstellungsseite nur zum Hinweis „Verwenden Sie das Startmenü, um nach Updates zu suchen.“ und somit zu einer manuellen Endlosschleife führt, ist das Problem im Browser bzw. in dessen Einstellungen zu suchen.

Dass von Microsoft zum Aktivieren der Updates keine Browser von Drittherstellern unterstützt werden, ist vorhersehbar, aber leider erscheint die Fehlermeldung je nach System auch bei Verwendung des Internet Explorers.

Während mit dem Internet Explorer in der Version 10 die Aktivierung in der Regel problemlos klappt, scheitert der Link bei Verwendung der Version 11. Statt einer möglichen Deinstallation des Browsers hilft aber ein einfacher Trick: in den „Einstellungen der Kompatibilitätsansicht“ die Domain „microsoft.com“ hinzufügen. Interessanterweise ist diese Einstellung – obwohl zwingend notwendig – in den „Kompatibilitätslisten von Mircosoft“ nicht automatisch aktiviert.