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Album-Highlights 2019

Meine Album-Highlights des Jahres 2019 in alphabetischer Reihenfolge:

Andre Matos – Time To Be Free

Den Meisten ist der leider viel zu früh verstorbene Andre Matos nur als der Ex-Sänger von ANGRA ein Begriff, aber seine Solowerke sind mindestens genauso hörenswert.

Dream Theater – Distance Over Time

Nach dem extrem enttäuschenden „The Astonishing“ melden sich DREAM THEATER mit dem besten Album seit „Black Clouds & Silver Linings“ zurück.

First Night – First Night

Die perfekte Zeitreise … unglaublich, daß dieses Album tatsächlich 2019 erschienen ist.

Lazuli – 4603 Battements

Lazuli sind erfrischend anders als andere Bands … passende Schubladen sind mindestens so schwer zu finden wie die Erstlingswerke der Band.

Heather – Nova Pearl

Auch Heather Nova meldet sich mit einem Album zurück, das die direkten Vorgänger ziemlich blaß aussehen lässt.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

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Andre Matos R.I.P.

Auch wenn Andre „nur“ bis 2001 Frontman der Band ANGRA war und „nur“ die ersten 3 von inzwischen 10 ANGRA-Alben eingesungen hat, war und ist er für viele immer noch DER ANGRA-Sänger. Bereits mit dem Debutalbum „Angels Cry“ legten ANGRA die Messlatte so hoch, daß die späteren Alben – obwohl durchweg gut bis exzellent – den Erstling nicht erreichen konnten.

Ich habe ANGRA zum ersten Mal am 26. Mai 1995 zusammen mit PSYCHOTIC WALTZ im Schwimmbadclub in Heidelberg gesehen. Ein unvergessliches Konzert, in dessen Verlauf Andre auch bewies, daß die Kate Bush-Coverversion „Wuthering Heights“ nicht mit Hilfe von Studio-Tricks den Weg auf’s Album fand, sondern auch live von ihm gemeistert werden konnte.

Andre Matos ist am 08. Juni 2019 im Alter von 47 Jahren verstorben.

R.I.P.

Das in diesem Beitrag gezeigte Photo von Andre Matos wurde freundlicherweise von Stefan Glas zur Verfügung gestellt.