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Anwendungen

PC-Status: Geschützt

Gerade nach langer Zeit mal wieder den Windows XP-Modus gestartet und über die Statusmeldung der Microsoft Security Essentials gestaunt:

Das grüne Häkchen sowohl in der Tastleiste als auch in der Anwendung selbst (obwohl es da ja eigentlich ein weißer Haken auf grünem Grund ist) halte ich schon für seeeeeehr optimistisch.

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Betriebssysteme

Mit CMD.exe mehrere Unterverzeichnisse abarbeiten

Gegenüber den Möglichkeiten, die unter Unix-Systemen in z.B. der BASH zur Verfügung stehen, hat die mit Windows mitgelieferte CMD.exe einen eher schlechten Ruf. Microsoft hat zwar mit der Powershell im Laufe der Jahre eine leitsungsfähige Alternative geschaffen, die allerdings ohne entsprechenden Einarbeitungsaufwand alles andere als intuitiv funktioniert.

Will man sich einfach nur durch mehrere Unterverzeichnisse wühlen, reicht innerhalb einer Batch-Datei folgender Aufruf:

for /f "tokens=*" %%D in ('dir /b /s /a:d "[Wurzelverzeichnis]"') do (
 echo found %%D
 )

Der Platzhalter „[Wurzelverzeichnis]“ muß durch den entsprechenden Pfad ersetzt werden, wobei die umgebenden Anführungszeichen bei einem vorhandenen Leerzeichen innerhalb des Pfades beibehalten werden müssen.

Zwischen den Klammern können beliebige Befehle eingesetzt werden.

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Betriebssysteme

Nicht-Domänen-Rechner remote herunterfahren

In einer Domäne ist es recht einfach, einen Rechner remote heruterzufahren. Einfach an der Kommandozeile

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner

eingeben und sofern der ausführende Benutzer innerhalb der Domäne die benötigten Rechte hat, führt der angegebene Rechner den Befehl klaglos aus.

Nicht so trivial ist das Szenario bei Rechnern im z.B. heimischen Umfeld, wo nur selten eine zentrale Benutzerverwaltung aktiv sein dürfte:

shutdown -s -t 0 -m \\HerunterzufahrenderRechner
 HerunterzufahrenderRechner: Zugriff verweigert(5)

Als ersten Lösungsansatz stößt man meistens auf den Hinweis, sich zuerst mittels einer administrativen Netzerkverbindung gegenüber dem herunterfahrenden Rechner zu authentifizieren, wofür sich z.B. die Freigabe IPC$ anbietet:

net use \\HerunterzufahrenderRechner\ipc$
 Das Kennwort oder der Benutzername ist ungültig für \\HerunterzufahrenderRechner\ipc$

Geben Sie den Benutzernamen für "HerunterzufahrenderRechner" ein: Benutzer
 Geben Sie das Kennwort für "HerunterzufahrenderRechner" ein:
 Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

Unter Windows XP war dies schon vollkommen ausreichend, unter Windows Vista und Windows 7 wird allerdings weiterhin der Zugriff verweigert. Wie der KnowledgeBase-Artikel „Description of User Account Control and remote restrictions in Windows Vista“ erklärt, handelt es sich hierbei um ein Feature und keinen Bug:

When a user who is a member of the local administrators group on the target remote computer establishes a remote administrative connection by using the net use * \\remotecomputer\Share$ command, for example, they will not connect as a full administrator. The user has no elevation potential on the remote computer, and the user cannot perform administrative tasks.

Um auch über das Netzwerk verbundenen, lokalen Benutzern entsprechende Berechtigungen zu erteilen, ist das setzen des Registry-Schlüssels „LocalAccountTokenFilterPolicy“ innerhalb des Pfades

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

notwendig, dieser muß als DWORD mit dem Wert 1 angelegt werden.

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Betriebssysteme

Skript beim Herunterfahren von Windows XP ausführen

Um beim Start von Windows ein eigenes Skript automatisiert starten zu lassen gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber selbst die Funktion „Geplante Tasks“ bietet nur die Möglichkeit, einen Task entweder „Beim Starten des Computers“ oder „Beim Anmelden“ auszuführen:

geplante_tasks

Um jedoch beim Herunterfahren des PCs einen eigenen Befehl ausführen zu lassen, muß man etwas tiefer in der Werkzeugkiste kramen:

Unter „Start / Ausführen“ mittels Eingabe von „gpedit.msc“ den Gruppenrichtlinieneditor aufrufen. Anschließend kann wahlweise entweder unter „Computerkonfiguration“ oder „Benutzerkonfiguration“ der Punkt „Windows-Einstellungen“ geöffnet werden und bei „Skripts (Start/Herunterfahren)“ der gewünschte Eintrag angelegt werden.

Hierzu einfach „Herunterfahren“ doppelklicken und mittels „Hinzufügen“ einen eigenen Eintrag anlegen.

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Hardware

Grafikkarten-Lüfterregelung mit RivaTuner

Zwar ist die Palit GTX260 Sonic 216SP dank des vom Referenzdesign abweichenden Kühlers halbwegs leise, im 2D-Betrieb nervt der Lüfter mit seiner Standardeinstellung von 40% aber trotzdem deutlich mehr, als er eigentlich müsste.

Wird die Lüftergeschwindigkeit mittels RivaTuner auf 25% gedrosselt, so bleibt selbst im Sommer die Core-Temperatur bei normaler Desktop-Arbeit unter 50°C und die Karte ist fast unhörbar – das Problem ist nur, den Lüfter im Bedarfsfall wieder automatisch auf die benötigte Geschwindigkeit zu beschleunigen.

Während bei den älteren RivaTuner-Versionen die Steuerung über den „Launcher“ mit Hilfe von Schwellenwerten noch wunderbar funktionierte, tritt bei der neuen Steuerung über den „Scheduler“, bei der Temperaturbereiche angegeben werden, folgendes Verhalten auf:

  • Die Karte wird belastet und die GPU erwärmt sich.
  • Die Temperatur steigt in den nächsthöheren Temperaturbereich, der Lüfter dreht schneller und die GPU-Temperatur sinkt.
  • Die Temperatur sinkt in den nächst niederen Bereich und der Lüfter dreht langsamer.
  • Die Temperatur steigt wieder an und das Spiel beginnt von vorne.

Zwar kann mit Hilfe der „Data sampling period“ und „Task freezing period“ einem ständigen Hin- und Herschalten etwas entgegenwirkt werden – zur nervenschonenden Funktion sind aber eine Menge Tasks in kleinen Abständen notwendig, was jede Menge Handarbeit und Fehlerquellen bedeutet. Glücklicherweise gibt es eine Alternative, denn unter „Low-leve sytem tweaks“ bietet RivaTuner auch eine direkte, temperaturabhängige Lüftersteuerung.