Seit letztem Jahr begrüßt uns Amazon Prime Video in schöner Unregelmäßigkeit beim Versuch, ein Video zu Streamen, mit dem Hinweis “Dieses Video ist derzeit nicht verfügbar.”.
Leider ist die Fehlermeldung recht generisch gehalten und liefert keinerlei Anhaltspunkte, wo man mit der Ursachenforschung bzw. Fehlerbehebung ansetzen könnte: Ein Problem hier vor Ort? Technische Probleme bei Amazon? Oder eine ganz andere Ursache?
Aus diesem Grund hatten wir beim ersten Auftreten des Fehlers den Support von Amazon kontaktiert, wo sich ein hilfsbereiter Mitarbeiter der Sache annahm. Im Dialog stellte sich recht schnell unsere aktuelle IP-Adresse als mögliche Ursache heraus, welche die Systeme von Amazon irgendwo in den USA verorteten - eine Behauptung, die ich nach Blick aus dem Fenster ganz klar verneinen konnte.
Die Lösung war recht einfach und hat auch bei erneutem Auftreten der Meldung bisher zuverlässig geholfen: im Menü der heimischen FRITZ!Box auf “Internet” / “Online-Monitor” wechseln und dort “Neu verbinden”. Mit der neu zugewiesenen IP-Adresse waren dann die vorher nicht verfügbaren Videos wieder abspielbar.
Manchmal reichen wenige Wörter, um etwas auf den Punkt zu bringen, was man sonst hätte umständlich beschreiben müssen.
So auch im Fall des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter, bei dem ich in der aktuellen Diskussion um ein Verbot des für Mai geplanten Roger Waters-Konzerts in München über folgendes Zitat gestolpert bin:
Ich will ihn hier nicht haben und wir müssen es jetzt ertragen. [Quelle]
Herr Reiter als gewählter Volksvertreter sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob bei ihm “ich” und “wir” an der richtigen Stelle bzw. in der richtigen Reihenfolge stehen.