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Delain – Apocalypse & Chill

Während die Label-Kollegen von SERENITY mit ihrem letzten Studiowerk auf hohem Niveau stagnieren, machen DELAIN nach dem enttäuschenden „Moonbathers“ mit „Apocalypse & Chill“ einen gewaltigen Spung in die richtige Richtung. Daß ein starkes Album zu erwarten war, zeichnete sich schon auf der Tour Ende 2019 ab, als einige der neuen Songs bereits vor Veröffentlichung live präsentiert wurden.

Ist der Opener „One Second“ in bester IRON MAIDEN-Tradition das schwächste Stück des Albums, so startet „Apocalypse & Chill“ mit „We Had Everything“ anschließend richtig durch. Vor allem die abwechslungsreichen und teilweise stark nach 80’er klingenden Keyboards lassen aufhorchen. Songs wie „Chemical Redemption“ oder „Creatures“ (mit eingestreuten QUEEN-Zitat) gehören zum besten, was DELAIN je auf Scheibe gebannt haben. Die Band, seit dem Ausstieg von Merel Bechtold wieder zum Quintett geschrumpft, legt sich mächtig ins Zeug und gönnt dem Hörer lediglich bei „Ghost House Heart“ eine kurze, wenn auch schöne Verschnaufpause.

Zu einer Zeit entstanden, als eine weltweite Corona-Pandemie noch nicht zu erahnen war, beschäftigt sich „Apocalypse & Chill“ weitestgehend mit zwischenmenschlichen Katastrophen. Songs wie „Let’s Dance“ lassen aber auch an den Tanz am Abgrund denken, an dessen Rand sich die Menschheit in vielerlei Hinsicht befindet.

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Album-Highlights 2012

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Meine Album-Highlights des Jahres 2012 in alphabetischer Reihenfolge:

Anderson / Wakeman: The Living Tree in Concert – Part One

Rick Wakeman und Jon Anderson auf gemeinsamer Konzertreise mit einer grandiosen Mischung aus Yes-Klassikern und Tracks des „The Living Tree“-Albums.

Rosanne Cash: 10 Song Demo

Ein Neuanfang in vielerlei Beziehung und anders als der Album-Titel suggeriert mit 11 Songs in spärlicher Instrumentierung.

Delain: We Are the Others

Delain gehen konsequent ihren Weg weiter und veröffentlichen mit „We Are The Others“ ein Album, das gegenüber „April Rain“ nochmals eine Steigerung bedeutet.

Jon Lord: Concerto For Group And Orchestra

Posthum veröffentlicht, zeigt die erste Studioaufnahme das „Concerto“ so, wie es bisher nur in der Vorstellung Jon Lords existierte.

Yohanna: Butterflies and Elvis

(Original-Release von 2008)

Durch ihre ESC-Teilnahme 2009 auch einen breiteren Publikum bekannt geworden, ist „Butterflies and Elvis“ das erste „erwachsene“ Album des ehemaligen isländischen Kinderstars.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.