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Warum Snapshots nur temporär verwendet werden sollten

16. Juli 2021 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Snapshots sind eine tolle Sache: einen Snapshot erstellen, etwas ausprobieren und entweder wird das Ergebnis für die Ewigkeit konserviert (indem der Snapshot dauerhaft in die virtuelle Maschine übernommen wird) oder es geht zurück auf den Stand des Snapshots, weil man die Änderung nicht behalten möchte.

Da Snapshots sowohl Speicherplatz benötigen als auch Leistung kosten sollte darauf geachtet werden, sie lediglich temporär einzusetzen.

Hier ein an manchen Stellen vereinfachter Erklärungsversuch, die verwendeten Farben bedeuten folgendes:

Ausgangsszenario

Eine virtuelle Maschine speichert ihre Festplatte in einer Datei “Festplatte” (dazu kommt noch die ein oder andere Verwaltungsdatei, diese sind aber für die Betrachtung unerheblich). Diese Festplatte ist in viele Blöcke einer festen Größe unterteilt, in der die Daten liegen.

Diese Datei hat eine maximale Größe, welche der für die Festplatte festgelegten Kapazität entspricht. Sämliche Lese- und Schreibzugriffe finden innerhalb der Datei “Festplatte” statt.

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Nextcloud meldet nach Update "APCu not available for local cache"

02. Juli 2021 · Anwendungen · andreas · 30 Kommentare

Nach dem Update von Nextcloud 21.0.2 auf 21.0.3 lief das “occ”-Kommando auf einen Fehler:

$ php occ upgrade An unhandled exception has been thrown: OC\HintException: [0]: Memcache \OC\Memcache\APCu not available for local cache (Is the matching PHP module installed and enabled?)

Keine Ahnung, warum dies bis einschließlich Nextcloud 21.0.2 reibungslos funktioniert hat, die Lösung fand sich aber recht schnell in der Nextcloud-Dokumentation:

Der Datei “/etc/php/7.3/cli/php.ini” musste der Eintrag

/etc/php/7.3/cli/php.ini
... apc.enable_cli=1 ...

hinzugefügt werden, dann war die Ausführung des “occ”-Kommandos wieder probemlos möglich.

Alternativ sollte lt. Dokumentation auch das Hinzufügen des Parameters

--define apc.enable_cli=1

zur Kommandozeile ausreichen.


Thema für GTK-Anwendungen erzwingen

25. Juni 2021 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Auch wenn global ein helles Thema gewählt ist, können Anwendungen (wie z.B. “Eye of Gnome”) trotzdem ein dunkles Schema verwenden, ohne dem Benutzer eine diesbezügliche Wahlmöglichkeit zu bieten.

Für diese Anwendungen lässt sich die gewünschte Darstellung erzwingen, in dem das Thema mitsamt Variante dem Programmaufruf vorangestellt wird:

$ GTK_THEME=Materia-light-compact:light eog

OPatch meldet Prerequisite check "CheckActiveFilesAndExecutables" failed

24. Juni 2021 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Beim Versuch eine Oracle-Datenbank zu patchen, hat OPatch den Prerequisite check mit der Fehlermeldung “CheckActiveFilesAndExecutables” abgebrochen:

Prerequisite check "CheckActiveFilesAndExecutables" failed. The details are: Following active files are not used by opatch process : E:\pfad_zu_oracle\18.0.0\jdk\jre\bin\vcruntime140.dll

Der einfachste Weg, herauszufinden, welcher Prozess die Dateien aktuell benutzt ist “tasklist”:

E:\>tasklist -m vcruntime140.dll Image Name PID Modules ========================= ======== ============================================ VGAuthService.exe 2232 VCRUNTIME140.dll

Leider bietet Windows keine Möglichkeit, einen Dienst anhand des Namens der ausführbaren Datei zu identifizieren. In den meisten Fällen kann aber aus dem Namen auf den Dienst geschlossen werden, hier von “VGAuthService.exe” auf den Dienst “VGAuthService”.

Nach dem Anhalten des Diensts

E:\>net stop VGAuthService The VMware Alias Manager and Ticket Service service was stopped successfully. E:\>tasklist -m vcruntime140.dll INFO: No tasks are running which match the specified criteria.

lässt sich OPatch ohne weitere Probleme ausführen.

Wer Ursachenforschung betreiben möchte, sollte sich den Pfad des betroffenen Systems genauer ansehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat sich Oracle am Anfang des Pfads verewigt, so daß DLLs aus dem Oracle-Verzeichnis statt der ursprünglich bei der Installation mitgelieferten DLLs verwendet werden.


Sublime Text - Kostenpflichtiges Update ohne Warnung

28. Mai 2021 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Seit ein paar Tagen ist Sublime Text 4 erhältlich. Leider hat sich der Hersteller entschlossen, diese Tatsache im entsprechenden Dialog nicht weiter zu erläutern:

Das böse Erwachen kommt nach der Installation, falls die vorhandene Lizenz älter als drei Jahre ist: mit Erscheinen von Sublime Text 4 hat der Anbieter das zu Grunde liegende Lizenzmodell geändert, so daß eine kostenpflichtige Lizenzverlängerung fällig wird. Der Preis für die Verlängerung ist mit $70 recht happig, die bisher vorhandene Lizenz wird lediglich mit $10 angerechnet.

Ein ausführlicherer Dialog wäre wünschenswert gewesen - nicht nur mit einem Hinweis, daß es sich um einen Versionswechsel handelt, sondern vor allem mit einem Hinweis, daß diese Aktualisierung u.U. kostenpflichtig ist.

Wer die Update-Prüfung deaktivieren möchte, kann dies in der “Preferences.sublime-settings” tun. Hier genügt ein

Preferences.sublime-settings
... "update_check": true ...

damit nicht bei jedem Start des Editors ein entsprechender Hinweis erscheint.