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Album-Highlights 2012

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Meine Album-Highlights des Jahres 2012 in alphabetischer Reihenfolge:

Anderson / Wakeman: The Living Tree in Concert – Part One

Rick Wakeman und Jon Anderson auf gemeinsamer Konzertreise mit einer grandiosen Mischung aus Yes-Klassikern und Tracks des „The Living Tree“-Albums.

Rosanne Cash: 10 Song Demo

Ein Neuanfang in vielerlei Beziehung und anders als der Album-Titel suggeriert mit 11 Songs in spärlicher Instrumentierung.

Delain: We Are the Others

Delain gehen konsequent ihren Weg weiter und veröffentlichen mit „We Are The Others“ ein Album, das gegenüber „April Rain“ nochmals eine Steigerung bedeutet.

Jon Lord: Concerto For Group And Orchestra

Posthum veröffentlicht, zeigt die erste Studioaufnahme das „Concerto“ so, wie es bisher nur in der Vorstellung Jon Lords existierte.

Yohanna: Butterflies and Elvis

(Original-Release von 2008)

Durch ihre ESC-Teilnahme 2009 auch einen breiteren Publikum bekannt geworden, ist „Butterflies and Elvis“ das erste „erwachsene“ Album des ehemaligen isländischen Kinderstars.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

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Anderson / Wakeman – The Living Tree

Die Wege von YES sind sonderbar und unergründlich – während die Herren Howe, Squire und White zusammen mit Wakeman-Sohn Oliver und Coverband-Sänger Benoit David unter dem Banner „YES“ durch die Lande ziehen, sind fast gleichzeitig die Herren Wakeman (diesmal der Vater) und Jon Anderson mit dem „Anderson Wakeman Project 360“ in England unterwegs.

„The Living Tree“ steht zwar in keinem direkten Zusammenhang mit dem „Project 360“, doch war dieses mit großer Wahrscheinlichkeit einer der Gründe, das vor rund vier Jahren begonnene Album endlich zu Ende zu führen.

Der Silberling ist sparsam instrumentiert, bietet Rick Wakeman (Keyboards) und Jon Anderson (Vocals and Guitars) in Reinkultur und kommt gänzlich ohne Percussion aus. Alle Songs bis auf das abschließende „Just One Man“ (das im ursprünglichen Arrangement auf dem ebenfalls 2010 erschienenen Jon Anderson-Soloalbum „Survival and other Stories“ zu finden ist) wurden von Rick Wakeman komponiert, die Texte und Vocallines stammen aus der Feder von Jon Anderson.

Rick Wakemans Instrumentalarbeit akzentuiert hervorragend die stellenweise sehr fragil klingende Stimme Jon Andersons und auch die textliche Fokussierung auf Themen des irdischen Daseins fügt sich wunderbar ins Gesamtbild, genau wie das von Mark Wilkinson gestaltete Cover.

„The Living Tree“ mag beim ersten Hören auf Grund des „just the two of us“-Konzepts und seiner durchgängigen Homogenität vielleicht einen Tick zu einfach und ruhig klingen, fesselt jedoch mit jedem weiteren Durchlauf immer mehr durch schlichte Schönheit und die ganz besondere Chemie zwischen seinen Schöpfern.