"Don’t call me babe" - das Wohl bekannteste Zitat aus dem neuen Pamela Anderson Lee Film, das Chef Glas zu der wahrlich wundersamen Frage “Warum will sie nicht Säugling genannt werden ??” motivierte.
Und wie heute üblich, gab’s noch bevor der Film zahlreiche männliche Singles in hiesige Lichtspielhäuser lockte, den Soundtrack an jeder Ecke zu kaufen. Und schon nach der ersten Umdrehung war klar: eine weitere CD aus der ach so beliebten Endlosserie: “Lieder, die die Welt nicht braucht”.
War für den Film noch ein motorradfahrender, lederumhüllter und wild um sich schießender Pambo zumindest ein Argument, etwas Kohle auszugeben, fällt mir zum Soundtrack leider wirklich keins ein - und eines müssen auch die schärfsten Pamela Anderson Lee Kritiker zugeben: sie sieht um Längen besser aus als Tommy Lee singt.
Lieber das Video kaufen (gibt’s auch in ’ner Sonderauflage mit NOCH mehr Splash).
Durchschnitt (05/20)
Recht punkig geht’s auf
In Sachen
Im Gegensatz zu ähnlichen Widmungen an noch immer quietschlebendige Heroen fühlten sich hier keine kompletten Bands dazu berufen, ihren Tribut zu zollen, die Songs wurden von einer festen Background-Band mit verschiedenen Gitarristen und Vocalisten eingespielt. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie “Malmsteen plays Blackmore” nun wirklich klingt, oder warum Jossele Turner überhaupt nicht zur Band gepaßt hat, bekommt hier endlich Gelegenheit, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Daß ausgerechnet mir das passieren muß: Da fühlt man sich ja schon soooo erwachsen; hat die Pubertät seit Jahren hinter sich gelassen - und dann trifft’s einem wie ein rohes Schnitzel mitten ins Gesicht… Plötzlich ist man wieder dreizehn, mit Kunstblut bespritzt und gröhlt aus vollem Halse “Kill - Fuck - Die” mit.