Technik

Button für den Ruhezustand in Windows XP hinzufügen

23. August 2008 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

So nervig es auch ist, daß unter Windows XP der Button für den Ruhezustand im “Computer ausschalten”-Dialog erst nach Drücken der “Shift”-Taste angezeigt wird - im Artikel 893056 der Knowledge Base bietet Microsoft eine Lösung.

ruhezustand

Bis zum heutigen Tag ist der Fix für Service Pack 2 allerdings nur auf direkte Nachfrage bei Microsoft erhältlich - eine gute Gelegenheit, mal mit den ausgesprochen hilfsbereiten Mitarbeitern bei Microsoft zu telefonieren, trotzdem aber etwas nervig.

Freundlicherweise wurde der Fix aber in den Service Pack 3 für Windows XP mit integriert, so daß nach Installation nur noch die entsprechenden Änderungen in der Registry (und noch nicht mal ein Reboot) nötig sind:

  • Regedit starten

  • Zum Schlüssel ‘HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows’ navigieren

  • Den Schlüssel ‘System’ anlegen und in diesen wechseln

  • Den Schlüssel ‘Shutdown’ anlegen und in diesen wechseln

  • Das DWORD ‘ShowHibernateButton’ mit dem Wert ‘1’ anlegen

  • Regedit verlassen


Can't locate Encode/ConfigLocal.pm at line XX in Encode.pm

11. Juli 2008 · Programmierung · andreas · Kein Kommentar

Wenn Perl nach der Installation des Modules ‘XML-NamespaceSupport’ die Fehlermeldung ‘Can’t locate Encode/ConfigLocal.pm at line XX in Encode.pm’ ausgibt, hilft ein Aufruf von

enc2xs -C

Die entsprechende Doku findet sich bei CPAN.


Festplatten-Cloning selbstgemacht

17. Mai 2007 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Nachdem ich lange Zeit mit einer c’t-Heft-CD-Version von Acronis TrueImage gearbeitet hatte, endeten nach Austausch der PATA durch eine SATA-Platte alle Rücksicherungen mit einem Synchonisierungsfehler. Dieser schien zwar die Funktionsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen, es blieb aber ein ungutes Gefühl.

Eine Suche nach Alternativen brachte vor allem die Erkenntnis, daß der Markt relativ klein ist und eine Investition von rund 50 Euro das Minimum darstellt.

Wenn ich aber schon Geld ausgebe, dann soll auch gleich eine schon lange gewünschte Vorgehensweise umgesetzt werden: die Images werden nicht auf dem lokalen Rechner abgelegt sondern direkt über Netzwerk auf das in der Ecke stehende NAS FNS-1000 kopiert - eine Anforderung, die meist weg von der “günstigen” Home- zur teureren Professional-Variante und somit zu einer Ausgabe führt, die für die 1-2 Rücksicherungen / Jahr eindeutig zu hoch ist.

Eine weitere Recherche nach kostenlosen Alternativen blieb weitestgehend erfolglos - die meisten Programme wie z.B. partimage bieten NTFS-Support nur auf experimenteller Basis - womit wir wieder beim unguten Gefühl wären.

So wurde die Idee geboren, unter Verwendung bereits vorhandener Mittel die Sicherung selbst durchzuführen. Als Basis für das Sicherungssystem sollte die sowieso noch neben dem PC liegende Ubuntu-Live-CD her halten, als Werkzeug bietet sich - wie so oft unter Linux - dd an.

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Extended Partitions unter Vista

16. Februar 2007 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Schon zu seligen DOS-Zeiten war meine Platte gevierteilt: 1x System, 1x Temp, 1x Daten und 1x Games. Das System war hierbei in einer primären Partition untergebracht, die restlichen als logische Laufwerke in einer erweiterten Partition angelegt.

Nachdem die Datenträgerverwaltung von Vista glücklicherweise noch immer mittels Rechtsklick auf ‘Computer’ und ‘Verwalten’ zu finden ist, geht’s ans Einrichten: die ersten 3 Partitionen kann man - wie auch immer man klickt - nur als primäre Partitionen anlegen, die 4. wird dafür automatisch als logisches Laufwerk in eine erweiterte Partition gepackt. Vista macht das so und damit basta - auch wenn die Hilfe, die ins Microsoft Technet (zur Server 2003 Doku) linkt, was von Auswahl des anzulegenden Typs schreibt.

Eine kurze Suche im Netz bringt das ernüchternde Ergebnis, das dieses Verhalten wohl gewollt ist - und den ersten Kontakt mit dem Werkzeug diskpart.

Microsoft DiskPart Version, 6.0.6000 Copyright (C) 1999-2007 Microsoft Corporation. Auf Computer: SYDNEY DISKPART> select disk 0 Datenträger 0 ist jetzt der gewählte Datenträger. DISKPART> create partition extended Die angegebene Partition wurde erfolgreich erstellt. DISKPART> exit

Na bitte - nach dem Öffnen der Datenträgerverwaltung strahlt eine erweiterte Partition in leuchtendem Grün, in der nun mittels Rechtsklick logischen Laufwerke erstellt werden können.


Diskettenlaufwerk unter falschem Buchstaben

16. Februar 2007 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Nicht nur die Festplattenverwaltung von Vista führt zum Nachdenken, auch die Tatsache, daß das Diskettenlaufwerk, das schon seit Urzeiten (zur Erinnerung: Mensch und Gewohnheitstier) als Laufwerk “A:” im System vorhanden war, unter Vista plötzlich “B:” heißt.

Ein ernster Blick über die Computerverwaltung bringt leider keine sinnvollen Erkenntnisse - und somit bleibt nur die Suche nach alternativen Heilmethoden:

In der Registry gibt es den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices” - ein Hinweis darauf, daß unter Unix mittels “mount” eine Lösungsversuch möglich wäre - und siehe da, auch unter Windows gibt es was ähnliches, nur heißt es hier “mountvol.exe”.

C:\Windows\system32>mountvol b: /l \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\ C:\Windows\system32>mountvol b: /d C:\Windows\system32>mountvol a: \\?\Volume{ca86470a-be5e-11db-844e-806e6f6e6963}\

Anschließend ist das Diskettenlaufwerk wieder als “A:” zu finden, ein Zustand, der erfreulicherweise auch die bisherigen Reboots überlebt hat.