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Adobe Photoshop CS5 unter Debian Buster

Auch wenn GIMP inzwischen zu einem brauchbaren Werkzeug geworden ist, ist Adobe Photoshop in vielen Disziplinen noch immer ungeschlagen. Leider ist keine native Linux-Version erhältlich und die Installation mittels Wine gestaltet sich mitunter zickig.

Der hier seit vielen Jahren im Einsatz befindliche Adobe Photoshop CS5 ließ sich aber – mit einigen Einschränkungen – trotzdem zu einer Installation überreden.

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JRE durch die Photoshop-Hintertür

jre_photoshopDas Java Runtime Environment (JRE) hat sich in den letzten Jahren einen unrühmlichen Ruf als potentielles Einfallstor für Schädlinge aller Art ins System erworben, so daß – sofern nicht unbedingt benötigt – das JRE entweder erst gar nicht installiert oder zumindest im Browser deaktiviert werden sollte.

Um so ärgerlicher ist, wenn ohne entsprechende Information oder Abfrage eine veraltete JRE-Version über Drittsoftware auf den Rechner gelangt:

Im aktuellen Fall ist dies eine Adobe Photoshop CS5-Installation, in deren Verlauf im Ordner „C:\ProgramData\Adobe\CS5\jre“ ein zum Installationszeitpunkt hoffnungslos veraltetes JRE 6.0.18 aus dem März 2010 abgelegt wird und die auch nach Einspielen aller für Photoshop CS5 erhältlichen Patches den ursprünglichen Versionsstand beibehält.

Umso ärgerlicher ist, daß das JRE weder in der Systemsteuerung angezeigt noch über diese aktualisiert oder deinstalliert werden kann, zumal fraglich ist, ob Photoshop unter Windows überhaupt ein JRE benötigt: laut einer kurzen Recherche mittels Google scheint dieses ausschließlich für die Flash-Kompontente der Creative Suite vorausgesetzt zu werden.

Und tatsächlich: nach Zippen und anschließendem Löschen des Ordners scheint Photoshop weiterhin problemos zu funktionieren, so daß zumindest auf diese Sicherheitslücke getrost verzichtet werden kann.

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Adobe Bridge – Eintrag im Kontextmenü entfernen

Statt dem Benutzer detaillierte Konfigurationsmöglichkeiten zu bieten, bietet Adobe bei der Installation von Photoshop CS5 nur eine extrem überschaubare Auswahl an Einstellungen.

Neben der Tatsache, daß als Bildverwaltung zwangsweise auch Adobe Bridge auf die Platte wandert, wird auch gleich das Kontext-Menü jedes Ordners um den Eintrag „Browse in Adobe Bridge CS5“ erweitert.

adobe_brige_context

Da keinerlei Möglichkeit vorgesehen ist, den Eintrag nach erfolgter Installation in irgendwelchen Voreinstellungen zu löschen, bleibt nur der Weg über die Registry – in diesem Fall der Schlüssel

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell

in dem der Unterschlüssel „Bridge“ mittels Rechtsklick und „Löschen“ entfernt werden muß.

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Photoshop verweigert Start mit Hinweis auf geschützte Datei

Weigert sich Photoshop 6 beim ersten Aufruf mit der Fehlermeldung „Konnte Photoshop nicht starten, weil die Datei geschützt ist. Heben Sie den Schutz der Datei mit Hilfe des Befehls ‚Eigenschaften‘ im Windows Explorer auf.“ zu starten, so liegt das Problem an den Einstellungen für den virtuellen Speicher.

Defaultmäßig ist als erstes Arbeistvolume das Startvolume (also i.d.R. Laufwerk „C:“ eingestellt), dessen Root-Verzeichnis von normalen Anwendern nicht beschrieben werden darf. Abhilfe schafft der einmalige Start als Administrator und anschließende Anpassung der Voreinstellungen unter „Bearbeiten“ / „Voreinstellungen“ / „Zusatzmodule und Virtueller Speicher“.