Andreas

Kunstparker XVII

16. Dezember 2018 · Funstuff · andreas · Kein Kommentar
Kunstparker

Thronebreaker: The Witcher Tales

04. Dezember 2018 · Spiele · andreas · Kein Kommentar

Gwent, ursprünglich als Spiel im Spiel innerhalb von “The Witcher 3” gestartet, wurde auf Grund seiner Beliebtheit zunächst als eigenständiges Multiplayer-Spiel weiterentwickelt und erlebt nun mit “Thronebreaker: The Witcher Tales” eine Veröffentlichung als Singleplayer-Spiel.

Thronebreaker is a single player role-playing game set in the world of The Witcher that combines narrative-driven exploration with unique puzzles and card battle mechanics.

Um das Kartenspiel wurde eine Art Mini-Rollenspiel gebaut: als Königin Meve erkundet man mehrere Landkarten und versucht dabei, keinen noch so winzigen Holzstapel und keine noch so gut getarnte Kiste zu übersehen, um immer mehr Material für den Ausbau des eigenen Camps (und somit des eigenen Decks) zu sammeln.

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Investitionen in das eigene Kartendeck sind aber nur bedingt zu empfehlen, denn je nach Verlauf der Geschichte werden z.B. zwischen den Kapiteln bestimmte Karten(typen) deaktiviert und was gerade noch hervorragend funktioniert (und Geld gekostet) hat, steht nicht mehr zur Verfügung. Da ein Großteil der Partien aber sowieso nicht regulär, sondern nach Sonderregeln verläuft, sollte man in den Aufbau und die Pflege des eigenen Decks nicht mehr Resourcen und Zeit investieren, als unbedingt notwendig.

Während Meve über die Landkarte läuft, muss sie immer wieder schwerwiegende Entscheidungen treffen (“You chose one evil over an other”), die zwar nach großer Bedeutung klingen, spielerisch allerdings wenig bis keine Auswirkungen haben.

Manchmal hat Meve auch keine Wahlmöglichkeit, wie z.B. nach der Schlacht von Dravograd: um der notleidenden Bevölkerung zu helfen, kann Meve 1.000 Goldstücke spenden - sofern sie diese hat. Sind leider nur 986 vorhanden, so wird alternativ kein “gebt Ihnen alles, was wir haben” angeboten (wären immerhin 98,6%) sondern es bleibt lediglich die Option übrig, die Leute ihrem Schicksal zu überlassen.

Leider hat sich Gwent im Laufe der Beta immer mehr von seinen Ursprüngen entfernt und so wurde aus einem einfachen und geradelinigen Kartenspiel mit strategischen Elementen ein Dickicht aus Sonderfunktionen und Regeln. Das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr auf dem möglichst geschickten Ausspielen starker Karten, um zwei der drei Runden zu gewinnen, sondern darin, möglichst “gewinnbringende” Kombinationen von Karten zu spielen, um deren weiterführenden Zusatzfähigkeiten zu nutzen. Auch das alte System der drei Reihen - Nahkampf, mittlere Reichweite und Fernkampf - wurde geopfert und die noch verbliebenen beiden Reihen dienen im Wesentlichen dazu, Karten zur Optimierung ihrer Zusatzfähigkeiten zu gruppieren.

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Aus vielen der Partien geht man zumindest am Anfang als Gewinner oder Verlierer hervor, ohne überhaupt einordnen zu können, warum man gewonnen oder verloren hat. Letztendlich laufen die meisten Partien wie folgt ab: solange sinnfrei Karten ausspielen, bis man gesehen hat, welch tolle Überraschungen das Computerdeck diesmal bietet und dann die Partie neu starten und sich gezielt um diese Überraschungen kümmern.

Als besonders ärgerlich entpuppen sich hierbei die sogenannten Puzzles, die letztendlich darin bestehen, die EINE lineare Reihenfolge herauszufinden, in der die eigenen Karten zur Lösung des Puzzles gespielt werden müssen - womit ein Großteil der Partien zu reinem Trial and Error verkommt: die Partie so oft zu spielen, bis man durch Zufall oder Optimierung die richtige Reihenfolge gefunden hat.

Letztendlich tröstet die gelungene optische und akkustische Verpackung etwas über die inhaltlichen und spielerischen Mängel hinweg, reicht aber nicht, um das Spiel mit all seinen Unzulänglichkeiten wirklich spielenswert zu machen.


Gamma Ray 2005-06-24 Bildergalerie

25. November 2018 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Gamma Ray am 24. Juni 2005 beim Bang Your Head Festival in Balingen


E-Book zum Thema Virenscanner

22. November 2018 · Intern · andreas · Kein Kommentar

Gerade kam mal wieder ein “ganz tolles” Angebot rein:

Hallo Herr Thul,

unter http://ganztollerlinkdenichhiernichtposte/ biete ich ein kostenloses E-Book zum Thema Virenscanner mit umfassenden Informationen zum Download an. Bei den Recherchen für das E-Book bin ich unter anderem auf Ihre Webseite gestoßen.

Wären Sie bereit, meine Webseite bzw. das E-Book von Ihrer Webseite aus zu verlinken (z. B. von https://blog.thul.org/technik/anwendungen/etrust-antivirus-reste-entsorgen/)?

(Das E-Book kann übrigens ohne Anmeldung oder ähnliche Hürden einfach im PDF-Format heruntergeladen werden, ohne weitere Verpflichtungen. Das wird auch dauerhaft so bleiben.)

Falls das für Sie interessant ist, kann ich Ihnen gerne einen (eigens geschriebenen) Artikel zum Thema zusenden, den Sie auf Ihrer Webseite veröffentlichen können.

Wenn Sie möchten, kann ich im Gegenzug Ihre Webseite von einer meiner anderen Webseiten verlinken.

Freundliche Grüße,
Annett Schweitzer

Nö, Danke!


Fifth Angel - The Third Secret

09. November 2018 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Mit “The Third Secret” melden sich Fifth Angel zurück, eine Band, die mit ihrem selbstbetitelten Debutalbum sowie dem minimal schwächeren Nachfolger “Time Will Tell” vor rund 30 Jahren beeindruckend auf sich aufmerksam machte und dann in der Versenkung verschwand.

Die Veröffentlichung fügt sich nahtlos in die aktuell grassierende Revival-Welle ein und da mit John Macko und Ken Mary auch zumindest ein Teil der Originalbesetzung am Werk ist, weckt das vorab von der Fachpresse bereits ausgiebigst bejubelte Album einiges an Erwartungen.

Wahrscheinlich ist dieser Vorabhype mit daran schuld, daß der erste Durchlauf trotz eines durchaus respektablen Albums enttäuscht, denn Fifth Angel schaffen es auf “The Third Secret” nur punktuell, an frühere Glanztaten heranzureichen.

An der handwerklichen Qualität gibt es hierbei nur wenig zu meckern. Das etwas düsterer ausfallende Gesamtbild passt, es fehlen aber über weite Strecken die magischen Momente, welche die beiden Vorgänger so besonders gemacht haben. Vor allem der Wechsel im Gesang (Originalsänger Ted Pilot ist nicht mehr mit von der Partie) wirkt sich deutlich aus, denn Neuzugang Kendall Bechtel liefert zwar über weite Strecken eine gute Leistung ab, kommt mit seinem etwas agressiveren Gesangsstil aber mehr als einmal an seine Grenzen bzw. überschreitet diese hörbar.

Fifth Angel haben mit “The Third Secret” letztendlich ein gutes, aber leider kein herausragendes Album abgeliefert. Würde nicht der bekannte Bandname auf dem Cover stehen, wäre fraglich, ob das Album nicht einfach ziemlich unbeachtet in den Regalen liegen würde. So reicht es zumindest für ein paar Durchläufe, bevor man doch lieber wieder die alten Fifth Angel-Scheiben hervorkramt.