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Children Of Riot – Children Of Riot

Ob es den CHILDREN OF RIOT gelingen wird, solche Tumulte zu verursachen, wie ihre Eltern mit ihrer Musik, wage ich zu bezweifeln. Die Musik der Tumultkinder ist alles andere als kindisch, ganz im Gegenteil: CHILDREN OF RIOT bieten Metal, der wohl etwas in die Power-Richtung driftet und der im großen und ganzen ziemlich abwechslungsreich und interessant gehalten wurde. Als wirklichen Schwachpunkt empfinde ich eigentlich nur den Sänger, der für meinen Geschmack streckenweise zu langweilig und einfallslos wirkt. Für ?? DM bei: Adresse.

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Branded – Eternal Soul

Ziemlich leichtverdauliche Kost liefern BRANDED auf ihrem „Eternal Soul“-Demo. Die erste Seite glänzt durch „Ballad Of The Sad Dreamer“ und „When The Wind Will Be Whispering“ – zwei Balladen – und fiel mir vor allem deshalb besonders auf, weil ich nach extrem kurzer Zeit das Tape schon wenden mußte. Seite 2 bietet dann mit „Break The Ice“ und dem Titeltrack „Eternal Soul“ auch nichts weltbewegend Neues. „Don’t ask no questions, Don’t tell me no lies, Don’t fall in depressions – Let’s break the ice“ – Leider warte ich immer noch darauf, daß das Eis bei mir bricht. Ein Tape, daß man nicht unbedingt haben muß.

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Birgil Kills Straight – Flight Of The Beagle

Der Phantasie mancher Menschen scheint einfach keine Grenze gesetzt zu sein, zumindest wenn es darum geht, sich einen besonders ausgefallen Bandnamen aus den Fingern zu saugen. Und so landete die Band dann wahrscheinlich beim achten oder neunten Finger bei obigem Namen und erhält (zumindest von meiner Seite) den Preis für den originellsten Bandnamen in dieser Ausgabe. Nachdem ich es dann endlich geschafft hatte, den Namen fehlerlos zu lesen und auch wieder zu tippen, wanderten meine Finger zur PLAY-Taste (ABSPIEL-Knopf – für die Deutschfanatiker unter euch).

Die Musik der BIRGILs (ich hoffe, man nimmt mir diese Abwandlung nicht krumm) kann leider mit der Originalität des Bandnamens nicht ganz mithalten. Zwar ist der in klaren Linien strukturierte Metal alles andere als schlecht, aber leider bietet er auch nichts weltbewegend neues. Desweiteren hat die Band – zumindest aus meiner Sicht – noch einen weiteren, viel schwerwiegenderen Schwachpunkt: der Gesang. Das Organ von Jason (weiterer Name nicht bekannt) klingt irgendwie ziemlich nach Ozzy (der mit „ZZY“ nicht „SSI“) im Stimmbruch und reicht leider nicht an das Niveau der anderen Musikkomponenten heran. Alles in allem bleibt also ein Tape recht soliden Metals, das allerdings an einigen Stellen durchaus noch verbesserungswürdig wäre.

Erhältlich ist das Teil für ?? DM bei: Adresse.

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Asgard – Asgard

Einen ziemlich lieblos gemachten Eindruck mach die „Demo“-Demo von Asgard auf mich. Unbetitelt, in einer normalen Tapehülle, ohne Cover, Texte oder Auflistung der „Mitwirkenden“ – da bleibt außer der Kassette an sich nicht mehr viel übrig. Nur die Namen der Songs wurden auf dem Tape verewigt. Also hilft nur noch ein Blick ins Info. Bei „Demo“ handelt es sich um die erste Demo von ASGARD, die im Juni 1992 aufgenommen wurde. Ich richtete mich nach der freundlichen Aufforderung „alles weitere entnehmen Sie bitte der Kassette“, schob diese in mein Tapedeck und drückte auf Play. Leider wurde auch hier mein erster Eindruck nicht revidiert. Die Musik, Metal (was sonst !?!), an sich nicht schlecht gemacht, verlor sich in einem Soundbrei, der mich unweigerlich an die uralten Motörhead-Alben erinnerte. Es erwartet ja niemand eine lupenreine CD-Produktion, aber die einzellnen Instrumente sollte man schon auseinanderhalten können. Da sich auch die Stimme des Sängers mehr im Brei verliert, als sie brilliert, möchte ich auf eine genauere Wertung der Musik an dieser Stelle verzichten. Für 10 DM bei: Adresse.

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Appomatox – Seal Your Fate

Mit recht melodischem Metal kommen APPOMATOX aus Geislingen daher. Die Musik an sich ist ziemlich gut, auch wenn beim Song „Fate“ der Gesang etwas zu sehr an HELLOWEEN erinnert (aber wirklich nur etwas) und sich die Texte an manchen Stellen ein bißchen zu zwangs-gereimt anhören. Da mir zur Band leider keine über das Tape hinausreichende Infos vorliegen, bleibt mir eigentlich nur noch, Euch zu erzählen, was ihr für Eure ?? DM erhaltet: Ein 5-Track-Tape, eingepackt in ein Booklet, in dem sich sowohl ein Bandphoto als auch die kompletten Texte befinden und mit dem Abbild eines menschlichen Wesens auf dem Cover, bei dem ich leider bis jetzt noch nicht definitiv feststellen konnte, welchen Geschlechts es denn sein soll. Erhältlich bei: Adresse.