Konzertbericht

Amaranthe / Epica / Charlotte Wessels 2026-03-22

27. März 2026 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Am 22. März fand die gemeinsame “Arcane Dimeonsions”-Tour von Epica, Amaranthe sowie Charlotte Wessels in der Jahrhunderthalle in Frankfurt ihren Abschluss.

Eine der ersten Dinge, die auf dem Weg zum Halleninneren auffielen, waren die Merchandise-Preise: ein einfaches Tour-Shirt ab 40€ ist schon mehr als leicht überzogen … 25€ oder 30€ hätten meines Erachtens auch gereicht.

Für alle Bands galt, daß innerhalb der ersten zwei bis drei Songs der jeweilige Mixer hörbar damit beschäftigt war, den Sound auszubalancieren und vor allem den Bass einzufangen. Keine Ahnung, ob man dies mit einem erweiterten Soundcheck hätte verhindern können, aber 2003 bei Iron Maiden war der Effekt in der Halle ähnlich.

Durchweg nervig war - wieder einmal - das Licht. Ich stamme noch aus einer Generation, die es gewohnt ist, daß man die Leute auf der Bühne beleuchtet und nicht das Publikum. Wurde dies bei Epica Dank der Videoleinwand noch halbwegs kompensiert, war während Amaranthe das Licht zu weiten Teilen unangenehm. Die eingesetzten Laser hatten zwar durchaus Retro-Charme, aber die hauptsächlich in Richtung Publikum ausgerichteten Scheinwerfer und LED-Elemente einen recht hohen Blend- und Nervfaktor.

Charlotte Wessels

Charlotte WesselsDaß Delain mehr waren als die Summe der einzelnen Musiker wurde spätestens mit dem Split 2021 deutlich. Während die Songs von Charlotte Wessels besonders in der “Tales from Six Feet Under”-Phase nicht das Level ihrer ehemaligen Band erreichen konnten, ist ihre Nachfolgerin bei Delain leider auch kein vollwertiger Ersatz.

Umso gespannter war ich, wie das Songmaterial im Live-Umfeld wirkt und konnte zufrieden feststellen: die Songs machten live deutlich mehr Spaß als auf Konserve. Als besonderes Bonbon zum Tourabschluss gab es “Dopamine” als Duett mit Epica-Frontfrau Simone Simons.

Die Performance der Band, die größtenteils aus ehemaligen Delain-Mitgliedern besteht, war ebenfalls auf durchgängig hohem Niveau und insbesondere Keyboarderin und Background-Sängerin Sophia Vernikov sticht in ihrer Vielseitigkeit positiv hervor.

Im Vergleich zu den beiden nachfolgenden Bands war die Optik auf’s Wesentliche reduziert und bis auf den blumigen Mikroständer weitestgehend ohne Spielereien oder Effekte.

Epica

EpicaDie Erwartungen an Epica waren hoch und um es kurz zu machen, die Band hat diese problemlos erfüllt.

Schön war zu hören, daß hier und da etwas um- oder neuarrangiert wurde. Dies macht das Live-Erlebnis deutlich intensiver und interessanter als notengetreues Nachspielen von Studioversionen. Zu “Sirens - Of Blood and Water” kamen Charlotte Wessels und Elize Ryd auf die Bühne, so daß der Song auch live mit drei weiblichen Sängerinnen präsentiert werden konnte. Appropos Sängerin - es ist schon beeindruckend, daß zum Tourabschluss bei Frontfrau Simone Simons keinerlei Müdigkeitserscheinungen zu hören waren und sie von der ersten bis zur letzten Minute eine überzeugende Performance ablieferte.

Auch wenn Coen Janssen nicht mehr über die komplette Bühnenbreite fahren darf, war der Bühnenaufbau mit großer Leinwand hinten und einer breiten Leinwand vorne gelungen und die Visualisierungen während des Konzerts beeindruckend. Eine nette Idee war auch, während “Cry For The Moon” mit Live-Kamera auf und von der Bühne zu filmen und so auch zumindest einen Teil der Crew live auf Leinwand zu bringen.

Die größte Überraschung in der Setlist war, daß der Auftritt ohne “Consign To Oblivion” zu Ende ging - bisher hatte jedes von mir besuchte Epica-Konzert mit diesem Song geschlossen.

Amaranthe

AmarantheMit Amaranthe habe ich so meine Probleme, weshalb ich es auch schade fand, daß sie als Headliner in Frankfurt gesetzt waren. Schon auf Platte kann mich die Band nicht so richtig abholen und auch live fand ich das Dargebotene lediglich “ok”. Vor allem bei den Songs mit dreistimmigem Gesang (oder eher zweistimmigem Gesang und einstimmigem Gegrowle) verstehe ich so gut wie kein Wort und kann die Titel außerhalb der meist schunkeligen Refrains nur schwer unterscheiden.

Dazu fehlt ein Keyboarder auf der Bühne und haufenweise Samples vom Band vermitteln zumindest mir kein Live-Gefühl. Dies wurde umso schmerzlicher bewusst, als man für einen halben Song dann doch ein von Gitarrist Olof Mörck bedientes Keyboard auf die Bühne stellte und gleichzeitig auch bewies, daß mit Elize Ryd die mit Abstand schwächste Sängerin des Abends gerade das Mikro in der Hand hielt.

Letztendlich ging es wohl nicht nur mir so, man hat gemerkt, daß es nach Epica leerer in der Halle wurde und im Verlaufe von Amaranthe sich das Publikum dann deutlich sichtbar lichtete. Da hat sich dle altersgerechte Wahl eines Sitzplatzes durchaus bezahlt gemacht, denn den Auftritt von Amaranthe hätte ich sicherlich nicht komplett “durchgestanden”.


Blitzlichtgewitter bei Apocalyptica

17. März 2023 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Ich bin noch alt genug, um mich erinnern zu können, daß früher(TM) die Beleuchtung bei Konzerten tatsächlich die Musiker auf der Bühne aus Sicht der Zuschauer beleuchtet hat.

Leider hat in den letzten Jahren immer mehr die Leuchtrichtung gewechselt und während Musiker teilweise nur noch vertikal beleuchtet werden, gibt es seit einiger Zeit eine neue Spielart: Beleuchtung von hinten.

Apocalyptica

Führt dies in der Regel dazu, daß der Zuschauer mehr Schattenspiel als Lightshow sieht, beweisen Apocalyptica auf der aktuellen Tour, daß man jeden Unsinn noch steigern kann:

Während bei den eher ruhigen Parts das Licht neumodisch-erträglich war, wurden mit steigendem Tempo der Musik hauptsächlich Blend-Scheinwerfer in Richtung des Publikums eingesetzt und dies natürlich im Blitzlichtgewitter-Modus. Leider waren meine Augen damit genauso überfordert wie meine Kamera, so daß obiges Standbild dem Live-“Erlebnis” nur ansatzweise gerecht wird.

Apocalyptica

Schade, ich hätte mir das Konzert auch gerne angesehen statt gefühlt die halbe Zeit mit geschlossenen Augen oder Hand vorm Gesicht vor der Bühne zu stehen.


Bang Your Head 2003

12. April 2021 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Dokken

DokkenWas es bedeutet, wenn ein Musiker so richtig im Hit-Fundus wühlen kann, konnte man im Laufe des Festivals zum ersten Mal bei Don Dokken feststellen. Selbst für Leute, die nur mit einer “Greatest Hits der 80’er” (z.B. der Live-Scheibe “Beast From The East”) vertraut waren, war jede Menge bekanntes Songmaterial mit bei, von “Kiss Of Death”, “When Heaven Comes Down”, “Into The Fire” bis zu “In My Dreams”.
Leider war Don Dokken selbst in einer nicht ganz so meisterlichen Verfassung (oder Stimmung?) wie seine Setlist. Zwar konnte man weder an der gesanglichen Leistung als auch an der musikalischen Performance allzu viel aussetzen, aber viele Bands haben sich an den beiden Tagen deutlich mehr an “den Arsch abgespielt”.

So hatte man eher den Eindruck, eine solide Show eines Musikers zu sehen, der schon mal “ganz oben” war und es nicht mehr für nötig hält, mehr als Standard zu geben - wobei dieser zugegebenermaßen immer noch recht hoch ist. Bezeichnend war auch die Tatsache, daß es Don Dokken noch nicht mal für nötig hielt, seine Mitmusiker vorzustellen, so daß man nach der Show so manches “Wer war das eigentlich?"-Quiz belauschen konnte.

DIO

Daß sich das Besetzungskarussell im Musikbusiness bei manchen Bands rapide dreht ist nichts neues und so hatte sich auch bei DIO, der noch im Frühjahr stolz verkündet hatte endlich wieder eine feste Band zusammenzuhaben, schon wieder was getan: Gitarrist Doug Aldrich hat es vorgezogen, in Zukunft mit David Coverdale als Whitesnake durch die Lande zu ziehen.
Glücklicherweise hat DIO genau das Richtige getan und den besten Gitarristen zurückgeholt (so lange war die Trennung ja auch noch nicht her), den er jemals in seiner Band hatte: Craig Goldie - mit dem er zumindest die Sommerfestivals und eine ausgedehnte USA-Tour bestreiten wird. Ob und wie’s dann weitergeht, bleibt abzuwarten - DIOs Website zeigt bei “the band” jedenfalls immer noch Doug Aldrich als Gitarristen.

Der Rest der Besetzungsliste blieb gegenüber der letzten Tour & Album unverändert: am Baß Ronnies alter Weggefährte Jimmy Bain (der irgendwie noch älter aussah, als er wahrscheinlich ist), Simon Wright am Schlagzeug und Scott Warren (der als einziger namentlich nicht vorgestellt wurde) an den Keyboards.
Schon der Opener “Killing The Dragon” zeigte, wo’s im Rest des Sets hingehen würde - DIO hatten sich ganz darauf konzentriert, neben den “muß man spielen”-Hits wie “The Last In Line” und “Holy Diver” hauptsächlich in der härteren Kiste des reichhaltigen Fundusses zu graben. Natürlich wurden auch die Bands, in denen Ronnie James Dio bisher gespielt hatte, mit einigen Songs gewürdigt - so gab es neben Black Sabbaths “The Mob Rules” auch “Rising” und ein “Man On The Silver Mountain”/“Long Live Rock’n’Roll”-Medley aus der Zeit mit RAINBOW.

Die Band zeigte sich in bester Laune und mit einer enormen Spielfreude ausgestattet und verneigte sich mehrmals vor den zahlreich anwesenden Fans; Altmeister Ronnie James Dio war sich sogar nicht zu schade dafür, bäuchlings auf das Ende des Catwalks zu krabbeln, um die erste Reihe abzuklatschen und ein DIO-Banner entgegenzunehmen.
Da kann man sich nur wünschen, daß Craig Goldie bleibt und uns demnächst “Magia - The Second Chapter” ins Haus steht!

U.D.O.

U.D.O.Wenn sich jemand beim aktuellen “Bang Your Head” eine “1” mit ganz vielen Sternchen verdient hatte, dann war es sicherlich Udo Dirkschneider. Nicht nur, daß er in den beiden Tagen einen wahren Interviewmarathon hinter sich brachte, er lieferte zusammen mit seiner Band auch eine der besten Shows (vielleicht sogar DIE beste Show) des ganzen Festivals ab und wäre wahrlich einer Headliner-Position würdig gewesen.

Schon beim Aufbau konnten aufmerksame Beobachter einen kleinen Fingerzeig erhaschen, was denn in den nächsten rund 45 Minuten zu erwarten war - auf der Rückseite der Marshall-Boxen von Stefan Kaufmann prangte blütenweiß das Accept-Logo. Und so enttäuschte U.D.O. die vielen Fans auch nicht und hatte eine Festival-Setlist zusammenstellt, die kaum Wünsche offen ließ - vielleicht sollten OVERKILL mal ein paar Nachhilfestunden buchen! Dirkschneider, Kaufmann und Band spielten neben den eigenen Werken “Man & Machine” und “Holy” die Hitparade der Accept-Klassiker, von “Metal Heart” über “Balls To The Wall” bis hin zum abschließenden “Fast As A Shark”. Die Publikumsreaktionen waren dementsprechend - von der Bühne bis zum FOH-Turm war ein einziges Meer an ausgestreckten Armen zu sehen und bei den Refrains sang wirklich jeder mit.

Daß es trotzdem noch was zu meckern gab, lag wohl mehr an der Kürze der Zeit - denn Accept-Alben wie “Russian Roulette” oder “Objection Overruled” neben den eigenen Werken wie “No Limits” übergehen zu müssen ist schmerzlich, zeugt von der Qualität der restlichen Songs.

Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen fehlte der Konzertbericht zum Bang Your Head 2003 die letzten rund 17 1/2 Jahre hier im Blog. Die Fotos wurden im Gegensatz zu späteren Konzertbesuchen noch mit einer Kodak DC3800 aufgenommen.

Alice Cooper / Dogs D'Amour 2002-11-30

02. Februar 2020 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Daß im Schwabenländle gerne gespart wird, ist kein großes Geheimnis. Trotzdem hatte man keine Kosten und Mühen gescheut, um Altrocker Alice Cooper zusammen mit seiner kompletten Show in den Glaspalast nach Sindelfingen zu holen.

Gespart wurde woanders – nämlich an dem bei allen Personalchefs immer wieder beliebten Kostenfaktor “Personal”. Die beiden Mädels an der Abendkasse glänzten durch Unfreundlichkeit und “Hier werden Sie garantiert nicht geholfen”-Einstellung und daß die Rechnung, 5.000 Leute in weniger als einer Stunden durch zwei schmale Eingangstüren zu schieben nicht aufgehen kann, sollte auch einem schwäbischen Hallenchef klar sein. Dazu wurde an beiden Türen so intensiv durch- und untersucht, als würde man gleich auf der Bühne den amerikanischen Präsidenten persönlich bejubeln dürfen.

Dogs D’Amour

So gingen die DOGS D’AMOUR (die für die verhinderten L.A.GUNS eingesprungen waren) denn auch planmäßig auf die Bühne, als noch ein nicht unbeträchtlicher Teil des Publikums die Hallenansicht von Außen genießen durfte. Nicht, daß sie viel versäumt hätten – aber freundlicherweise wurden die Kontrollen offensichtlich gelockert und die Leute strömten in die Halle. Die DOGS lagen mit ihrem Ami-Rock genau im Mittelpunkt zwischen interessant und uninteressant, soll heißen sie taten keinem weh, begeisterten aber auch nur wenige so richtig.

Alice Cooper

Alice CooperDann war die Stunde des Meisters gekommen und Alice Cooper entführte das Publikum nach Dragontown, der gefährlichsten Stadt auf dem Brutal Planet. Weder das Setup noch die Setlist unterschieden sich wesentlich von dem auf “Brutally Live” veröffentlichten Material, nur hier und da wurde ein Song durch einen brandneuen oder steinalten ausgetauscht – auf Material aus der Zeit Anfang der 80’er mußte man (mal wieder) verzichten.

In der Begleitband gab es ebenfalls einige Änderungen, die sich aber mehr optisch denn musikalisch bemerkbar machten, wobei die teilweise recht skurrile Optik natürlich auch ein Teil der Show ist. Vor allem der Bassist könnte mit seinem blau blinkenden Brust-Panel Darth Vader Konkurrenz machen!

Sämtliche Frauenrollen während der Show wurden von Alice’s Tochter Calico Cooper übernommen, die sowohl im Lederoutfit, als Krankenschwester und als Britney Spears (im passenden Pepsi-Look) im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur machte und von Papi mehrere Male um die Ecke gebracht wurde.

Gelungen auch der Rauswerfer – nach der Bandansage “Die Show ist beendet, ihr habt überlebt. Und nun geht.” war wohl jedem klar, daß es keine Zugaben mehr gibt.

Ursprünglich für das Underground Empire geschrieben und dort in überarbeiteter Version veröffentlicht.
Originalversion vom 11.01.2003, das Photo wurde von Stefan Glas zur Verfügung gestellt.

Monsters Of Rock 2016-06-17

21. Juni 2016 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar
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It has been quite a while since the last “Monsters of Rock” festivals and so the Rainbow rising again seems to be a perfect opportunity to bring the trademark back to life. Originally advertised as “Ritchie Blackmore´s Rainbow and Guests” the guests revealed shortly after were Thin Lizzy and Manfred Mann’s Earth Band.

According to German newspaper FAZ, about 15.000 fans attended at Loreley which brought the location to its limits: people had to wait for more than half an hour to get into the festival area while slipping on a muddy something that might have been a green field a few days ago and had to wait for ages until being able to leave the parking areas with their cars.

Thin Lizzy

Thin LizzyAs there’s no “real” Thin Lizzy these days, the band performing the songs consists of the two authentic members Scott Gorham on guitar and Darren Wharton on keyboards, accompanied for quite some years by Ricky Warwick on vocals and Damon Johnson handling the second guitar. While Aerosmith is on hold for quite some time, the band members seem to look for interesting side jobs and so the bass spot is taken by Tom Hamilton while the originally announced Mikkey Dee, currently helping out the Scorpions, is replaced by Judas Priest drummer Scott Travis.

Thin Lizzy concentrate on playing well know stuff including “Jailbreak”, “Dancing In The Moonlight”, “Bad Reputation”, “The Boys Are Back In Town” and “Whiskey In A Jar”, surpassing most visitors expectations and leaving quite an impression on the majority of the crowd.

Manfred Mann’s Earth Band

Manfred Mann's Earth BandSecond band of the evening is Manfred Mann’s Earth Band featuring the still “new guy” Robert Hart (although being in the band since 2011) on vocals and a drummer who doesn’t look like Jimmy Copley who’s still listed on the bands official site as being their drummer.

The Earth Band plays a solid set with no big surprises – neither in the songs they choose nor in the solo parts. Especially the first half of the set feels way to relaxed and laid back for being a “Monster of Rock” and so the vibes need until “Blinded By The Light” to catch most of the audience. This might also be caused by the lack of a real frontman. Robert Hart is a good singer and team player, but lacks some of the positive aspects of the lead singer’s disease which you need to enthuse such a large audience.

Ritchie Blackmore’s Rainbow

RainbowThe announcement of “Ritchie Blackmore’s Rainbow will be performing the music of Rainbow and Deep Purple” should have already told people there will be some Deep Purple material in the setlist – however using “Highway Star” as first track following the classic Rainbow intro feels like an awkward choice. Singer Ronnie Romero does an OK job on the vocals, but his voice might not fit too well to the MKII vocal parts, a problem Joe Lynn Turner also experienced during the “Slaves and Masters” era. The instrumental section also scores nothing higher than an OK, with especially Jens Johannson staying behind expectations.

Things improve with “Spotlight Kid” as second track, a classic Rainbow tune and the vocals being a perfect match for Ronnie Romeros voice. Same goes for “Mistreated” and “Since You’ve Been Gone”, followed by “Man On The Silver Mountain”, a song which Ronnie Romero dedicates to the original man on the silver mountain – Ronnie Dio.

During the first chords of “Catch The Rainbow” it is already clear that one of the highlights is about to come and the performance offers nothing less than the highlight of the evening. “Difficult To Cure” opens the solo section which ends with “Perfect Strangers”, another Deep Purple tune showing the same weaknesses as “Highway Star” at the beginning of the set.

Next in line is “Child In Time”, a song not played for quite a while by Deep Purple, followed by “Long Live Rock’n’Roll”, a Rainbow tune including some heavy sing-along with the crowd. During an interview prior to the shows Ritchie Blackmore had already announced that the set would include “Stargazer” which follows as the second highlight of the show.

Sadly, when the majority of the audience still is close to heaven on top of the wizard’s tower, a crash landing starts with the final tracks, “Black Night” followed by “Smoke On The Water” – songs played way too often by Deep Purple themselves and any cover band on this planet.

This ends the evening with some mixed feelings.

The lineup consisting of Ritchie Blackmore on guitars, Ronnie Romero on vocals, Jens Johansson on keyboards, Bob Nouveau on bass and David Keith on drums created a memorable night seeing the Rainbow rising again. Besides some glitches and instrumental weaknesses (which are IMHO perfectly normal for a band that is standing together on the big stage for their first show) the time flew and the concert was quite enjoyable.

The setlist on the other hand was disappointing. Leaving out a couple of Rainbow must haves (“Temple Of The King”, “Street Of Dreams”, “Sixteenth Century Greensleeves”, “Kill the King”, “Stone Cold”, …) and playing stuff that Deep Purple still include in every single show feels like a waste of time.

However – being able to experience “Catch The Rainbow” and “Stargazer” live was alone worth the trip to Loreley.