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Belinda Carlisle – Real

„Spinnen die beim UNDERGROUND EMPIRE jetzt total? Haben die etwa auf der letzten Party zuviel Weichspüler geschluckt?“ – Nein, haben wir nicht. Aber BELINDA CARLISLE ist nun mal jemand, der schon seit über Zehn Jahren im Geschäft ist und auch seither immer recht gute Alben abgeliefert hat, die man zumindest teilweise auch in den Bereich Rock stecken könnte. Der eine oder ander von Euch kennt sie vielleicht noch aus seiner Jugendzeit, als sie als Sängerin der GO GO’s mit ihren Kolleginnen ein paar recht nette Fun-Rock-Scheibchen ablieferte, oder erinnert sich noch an Hits wie „Circles In The Sand“, „Leave A Light On“ oder „La Luna“.

Lange Rede – kurzer Sinn, um was es eigentlich hier gehen sollte ist ihr neues Album „Real“, das vor einigen Wochen veröffentlicht wurde. Und hierzu waren meine Vorab-Befürchtungen doch recht groß.

Nachdem sie vor vier Jahren mit „Runaway Horses“ ein erstklassiges Album hinlegte, das auch heute noch in meiner persönlichen Top-10 zu finden ist, kam mit dem letzten Album dann ein gewaltiger „Ausrutscher“ in Richtung „Computer-Pop“. Doch glücklicherweise muß sie es auch selbst gemerkt haben, daß ihr letztes Werk nicht so das Wahre war, und ging mit „Real“ wieder einen Schritt in die richtige Richtung. Zwar wäre es immer noch irreführend, ihr neues Album als Rock einzustufen, aber zumindest das Prädikat „gut gemachter Pop der nicht allzu schnulzigen Gangart“ kann man dem Album verleihen. Hört doch ‚mal rein.

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Tapes

Zarathustra – Zarathustra

zarathustra-zarathustraDas auffälligste an ZARATHUSTRAs selbstbetiteltem Tape ist wohl das Cover Hier wurde wieder einmal ein altbekanntes Motiv der einschlägigen Literatur ausgegraben: zwei sich liebende junge Menschen, ein Junge und ein Mädchen, die Hand in Hand durch den Wald spazieren und langsam aber sicher eine einsame Waldhütte ansteuern Ihr ahnt sicher schon, worum es sich dreht, es handelt sich um die Geschichte von Hans und Grete, bzw. deren jugendfreie Version „Hänsel und Gretel“.

Warum diese lange Einleitung? Ihr werdet wohl genau so überrascht sein wie ich es war, aber bei diesem Tape handelt es sich tatsächlich um ein Konzept-Tape über eben diese weitbekannte Story. Die Musik ZARATHUSTRAS braucht sich hinter dem Text-Konzept nicht zu vesteckeri. ZARATHUSTRA bieten melodisch angehauchten Metal, der mich an manchen (wenigen) Stellen etwas an HELLOWEEN erinnerte.

Wer dieses zudem noch sauber produzierte Demo mit gutem Sound (Aufnahme in DDA) sein eigen nennen möchte, melde sich mit 13.- DM bei folgender Adresse: Adresse.

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Tapes

Wastegate – Wastegate

wastegate-wastegateWenn ich ehrlich bin, muß ich zugeben, daß mir WASTEGATEs ’92er Demo anfangs überhaupt nicht gefallen hat. Aber wie heißt’s so schön: kommt Zeit, kommt Gefallen (?!?). Und so schafften es WASTEGATE dann auch nach einiger Zeit, sich in mein Gehör zu spielen.

Daraus jetzt aber zu schließen, daß WASTEGATE zur Progressiv- oder Prügel-Ecke gehören (auf die ich beide nun mal nicht so arg kann), führt auf den falschen Weg. WASTEGATE spielen recht ’normalen‘ Power Metal, was aber keinesfalls abwertend gemeint ist. Gewöhnungsbedürftig ist hauptsächlich der Gesang von Maikl, dem’King of Meat‘, wie er im Info bezeichnet wird, und der noch ein bißchen an sich arbeiten müsste.

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Tapes

Warpath – Warpath

warpath-warpathLet’s move, boys and girts. Sattelt Opas Trabbi, schnappt euch Omas Hackebeil und folgt mir auf den WARPATH…

Recht düster sieht die Sache ja aus: auf dem Cover ein strahlendweißer Totenkopf, und die Beschriftung der Kassette wie auch des Inlets sind fast komplett in freundlichem Rot gehalten, was wohl sichere Indizien dafür sein dürften, daß die Musik von WARPATH recht wenig mit radio-orientiertem Pop-Rock zu tun hat.

Die Jungens (fünf an der Zahl) spielen ziemlich brudolen und oggressiwen Power Metal, der an manchen Stellen durch ein paar Prisen Gruft bereichert wurde. Die Songs selbst sind (zumindest aus meiner Sicht) glücklicherweise meilenweit von hirnlosem Herumgebolze und -geschrubbe entfernt. Besonders erwähnenswert finde ich das etwas langsamere „Wardance“, das stimmungsmäßig absolut erste Sahne ist.

Wem nun das Wasser im Munde zusammengelaufen ist, und wer zumal noch denkt, daß ca. 40 Minuten Musik, dazu noch mit einem Supersound behaftet, genau das Richtige für ihn sind, der spurte schnell zum nächsten Postamt um einen Brief loszuschicken an: Adresse.

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Tapes

Voyage – The Hard N’heavy Adventure

Zu VOYAGEs „The Hard n’Heavy Adventure“ gibt es eigentlich nicht allzuviel zu sagen, da auch hier mal wieder im Cover und im höchst mageren Info auf den Abdruck all dessen, was einem vielleicht interessiert hätte, verzichtet wurde. So finden sich z.B. keinerlei Songtexte auf dem ‚Booklet‘ wieder. Schade eigentlich, denn bei so einem recht anspruchsvoll klingenden Titel hätte ich gerne einmal einen Blick auf die Texte geworfen.

Die Musik der Band kommt in etwa aus der OZZY OSBOURNE-Richtung und wurde spieltechnisch, wie auch gesanglich gut umgesetzt. Die Kontaktadresse, bei der ihr das Tape erhalten könnt (leider hat man auch vergessen, seine Preisvorstellungen zu formulieren), lautet: Adresse.