Schlagwort: Uriah Heep

Hörenswert #14: Ken Hensley - The Cold Sacrifice

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Nach Trevor Bolders "Sail The Rivers" und Lee Kerslakes "Eleventeen" gibt es mit "My Book Of Answers" die dritte posthume Album-Veröffentlichung in den letzten Monaten aus dem URIAH HEEP-Umfeld, diesmal von Ken Hensley.


Ken Hensley R.I.P.

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Nur wenige Wochen nach Lee Kerslake ist gestern Ken Hensley verstorben.

Neben vielen großartigen Songs aus seiner Zeit bei URIAH HEEP hat er auch einige Soloalben veröffentlicht, von denen ich inbsesondere "Proud Words On A Dusty Shelf" und "Blood On The Highway" nicht mehr missen möchte.

Ich habe Ken Hensley zum ersten Mal im Mai 2001 zusammen mit seinem ehemaligen URIAH HEEP-Bandkollegen John Lawton live gesehen. Ein rundum vergnüglicher Abend im Rahmen des Hensley/Lawton-"The Return"-Projekts, das leider außer einem hörenswerten Livealbum kein weiteres Material hervorgebracht hat.

R.I.P.


Lee Kerslake R.I.P.

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Leider meist auf seine Tätigkeit als Schlagzeuger reduziert, war Lee Kerslake über viele Jahre auch die zweite Stimme von URIAH HEEP, deren Fehlen ich beim Konzert in Losheim 2007 schmerzlich vermisst habe.

In besonderer Erinnerung bleibt mir der mittägliche Soundcheck im Rahmen der German Bike Week '97, den Lee Kerslake in grau-gestreifter Pyjamahose und weinroten Pantoffeln absolvierte.

Lee Kerslake ist am 19. September 2020 verstorben.

R.I.P.


Uriah Heep - Living The Dream

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Mit "Living The Dream" präsentieren URIAH HEEP im 48. Jahr der Bandgeschichte (auch wenn nur noch Mick Box von der ursprünglichen Besetzung mit an Bord ist) ihr 25. Studioalbum und während im Laufe der Jahe das ein oder andere Mal lediglich Durchschnittskost ("Equator" anyone? ) geboten wurde, lassen es die fünf Herren diesmal so richtig krachen.

Wer auch immer die Idee hatte, Phil Lanzon auf "Living The Dream" von der Kette zu lassen, lag damit goldrichtig. Sein Hammond-Spiel verleiht dem Großteil der Nummern den entscheidenden Drive und lässt die Band so frisch und unverbraucht klingen, daß sich ein "Aha"-Effekt ähnlich wie seinerzeit beim Erscheinen von "Sea Of Light" einstellt.

Dazu trägt auch die über weite Strecken gesteigerte Songlänge bei, welche zwar an einigen wenigen Stellen einen Umweg zu viel benötigt, um auf den Punkt zu kommen, auf der anderen Seite aber Songs wie dem grandiosen "Rocks In The Road" genau die Zeit gibt, sich langsam zu entfalten und einen Spannungsbogen aufzubauen.

Natürlich wurden mit "AaAaAaAaAAAaaa"-Gesängen und WahWah-Gitarren auch wieder die URIAH HEEP-typischen Trademarks eingebaut, so daß der Fan auch bekommt, was er erwartet. Dazu brilliert neben Phil Lanzon auch der nicht mehr ganz so neue Sänger Bernie Shaw, der beweist, daß er zumindest im Studio noch gut bei Stimme ist.

Es bleibt zu hoffen, daß einige (viele!) der neuen Nummern auch den Weg in die Setlist der kommenden Tour finden und nicht wie bei manch anderer Band nur ein oder zwei Songs als Alibi-Elemente zwischen den Klassikern, die man leider schon seit Jahren auswenig kennt, versteckt werden.


Uriah Heep 2005-12-17 Bildergalerie

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Uriah Heep am 17. Dezember 2005 in der Halle 101 in Speyer