Musik

Blitzlichtgewitter bei Apocalyptica

17. März 2023 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Ich bin noch alt genug, um mich erinnern zu können, daß früher(TM) die Beleuchtung bei Konzerten tatsächlich die Musiker auf der Bühne aus Sicht der Zuschauer beleuchtet hat.

Leider hat in den letzten Jahren immer mehr die Leuchtrichtung gewechselt und während Musiker teilweise nur noch vertikal beleuchtet werden, gibt es seit einiger Zeit eine neue Spielart: Beleuchtung von hinten.

Apocalyptica

Führt dies in der Regel dazu, daß der Zuschauer mehr Schattenspiel als Lightshow sieht, beweisen Apocalyptica auf der aktuellen Tour, daß man jeden Unsinn noch steigern kann:

Während bei den eher ruhigen Parts das Licht neumodisch-erträglich war, wurden mit steigendem Tempo der Musik hauptsächlich Blend-Scheinwerfer in Richtung des Publikums eingesetzt und dies natürlich im Blitzlichtgewitter-Modus. Leider waren meine Augen damit genauso überfordert wie meine Kamera, so daß obiges Standbild dem Live-“Erlebnis” nur ansatzweise gerecht wird.

Apocalyptica

Schade, ich hätte mir das Konzert auch gerne angesehen statt gefühlt die halbe Zeit mit geschlossenen Augen oder Hand vorm Gesicht vor der Bühne zu stehen.


Epica 2005-11-29 Bildergalerie

09. März 2023 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Epica am 29. November 2005 im Colos-Saal in Aschaffenburg


Hammerfall 2007-06-23 Bildergalerie

02. März 2023 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Hammerfall am 23. Juni 2007 beim Bang Your Head Festival in Balingen


Hörenswert #102: Teramaze - Easy Lover

14. Februar 2023 · Hörenswert · andreas · Kein Kommentar

Link zu Youtube

Teramaze haben “Easy Lover”, im Original von Phil Collins & Phillip Bailey, neu eingespielt. Mit zurück in Bild und Ton ist auch Nathan Peachey, der zuletzt auf dem Album “Her Halo” zu hören gewesen war und ab sofort wieder Teil der Band ist.


Shemekia Copeland - Done Come So Far

10. Februar 2023 · Audio · Klaus Seiler · Kein Kommentar

Shemekia Copeland - Done Come So Far (Cover)Shemekia Copeland, in unseren Breiten so gut wie unbekannt, in den USA ist sie auf bestem Wege, eine der ganz großen Hausnummern im Blues zu werden. Sie steht mittlerweile nach meiner Ansicht z.B. einer Koko Taylor in Nichts nach und hat bereits mit Genre-Größen wie B.B. King oder Dr. John gearbeitet, dazu kommen einige renommierte Awards im Blues-Bereich. Und ist übrigens die Tochter des großen Johnny Copeland.

Aber zum Album: die Vocals sind energetisch, Shemekia Copeland hat Blues & Soul schlicht in den Genen, im Blut, in den Venen und überhaupt. Einer der Glanzpunkte des Albums ist der Gospel “Gullah Geechee”. Sie zeigt, daß sie -nur mit Banjo und kleinem Chorus begleitet- einen solchen Song ganz locker alleine tragen kann, besser geht es kaum.

Ein Gast namens Sonny Landreth darf natürlich auch nicht fehlen und veredelt den urigen Swamp-Blues “Done Come Too Far” bei mir zumindest in Richtung Gänsehaut. Ein ganz starker Song, ohne Zweifel. Wenn es dann noch ein astreines Stück Zydeco sein darf: “Fried Catfish And Bibles” tönt so, wie man sich die Musik etwas später am Abend in einem Club des French Quarter vorstellt…..und zwar auch noch abseits der dort üblichen Klischees.

Summa summarum: für Blues-Fans eine ganz dicke Empfehlung.