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Suckspeed – End Of Depression

In Sachen SUCKSPEED klaffte in meiner Plattensammlung schon immer ein großes Loch. Zwar kannte ich die Band vom Namen her und mir war auch bekannt, daß sie irgendwann einmal eine Maxi mit einer Coverversion von DEEP PURPLEs ‚Storrnbringer‘ veröffentlicht hatten, doch damit war mein Wissen in Sachen SUCKSPEED schon erschöpft. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich es nie geschafft, ‚mal in eine Platte der Band hineinzuhören, geschweige denn, mir eine zuzulegen. Dieser Mißstand wurde dann aber eines schönen Tages von Stefan behoben, als er mir „End Of Depression“ in die Finger drückte. Na ja, vielleicht wirkte ich an dem Tag zu deprimiert…

So fütterte ich dann völlig unbedarft und in freudiger Erwartung auf das, was ich wohl hören würde, meinen CD-Player mit SUCKSPEEDs neuestem Werk und lauschte gespannt.
Schon nach dem ersten Anhören war mir klar, daß es ein Fehler war, sich nicht früher mit der Band zu beschäftigen, denn SUCKSPEED bieten auf „End Of Depression“ eine musikalische Bandbreite, wie man sie heute (leider) immer seltener findet. Das Grundgerüst bildet eine Mischung aus Metal- und Hardcore-Elementen, die z.B. bei „House Of Sin“ noch durch ein paar Bläser ergänzt wurden. Im großen und ganzen eine wirklich gelungene Scheibe, die sich über kurz oder lang auch bei mir in der Plattensammlung wiederfinden wird.

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Suckspeed – Unknown Gender

Seit der in der letzten Ausgabe von mir besprochenen SUCKSPEED-CD „End Of Depression“ hat sich bei der Band wieder einiges getan. So hat man nach dem Gewinn des Sony-Talent-Awards 1992 beschlossen, sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen, sondern stattdessen die nun vorliegende Mini-CD „Unknown Gender“ einzuspielen.

Der Titel paßt wirklich prima zur CD, denn dieses Werk in irgendeine Ecke der Metal-Welt stopfen zu wollen, wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt.

SUCKSPEED haben noch weiter an ihrem Stil gefeilt und den schon auf dem Vorgänger auffallenden Abwechslungsreichtum noch weiter ausgebaut. Kein Song gleicht dem anderen, jeder Song driftet in eine andere Richtung, „Back To Me“ (mit Sängerin) geht sogar in die Richtung der 4-Non-Blondes (wer kennt nicht „Whar’s Up?“).