Schlagwort: Delain

Hörenswert #5: Delain - Burning Bridges

· · 0 Kommentare

Ein Einschub aus aktuellem Anlass: Auch wenn ich das letzte DELAIN-Album "Apocalypse & Chill" richtig gut fand, waren wohl nicht alle beteiligten Musiker mit ihrer Rolle im Bandgefüge zufrieden. Am 15. Februar 2021 hat DELAIN 4/5 der Bandmitglieder verloren und wird (wieder) zum Solo-Projekt von Martijn Martijn Westerholt.


Album-Highlights 2020

· · 0 Kommentare

Meine Album-Highlights des Jahres 2020 in alphabetischer Reihenfolge:

Delain - Apocalypse & Chill

Mit vielen starken Songs gespickt passt der Albumtitel zum Veröffentlichungsjahr - hier geht's zum Review

EAV - 1000 Jahre EAV Live: Der Abschied

Machmal merkt man erst, was man hätte hören können, wenn es zu spät ist. Die Erste Allgemeine Verunsicherung hat 2019 auf ihrer Abschiedstour auch einen Zwischenstop in Ramstein eingelegt ... und ich war nicht dabei.

Guilt Machine - On This Perfect Day

Erst durch den Zugabenteil von "Electric Castle and other Tales" wurde ich auf "Twisted Coil" und GUILT MACHINE aufmerksam. Meiner bescheidenen Meinung nach ist Arjen Lucassen noch immer am besten, wenn er sich kurz fasst.

Nick Mason's Saucerful Of Secrets - Live At The Roundhouse

Das Konzert 2018 in Luxemburg gehört zu meinen beeindruckendsten Live-Erlebnissen der letzten Jahre: eine unglaubliche Zeitreise zurück in die Zeit als Syd Barrett noch ein Teil von PINK FLOYD war.

Nightwish - Human. :||: Nature.

Auch wenn ich der Meinung bin, NIGHTWISH sollten Floor Jansen etwas mehr "von der Leine" lassen, ist "Human. :||: Nature." ein sehr feines Album geworden.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.


Delain - Apocalypse & Chill

· · 0 Kommentare

Während die Label-Kollegen von SERENITY mit ihrem letzten Studiowerk auf hohem Niveau stagnieren, machen DELAIN nach dem enttäuschenden "Moonbathers" mit "Apocalypse & Chill" einen gewaltigen Spung in die richtige Richtung. Daß ein starkes Album zu erwarten war, zeichnete sich schon auf der Tour Ende 2019 ab, als einige der neuen Songs bereits vor Veröffentlichung live präsentiert wurden.

Ist der Opener "One Second" in bester IRON MAIDEN-Tradition das schwächste Stück des Albums, so startet "Apocalypse & Chill" mit "We Had Everything" anschließend richtig durch. Vor allem die abwechslungsreichen und teilweise stark nach 80'er klingenden Keyboards lassen aufhorchen. Songs wie "Chemical Redemption" oder "Creatures" (mit eingestreuten QUEEN-Zitat) gehören zum besten, was DELAIN je auf Scheibe gebannt haben. Die Band, seit dem Ausstieg von Merel Bechtold wieder zum Quintett geschrumpft, legt sich mächtig ins Zeug und gönnt dem Hörer lediglich bei "Ghost House Heart" eine kurze, wenn auch schöne Verschnaufpause.

Zu einer Zeit entstanden, als eine weltweite Corona-Pandemie noch nicht zu erahnen war, beschäftigt sich "Apocalypse & Chill" weitestgehend mit zwischenmenschlichen Katastrophen. Songs wie "Let's Dance" lassen aber auch an den Tanz am Abgrund denken, an dessen Rand sich die Menschheit in vielerlei Hinsicht befindet.


Album-Highlights 2012

· · 0 Kommentare

album_highlights_2012

Meine Album-Highlights des Jahres 2012 in alphabetischer Reihenfolge:

Anderson / Wakeman: The Living Tree in Concert - Part One

Rick Wakeman und Jon Anderson auf gemeinsamer Konzertreise mit einer grandiosen Mischung aus Yes-Klassikern und Tracks des "The Living Tree"-Albums.

Rosanne Cash: 10 Song Demo

Ein Neuanfang in vielerlei Beziehung und anders als der Album-Titel suggeriert mit 11 Songs in spärlicher Instrumentierung.

Delain: We Are the Others

Delain gehen konsequent ihren Weg weiter und veröffentlichen mit "We Are The Others" ein Album, das gegenüber "April Rain" nochmals eine Steigerung bedeutet.

Jon Lord: Concerto For Group And Orchestra

Posthum veröffentlicht, zeigt die erste Studioaufnahme das "Concerto" so, wie es bisher nur in der Vorstellung Jon Lords existierte.

Yohanna: Butterflies and Elvis

(Original-Release von 2008)

Durch ihre ESC-Teilnahme 2009 auch einen breiteren Publikum bekannt geworden, ist "Butterflies and Elvis" das erste "erwachsene" Album des ehemaligen isländischen Kinderstars.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.