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Warpath – Warpath

warpath-warpathLet’s move, boys and girts. Sattelt Opas Trabbi, schnappt euch Omas Hackebeil und folgt mir auf den WARPATH…

Recht düster sieht die Sache ja aus: auf dem Cover ein strahlendweißer Totenkopf, und die Beschriftung der Kassette wie auch des Inlets sind fast komplett in freundlichem Rot gehalten, was wohl sichere Indizien dafür sein dürften, daß die Musik von WARPATH recht wenig mit radio-orientiertem Pop-Rock zu tun hat.

Die Jungens (fünf an der Zahl) spielen ziemlich brudolen und oggressiwen Power Metal, der an manchen Stellen durch ein paar Prisen Gruft bereichert wurde. Die Songs selbst sind (zumindest aus meiner Sicht) glücklicherweise meilenweit von hirnlosem Herumgebolze und -geschrubbe entfernt. Besonders erwähnenswert finde ich das etwas langsamere „Wardance“, das stimmungsmäßig absolut erste Sahne ist.

Wem nun das Wasser im Munde zusammengelaufen ist, und wer zumal noch denkt, daß ca. 40 Minuten Musik, dazu noch mit einem Supersound behaftet, genau das Richtige für ihn sind, der spurte schnell zum nächsten Postamt um einen Brief loszuschicken an: Adresse.

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CDs

Flying Skull – Darkness

Schlicht und ergreifend „Darkness“ nennt sich das Erstlingswerk der Kölner FLYING SKULL, die mit dieser selbstfinanzierten und produzierten CD den endgültigen Einstieg in das Musik Business wagen.

Zwar ist „Darkness“ noch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss in Sachen Metal, läßt aber auf jeden Fall recht starke ‚Out Of The Darkness … Into The Light‘ (woher kennt man das nur?) Tendenzen erkennen, in diesem Fall wohl hoffentlich ins Blickfeld der Metalfans. Wer gerne Musik aus der straighten Metalecke hört und vor einer Investition von 25.- DM für die CD und 15.- DM für die MC nicht scheut, der wende sich an: Adresse.

Dafür gibt’s dann ein Teil, das sich durch geile Musik, guten Sound und nicht zuletzt auch durch eine gute Aufmachung (im Gegensatz zu Werken manch ‚größerer‘ Acts muß man hier z.B. die Suche nach den Texten nicht ergebnislos abrrechen) auszeichnet.

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Tapes

Wastegate – Wastegate

wastegate-wastegateWenn ich ehrlich bin, muß ich zugeben, daß mir WASTEGATEs ’92er Demo anfangs überhaupt nicht gefallen hat. Aber wie heißt’s so schön: kommt Zeit, kommt Gefallen (?!?). Und so schafften es WASTEGATE dann auch nach einiger Zeit, sich in mein Gehör zu spielen.

Daraus jetzt aber zu schließen, daß WASTEGATE zur Progressiv- oder Prügel-Ecke gehören (auf die ich beide nun mal nicht so arg kann), führt auf den falschen Weg. WASTEGATE spielen recht ’normalen‘ Power Metal, was aber keinesfalls abwertend gemeint ist. Gewöhnungsbedürftig ist hauptsächlich der Gesang von Maikl, dem’King of Meat‘, wie er im Info bezeichnet wird, und der noch ein bißchen an sich arbeiten müsste.

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Tapes

Bigtop – …And The Show Goes On…

bigtop-atsgoEs ist Dienstag Mittag, 13 Uhr. In einer Stunde soll ich meine ganzen Texte bei Stefan abliefern. So sitze ich hier vor meinem PC und versuche, mir die letzte Kritik aus dem Hirn zu pressen. Im Hintergrund dudelt die neue SHANICE, und mit jedem Song wird mir klarer, daß BIGTOP doch nicht soo schlecht sind …

Doch nun ‚mal im Ernst. Bei BIGTOPs „…And The Show Goes On…“ sind zwar durchaus gute Ansätze vorhanden, jedoch hört sich das ganze für meinen Geschmack etwas zu sehr nach Großmutters Geheimrezept an: man nehme NIRVANA und RAMONES, drehe beides durch den Fleischwolf, würze das ganze mit etwas TANKARD, gebe noch ein paar Prisen S.0.D. dazu, beschalle den so erhaltenen Teig ca. drei Stunden mit dem Rest der Plattensammlung und erhalte BIGTOP.

„…And The Show Must Go On…“ aber wenn BIGTOPs Musik weiterhin so bleibt, von mir aus gerne ohne sie. Wer trotzdem an dem Tape interessiert ist, sende 12.- DM an Andy Siry (Adresse findet Ihr beim ATTIKA Interview).

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Tapes

Zarathustra – Zarathustra

zarathustra-zarathustraDas auffälligste an ZARATHUSTRAs selbstbetiteltem Tape ist wohl das Cover Hier wurde wieder einmal ein altbekanntes Motiv der einschlägigen Literatur ausgegraben: zwei sich liebende junge Menschen, ein Junge und ein Mädchen, die Hand in Hand durch den Wald spazieren und langsam aber sicher eine einsame Waldhütte ansteuern Ihr ahnt sicher schon, worum es sich dreht, es handelt sich um die Geschichte von Hans und Grete, bzw. deren jugendfreie Version „Hänsel und Gretel“.

Warum diese lange Einleitung? Ihr werdet wohl genau so überrascht sein wie ich es war, aber bei diesem Tape handelt es sich tatsächlich um ein Konzept-Tape über eben diese weitbekannte Story. Die Musik ZARATHUSTRAS braucht sich hinter dem Text-Konzept nicht zu vesteckeri. ZARATHUSTRA bieten melodisch angehauchten Metal, der mich an manchen (wenigen) Stellen etwas an HELLOWEEN erinnerte.

Wer dieses zudem noch sauber produzierte Demo mit gutem Sound (Aufnahme in DDA) sein eigen nennen möchte, melde sich mit 13.- DM bei folgender Adresse: Adresse.