aeroCMD: transparency for the Windows command prompt

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aeroCMD enables transparency for your Windows command prompt:

Inspired by the AutoIt-application „Glass CMD„, the basic idea behind aeroCMD was to do the same thing without the overhead of a scripting system running in the background. There’s already a pure C++ application called „Glassy“ out there, but according to it’s description it works on 32bit CMD.exe only.

aeroCMD is a lightweight (48kb) application that works with both, 32bit and 64bit CMD.exe.

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Hier noch eine wichtige Information

Zwar hat Microsoft inzwischen im laufenden Betrieb die Werbung für Windows 10 weitesgehend eingestellt, dafür aber an anderer Stelle plaziert:

„Hier noch eine wichtige Information“ prangt nach erfolgter Windows 7-Installation auf dem Bildschirm und der Text lässt vermuten, daß der Weg zur ewigen Glückseeligkeit ausschließlich im Upgrade auf Windows 10 liegt, während „Update auf Windows 7 (SP1)“ (für das sehr wohl noch Windows Update-Sicherheitsfixes erhältlich sind) im gleichen Stil wie „Diese Meldung nicht mehr anzeigen“ dargestellt wird. Daß auch nicht explizit darauf hingewiesen wird, wie man Windows 7 sicher betreiben kann, versteht sich fast von selbst …

 

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Rogue One: A Star Wars Story

War schon „Episode VII: Das Erwachen der Macht“ mehr als enttäuschend, so hat es „Rogue One: A Star Wars Story“ geschafft, meine sowieso nicht allzu großen Erwartungen noch zu untertreffen.

Das Ende der Handlung ist klar: Prinzessin Leia wird am Anfang von Episode IV mit den Plänen des Todessterns geschnappt – nun soll die Vorgeschichte erzählt werden, also wie die Pläne in die Hände der Rebellenallianz kamen. Wenn das Ziel des Films schon feststeht, dann bleiben das wie, wann und durch wen als tragende Elemente – und diese sollten möglichst interessant gestaltet werden.

Die vor Klischees und Zitaten triefende Story lädt bereits in der Pre-Title-Sequenz zum ersten Zucken in Richtung STOP-Taste ein: der gute Papa, der sich ans Imperium ausliefert und die tapfere Mama, die trotz offensichtlicher Übermacht auf offenen Feld und ohne Deckung mit ihrem Blaster rumfuchtelt, um sich heldenhaft zu opfern … ein Niveau, das im Verlauf des Filmes weitestgehend gehalten wird. Mal wieder muss ein Schild(generator) zerstört werden, damit die armen Rebellen weiterkommen – diesmal muss allerdings der Generator oben zerstört werden, damit die Rebellen unten weiterkommen und nicht umgekehrt wie in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Über die Handlung denkt man besser sowieso nicht allzu viel nach, denn warum man einen Haupthandlungsstrang um einen verborgenen Detailfehler konstruiert, während der Konstrukteur des imperialen Zentralarchivs mehr offensichtliche Konstruktiosfehler in seinen Plänen hat als Finger an seiner Hand und das Ding trotzdem gebaut wird und in Betrieb geht, wird wohl immer das Geheimnis des Drehbuchautors bleiben.

Die Charaktere, die man sich für das Fire-and-Forget-Abenteuer ausgedacht hat, sind weitestgehend austauschbar und ohne wirkliche Tiefe. Letztendlich kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man „junge weibliche Heldin“, „anfangs skeptischer Gefährte“, „Meister mit körperlichen Gebrechen und Sidekick“, „dauerlabernder Droide“ irgendwo auf dem intergalaktischen Restpostentisch gefunden hat und damit so ziemlich jedes Klischee bedienen will. Um für den großen und gefühlt überlangen Showdown („First Avenger“, anyone?) genügend Filmminuten übrig zu haben, werden die Charaktere schnell und holprig in die Handlung geworfen und müssen sich bis zum Endgeballere durch die Geschichte schleppen.

Natürlich muss man den Fans auch ein paar bekannte Charaktere vorsetzen, bei denen man sich wenigstens keine Gedanken um die Hintergrundgeschichte und Motivationen machen musste. So gibt es zwei Auftritte von Darth Vader, von denen mindestens einer ziemlich überflüssig ist und wo die originalen Schauspieler nicht mehr verfügbar waren, wurde wie bei Peter Cushing einfach ein digitaler Kopf auf einen anderen Körper gesetzt. Willkommen im Jahr 2016.

Ob es nun mit der Übernahme durch Disney zusammenhängt oder mit anderen Faktoren, aber Star Wars entwickelt sich im Versuch, mit einer Haupt-Storyline und den Spin-Offs immer mehr zur bunten Austauschware (vergleichbar Marvel) und es bleibt abzuwarten, wie lange man mit bunter Substanzlosigkeit nur dank einer großen Marke reichlich Geld scheffeln kann.

Schlimmer geht immer … vielleicht ist aber auch einfach meine Star Wars-Zeit vorbei.

 

fwtsqmfile00.sqm im „Temp“-Ordner

Bei der täglichen Aufräumarbeit im „Temp“-Ordner beschwerte sich das zuständige Skript auf einem Windows 7-PC immer wieder über eine Datei mit Namen „fwtsqmfile00.sqm“, welche zwar leer war, aber nicht gelöscht werden konnte.

Die Suche nach dem Dateinamen führte zum Thread „fwtsqmfile00.sqm in my temp folder- are these malicious?“ der Microsoft Community, welcher eine auf den Erzeuger der Datei hinwies:

Software Quality Metrics (SQM) files contain data on usage habits, error reporting, and performance for Microsoft branded software programs, which is compressed and sent to Microsoft using very little bandwidth. Microsoft uses the data these files provide to improve existing applications, fix bugs or upgrade features as necessary. SQM data is an essential element in upgrading customers‘ experiences. Your participation in this Customer Experience Improvement Program (CEIP) is optional, you agree to participate or not when installing Windows and/or when installing a particular application. The data is fully anonymous – no Personally Identifiable Information (PII) is sent to Microsoft.

Das manuelle Aussortieren aller Microsoft Updates, welche mit dem Customer Experience Improvement Program oder dem Telemetrie-Dienst zusammenhängen hatte offensichtlich einen Teilerfolg gebracht – es wurden keine Daten gesammelt, so dass lediglich der leere Container angelegt wurde.

Nachdem der Verursacher identifiziert war, konnte die Suche nach dessen Deakivierung beginnen, die zum Technet-Artikel „Verwalten des Datenschutzes: Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und daraus resultierende Internetkommunikation“ führte, welcher das komplette Deaktivieren des „Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit“ mit Hilfe von Gruppenrichtlinien innerhalb einer Domäne beschreibt. Für lokale Rechner ist lediglich der Editor für lokale Richtlinien zu verwenden:

  1. Klicken Sie auf Start, geben Sie „gpedit.msc“ im Feld „Programme/Dateien durchsuchen“ ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  2. Erweitern Sie „Computerkonfiguration“, erweitern Sie „Administrative Vorlagen“, erweitern Sie „System“, erweitern Sie „Internetkommunikationsverwaltung“ und klicken Sie dann auf „Internetkommunikationseinstellungen“.
  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf „Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren“ und ändern Sie die Einstellung auf „Aktiviert“.

Nach manuellem Löschen der Datei „fwtsqmfile00.sqm“ und einem Neustart des Rechners wird diese nicht mehr angelegt.